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    Schauen wir mal wie das hier in einem halben bis 1 Jahr aussieht.

    Da werden nicht gleich die Lichter ausgehen, aber manche werden große Augen bei der Heizungsrechnung machen.

    Gruß Frank

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      Vorsichtige Prognose: Weitgehend unabhängig von der Heizungsart. "Because we can"...
      Murphysches Gesetz: Gerupft wird, wer sich nicht wehren kann.
      Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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        Meine Fettreserven werden mich am Leben erhalten....

        der Regen hat etwas abgekühlt auf 10°C

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          Das städtische Unternehmen Hamburger Energienetze führt das „Repartierungsverfahren“ ein. Grund sind mögliche Engpässe bei der Verbindung zum Übertragungsnetz. Betroffen sind Verbraucher wie die Industrie oder Betreiber großer Batteriespeicher.
          Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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            Wozu Netzausbau ?

            An Gas Kraftwerken verdient man doch prächtig.

            Gruß Frank

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              Die großen Energiekonzerne verdienen immer. Daran wird sich auch in Zukunft kaum was ändern. Die Frage was uns in Zukunft eine sichere und stabile Stromversorgung bringen soll, ist allerdings noch nicht beantwortet.

              Sicher ist nur, irgendwas muss man machen, wenn man auf Wind und Sonne setzt, also auf Quellen, die alles andere als sicher sind. Wenn man Kohle und Atom als stabile Quellen nicht mehr haben will, was soll es denn dann sein?!? Batterie ist viel zu teuer, für Wasser reicht der Platz nicht aus, Kernfusion wird - falls überhaupt - erst in Jahrzehnten was...was soll denn dann sonst außer Gas noch übrig bleiben?

              Gruß

              RD

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                merit order.
                das müsste getrennt werden in kapazitätsmarkt (stabilisierung) und energiemarkt börslich, wobei die kapazitätsanbieter vertraglich gezwungen sind, ab gewissen preisgrenzen automatisch regelnd einzugreifen.
                ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

                Kommentar


                  ...so ähnlich...Genauer gesagt, das Netz und alles was dazu gehört, müsste verstaatlicht sein.

                  Das gleiche Problem haben wir ja bei der Bahn. Das Netz müsste in staatlicher Hand sein, besser verblieben sein, als man den Laden kommerzialisiert hat (nicht privatisiert, wie meist fälschlicherweise geschrieben steht!). Der Fahrbetrieb hätte getrennt vom Schienennetz werden müssen, zumindest wenn man es mit dem Wettbewerb der Anbieter auf der Schiene ernst genommen hätte. Hat man aber nicht und seit Jahrzehnten sehen wir was dabei heraus gekommen ist...alles falsch gelaufen, mit weitreichenden Folgen.

                  Alle Netze der sog. kritischen Infrastruktur. Wasser, Abwasser, Gas, Telekommunikation...gehört in staatliche Hand, damit der internationale Börsenkapitalismus damit keinen Unsinn anstellen kann. Stichwort Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren. Da läuft vieles nicht richtig in unserem Land...

                  Gruß

                  RD

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                    verstaatlicht hat den nachteil, dasss das dann alle übersteuern zahlen und das nicht verbrauchsabhängig wird. das ist für otto normal teuer.n die versuchung für politiker über diesen weg irgend welche schwergewicht zu subventionieren ums eck ist groß und der verbraucher zahlt mit.
                    Zuletzt geändert von longueval; 19.05.2026, 12:27.
                    ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

                    Kommentar


                      Nein, das muss nicht über Steuern finanziert werden. Das Stromnetz z.B. kann über die Netzentgelte der Stromerzeuger die das Netz nutzen finanziert werden. Das Schienennetz könnte über Abgaben der Transportunternehmen die die Schienen nutzen finanziert werden...usw..

                      Wichtig ist, dass eine staatliche Kontrolle verhindert, dass die Netze zum Spielball privater Interessen werden.

                      Gruß

                      RD

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                        eigentlich müsste ja erzeugung und netz getrennt sein, ist das bei euch in deutschland nicht so?
                        bei uns bestellen die netzbetreiber die regelenergie bei den erzeugern. da gibts zwar kreuzbeteiligungen aber von der rechnung her, sind das getrennte ags.
                        ist übrigens bei unserer bahn auch so. die eine ag ist infrastruktur, die andere ist betrieb.
                        ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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                          eigentlich müsste ja erzeugung und netz getrennt sein, ist das bei euch in deutschland nicht so?
                          M.W. ja, aber nicht zwingend und nicht durchgängig. Wie das genau wirtschaftlich funktioniert ist mir nicht bekannt. Es sind aber überwiegend private Investoren und Unternehmen, denen die Stromnetze gehören. Eine staatliche Kontrolle gibt es nur in so fern, dass der Strom der in Deutsche Netze eingespeist wird zentral eingekauft wird.

                          Ansonsten ist das mit den Stromnetzen recht komplex. Da gibt es das Höchstspannungsnetz für Stromübertragung über große Strecken, dann gibt es das Hochspannungsnetz, das die regionale Versorgung übernimmt. Diese Netze befinden sich in Händen verschiedener teilweise internationaler oft auch regionaler Investoren. Am Ende steht das Niederspannungsnetz (230 Volt), das die Endverbraucher (kleinere Gewerbe und Privathaushalte) versorgt. Diese Netze befinden sich idR. im Besitz der örtlichen kommunalen Versorger. Unsere staatliche Bundesnetzagentur soll das ganze System kontrollieren und sicherstellen, dass alles reibungsarm funktioniert.

                          Das alles ist für Außenstehende recht unübersichtlich, da blickt kaum jemand durch...und das soll wohl auch so sein...

                          Gruß

                          RD

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                            Batteriespeicher sind nicht unwirtschaftlich.
                            Die Preise sind auch wegen E- Mobilität recht niedrig.

                            Das laden der Akkus kostet in Zeiten mit Stromüberschuss nichts, oder bringt sogar Geld.
                            Das einzige was probematisch ist, das ständig die Regeln geändert werden.
                            Was eine Regierung beschlossen hat wird in 4 Jahren wieder über den Haufen geworfen.
                            Somit können Investoren nicht planen.

                            Beim Gebäude Energie Gesetz genauso.
                            Ich habe meine 55% Förderung mitgenommen und die Heizung Luxus saniert.

                            Gruß Frank

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                              Was mir aber am meisten Sorgen macht...der Anteil unseres Stroms, den wir aus dem Ausland beziehen wird seit Jahren ständig größer. Wir waren mal Nettostromexporteuer, heute importieren wir deutlich mehr Strom aus dem Ausland als wir exportieren. Das kommt daher weil Großkraftwerke Stück für Stück stillgelegt worden sind. Atomkraft will man keine mehr, Kohle auch nicht...was dann eine sichere Stromversorgung 24/7 sicherstellen soll erschließt sich mir nicht, die Gaskraftwerke, die bei Dunkelflauten einspringen sollen gibt es (noch) nicht und bei dem Tempo das bei uns bei größeren Bauvorhaben anliegt, kann das noch 10 Jahre oder länger dauern. Also wird Atomstrom aus Frankreich und Kohlestrom aus Polen gekauft. Toll, echt zielführend.

                              Langsam bekomme ich Angst...

                              Gruß

                              RD

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                                Batteriespeicher sind nicht unwirtschaftlich.
                                Strom in (chemischen) Batterien zu speichern ist aus wirtschaftlicher Sicht so ziemlich das unsinnigste was es gibt. Mal abgesehen davon, dass man gar nicht so viel Batteriekapazität aufbauen könnte wie erforderlich wäre um einen längeren Engpass auszugleichen.

                                Eine gute Sache sind Pumpspeicherkraftwerke, die einen sicheren Ausgleich schaffen könnten. Mit dem Nordlinkprojekt ist da schon mal ein guter Anfang gemacht worden. Da werden Speicherkraftwerkskapazitäten in Norwegen genutzt um Stromengpässe in Deutschland kurzfristig auszugleichen, wegen der Topografie und der hohen Bevölkerungsdichte läßt sich sowas bei uns kaum realisieren. Leider fehlen aber auch hier Netzkapazitäten bei uns um diesen Strom bis in Deutschlands Süden zu transportieren.

                                Kurz, bis jetzt ist das alles nur Stückwerk. Wie man da den in Zukunft den deutlich steigenden Strombedarf (Elektromobilität, Wärmepumpen, KI-Rechenkapazitäten) decken will weiß man noch nicht. Ich denke, dass diese Probleme unsere Politiker noch längst nicht auf dem Schirm haben...

                                Gruß

                                RD
                                Zuletzt geändert von ruedi01; 19.05.2026, 15:01.

                                Kommentar

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