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  • David
    antwortet
    # 82
    Ja, so ist das alles.
    Wenn es nur um "Musikgedudel" geht, dann kann man sich "Raumtuning" und die LS-Raumanpassung sparen, weil viel Aufwand mit zu wenig tatsächlichem Gewinn. Die Meisten hören so und sind deshalb nicht unglücklich, so wie auch die Wenigsten tatsächlich Stereo hören, ohne dass sie es überhaupt "schnallen". So gut wie immer kommt Gedröhne hinzu, außer bei Miniboxen, denn die können nicht einmal das (kann man sogar als Vorteil betrachten).

    Was den Wenigsten bewusst ist die Wert auf guten Klang legen, das ist die Tatsache, dass jeder Raum eine ganz schlimme Resonanzkammer ist, die ausschließlich (!) klangverschlechternde Eigenschaften mit sich bringt. Keine Anlage, die unter dem Titel "HiFi" verkauft wird, ist vergleichbar schlecht. Nicht einmal annähernd! Und trotzdem wird vor allem hier investiert und "getunt", in der irrigen und laienhaften Ansicht, dass man dadurch etwas verbessern kann. Wie sinnlos! Aber so ist halt das HiFi-Hobby. Es geht um haben wollen, es geht um schöne Geräte und um das gute Gefühl, alles getan zu haben damit "es" gut klingt. Dass das was letztlich bei den Ohren ankommt, genau genommen "akustischer Mist" ist, das fällt nicht auf oder wird hingenommen so wie es ist.

    Aber zugegeben, wenn es "nur um die Musik geht" (und die sollte ja das Wichtigste dabei sein), dann ist gute Wiedergabequalität nicht zwingend notwendig und schon gar nicht "richtige Wiedergabe".

    Allerdings ginge so etwas auch mit sehr geringem finanziellen Einsatz. Aber davon konnte diese Branche nicht existieren. Sie "lebt" nur von den vielen Irrtümern und Mythen die es rund um dieses Hobby gibt, die nicht nur von der Werbung der Hersteller und Vertriebe, sondern vor allem von den einschlägigen Medien "schön brav am Köcheln gehalten werden". Passt! Weitermachen!

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  • longueval
    antwortet
    zäumen wir mal das pferd von vorne auf

    der tontechniker, der die tondaten erstellt, rechnet mit einem linearen wiedergabesystem. am besten mit so einem, wie er es selbst hat und mit dem er sein zeug hört.
    was dann du oder deine lautsprecher oder dein raum mit den daten machen, darauf hat er keinen einfluss mehr.
    ergo
    wenn du das bild so sehen willst, wie der maler es gemalt hat, dann darfst kein farbiges glas vorspannen.
    wenn du was so hören willst, wie gedacht, sollte akustik und raum und abspielfrequenzgang ca dem entsprechen, wie geplant.

    wenn du das nicht willst, musst du selbst produzieren und nicht an den musikdaten grobmotorisch herumschnitzen.
    die anforderungen sind also relativ einfach, aber schwer erreichbar.
    einstellen bedeutet, die fehler zu mäßigen, alles andere ist murx.
    fehler treten auf
    durch
    gewaltige veränderungen durch die raumakustik
    (moden, pegel und zeitverhältnisse des indirekten schalls)
    eher gemäßigter durch lautsprecher selbst, so sie nicht glumpad sind
    und kaum durch elektronik, wo die fehler eher im sinne von geht, geht nicht auftreten.

    du siehst also, wo es den größten einstell und verbesserungsbedarf gibt.

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  • David
    antwortet
    Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    "Frequenzgang ...hinbiegen", genau, nur darum geht es! Der Rest ist egal!
    Auch wenn es ironisch gemeint war (war es das wirklich?), um welchen "Rest" geht es denn? Klirr? Rauschen? Ist alles bei guten Geräten kein Thema. Oder sind wir wieder "esoterisch" unterwegs? Dann ist ein DSP ohnehin obsolet, weil grundsätzlich "Pfui" (digitales Teufelszeugs).

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    "Frequenzgang ...hinbiegen", genau, nur darum geht es! Der Rest ist egal!

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  • JoachimA
    antwortet
    DSP , Kürzel für "Digitaler Signalprozessor", mehr können dir sicher andere hier erzählen, ich habe sowas nicht im Einsatz. Weiß nur soviel das man damit den Frequenzgang von LS und einiges mehr quasi auf das Optimale hinbiegen kann.

    Gruß,
    joachim

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  • David
    antwortet

    Gast #77
    Oder irre ich da?
    Nicht irren, aber du verkomplizierst es unnötig. Es gibt ganz tolle DSPs um wenig Geld, die alles können das man für eine LS-Raumanpassung benötigt - auch ausreichend für ein Sub-/Sat System, da zwei Eingänge und vier getrennte Kanäle vorhanden. Nur ein Beispiel:

    https://www.minidsp.com/products/min...minidsp-2x4-hd

    Dazu dieses Messmikrofon: https://www.minidsp.com/products/aco...urement/umik-1

    Ein PC, kostenloses Messprogramm (ich rate zu Carma, weil es alles kann das man braucht und weil es so einfach zu bedienen ist) - und das war's.

    Gesamtkosten ca. 400 Euro (ohne PC).

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von David Beitrag anzeigen
    Wer einen DSP bedienen kann, der spart sich alles das und kommt zu einem sehr guten Ergebnis. Und das geht sogar (!) mit üblichen (aber selbstverständlich guten) passiven HiFi-Lautstprechern.
    was genau ist denn "ein DSP". Diese Aussage ist ungefähr so wie Germknödl, Hauptsache Germknödel steht drauf, dann schmeckt er auch. Soweit ich es verstehe sind Filterkonzepte, die Qualität des DSP, die mögliche Anzahl der Filter, eine nicht unwesentliche Eigenschaft des erzielbaren Ergebnisses. Oder irre ich da?

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  • longueval
    antwortet
    nach gehör, würde ich vermeiden
    erfahrungsgemäß führt das zu versuch und hauptsächlich irrtum
    anderer subwoofer und dsp und messsystem, ja, würde gehen. die moden kannst damit ausregeln.
    bleibt die phasendrehung im übernahmebereich sub/sat wenn du die pegelanpassung am sub hinbringst.
    rechne aber genau preislich ohne dich selbst zu belügen.
    der vorgang wäre dann, wenns mein system wäre so.
    die kh 80 alleine einmessen lassen und einen starken bassabfall unter 100hz zb. einstellen.
    dann subwoofer mit dem fremddsp auf den raum und die übernahmefrequenz einstellen alleine.
    dann die phase im übernahmefrequenzbereich im fremdsub einstellen, so, dass eine möglichst glatte summierung auftritt.
    an der phasenlage der kh80 würde ich aber nix ändern, also den sub auf die eingemessenen kh80 einstellen und nicht umgekehrt.

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  • David
    antwortet
    Wer einen DSP bedienen kann, der spart sich alles das und kommt zu einem sehr guten Ergebnis. Und das geht sogar (!) mit üblichen (aber selbstverständlich guten) passiven HiFi-Lautstprechern.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von longueval Beitrag anzeigen
    es gibt nur 2 möglichkeiten

    entweder es ist der kh750sub mit seinem dsp, dann stellt der dsp im sub auch die analogen von neumann mit ein, weil deren eigenschaften der software bekannt sind.

    oder die software stellt die kh 80 ein und lässt einen analogen sub außen vor.

    Soweit hatte ich es auch verstanden. Ich frage mich nur, was passieren würde, wenn ich den Sub so einstelle, wie es mir nach Gehör sinnvoll erscheint (oder vielleicht auch nach einer Messung mit REW). Und dann die MA-1-Kallibrierung der KH 80 mache (mit aktivem, nicht mehr beeinflussbaren Sub). Ob dann der Übergangsbereich zumindest von Seiten der KH 80 sinnvoll optimiert wird.
    Ich frage mich allerdings auch zunehmend, wie viel ich eigentlich sparen kann, wenn ich nach einem guten aber günstigeren Subwoofer suche...
    Viele Grüße
    Martin

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  • longueval
    antwortet
    die software weiß es, die nimmt über netzwerk mit dem dsp kontakt auf und stellt über netzwerk ein.
    die weiß dann sogar die seriennummer. damit erkennst du auch. ob die software den lautsprecher richtig erkannt hat.
    lausprecher von neumann, die keinen dsp haben, muss man über eine auswahl eingeben.

    übrigens, die software wird von neumann vertrieben, auch das messmikro.
    die software selbst ist von den frauenhofers im auftrag von neumann.

    in summe also
    der signalweg ist durch den sub zu den kleinen
    daher wird im sub eingestellt.
    da es keinen signalweg kh80 zu einem sub gibt, kann ein sonstiger sub nicht eingestellt werden, sondern nur die kh 80.
    hat man die kh80 + kh 750 wird in allen dreien eingestellt.
    selbes gilt für die kh 150.

    die schlüsseleigenschaft ist also netzwerkfähiger dsp von neumann.

    auch in den kh 80 sind dsps, aber die können den sub nicht ansteuern, dazu müsste der sub einen dsp haben, der vom netz UND von der software erkannt wird.
    Zuletzt geändert von longueval; 02.01.2023, 15:21.

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  • longueval
    antwortet
    es gibt nur 2 möglichkeiten

    entweder es ist der kh750sub mit seinem dsp, dann stellt der dsp im sub auch die analogen von neumann mit ein, weil deren eigenschaften der software bekannt sind.

    oder die software stellt die kh 80 ein und lässt einen analogen sub außen vor.

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  • respice finem
    antwortet
    AFAIK hat die KH80DSP (wie der Name sagt) einen eigenen DSP. Ob dieser mit einem "third party" Sub "zusammenarbeiten" kann, müsste man beim Hersteller fragen. Ich glaube, eher nicht.

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  • David
    antwortet
    Gast #69
    Der DSP für den Sobwoofer ist im Subwoofer und nicht in den KH80, das heißt, du kannst dann den Raummoden nicht entgegen wirken, was aber so ziemlich die wichtigste Funktion ist. Wenn dir das reicht, dann geht es mit jedem Subwoofer, genau genommen bräuchte er gar keine Schnittstelle für Sats, denn die KH80 kannst du mit der kostenlosen Einmess-Software von Neumann bei 80Hz nach unten limitieren.

    Das was ich hier schreibe gilt auch nur für die kostenlose Software, zum MA1 kann ich nichts sagen, weil ich es nicht habe (ich messe mein Neumann-Set mit Carma ein).

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Hallo zusammen,
    ich habe hier mit großem Interesse gelesen, und habe eine Frage zum Verständnis:
    Ich besitze seit kurzem die KH 80, liebäugle mit dem MA 1 - und möchte außerdem um einem Subwoofer erweitern.
    Nun kommt der KH 750 aber preislich für mich eher nicht in Frage.
    Wenn ich nun einen Sub ohne DSP nehme, der aber Ausgänge und eine eine Frequenzweiche hat: warum kann ich dann die Neumann-Kalibrierung nicht auch mit aktivem Sub verwenden? Die Software weiß doch gar nicht, dass die tiefen Frequenzen vom Sub kommen, und müsste doch dann die KH so justieren, dass der Übergang zumindest im Frequenzbereich einigermaßen glatt ist?
    Viele Grüße
    Martin

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