Ankündigung
Einklappen
Keine Ankündigung bisher.
Kreuz & Quer
Einklappen
X
-
China ist ein Feindbild, in vielerlei Hinsicht. Damit kann man Politik machen. Und es wird gemacht. Gesellschaft, Wirtschaft, Staatsmodell..... alles diametral zu US.-Modellen.Zitat von debonoo Beitrag anzeigen
wer hat da ein Interesse daran..?!

Wer konnte auch ahnen, dass Deng Xiaoping ein derartiges, neues China begründen konnte.
best regards
Mark von der Waterkant
Kommentar
-
-
"Hebelhandel bei Rohstoffen, oft mit CFDs (Contracts for Difference) durchgeführt, ermöglicht es Tradern, mit einem geringen Kapitaleinsatz an den Kursbewegungen von Rohstoffen wie Öl, Gold oder Agrarprodukten teilzunehmen. Dabei können sowohl Gewinne als auch Verluste vervielfacht werden, was das Risiko eines Totalverlusts erhöht."
da lassen sich schnell riesen summen verdienen mit kapital, das es gar nicht gibt. wenn man eine produktion aufbaut, muss man zuerst kapital einsetzen und hat trotzdem ein ähnliches marktrisiko.
es ist also eine strategische entscheidung, kapital zu gegebenen kosten zu investieren. solche kapitalkosten lassen sich nur sinnvoll planen, wenn sich große player aus strategischen gründen beteiligen (zb staaten)
so und jetzt frag mal, wer die gelbe gefahr genau aus den gründen an die wand malt.
erraten
der markt regelt zwar viel aber manchmal muss die peitsche dazu.
china unterläuft regelmäßig den hebelhandel mit seltenen erden mit dem spiel mit verknappung und schwemme.
ein ähnliches spiel treibt die russische zentralbank.
ein ähnliches spiel treiben ALLE zentralbanken mit währungen und anleihen. nebst allen investmentbanken und versicherungskonzerne undundund.
da wird gelogen und gebogen ende nie.
im nexten leben werd ich finanzexperte und lass mich fürs lügen bezahlen.
short is immer der, der der neuesten lüge traut.
aber im ernst, das spiel mit china ließe sich binnen kurzem bereinigen, wenn investment und zentralbanken auf exploration und verwertung von lagerstätten seltener erden long gingen. natürlich würde der chinesische staat ein paar jahre lang die preise drücken. aber auf lange sicht worden sie sich den boden unter den füßen wegziehen.
ABER
wer im westen denkt in längerer strategie als 5 jahre?
eben.
ein anglophiler wirtschaftsgeschichtler, dessen name mir entfallen ist, hat es einmel recht bildhaft so beschrieben
es gibt und gab in der geschichte immer maritime (handelsorientierte) staaten und kontinentale staaten (einflussmachtorientierte). diese rollen wechseln
zweitere haben den albtraum der schrumpfenden märkte, erstere den traum von auseitung des handelsverkehrs.
die kontinentalen sind gefährlicher, weil sie einen zu kleinen binnenmarkt haben und glauben durch machtausweitung markt erobern zu müssen.
erkennbar sind die immer an der mangelnden binnennachfrage
beispiele in der jüngeren geschichte
weimarer deutschland mit den bekannten folgen und ursachen schon vor dem wk1
frankreich nach der revolution und unter napoleon
usa in zeiten des go west
jetzt china und russland
beispiele für "maritimes" wirtschaftsdenken
holland (die haben es erfunden)
uk
usa jetzt
uswusw der beispiele gibts viele
?Zuletzt geändert von longueval; 15.07.2025, 14:29.ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)
Kommentar
-
-
Daß jeder zuerst an sich denkt, ist eh klar. Ich sehe außerdem noch ein Problem, und zwar, was früher "Westen" war, wird immer mehr zum "Weltmeister des Konjunktivs" - was "wir" alles hätten, sollten, müssten, könnten... Nur wenn was Größeres zeitnah passieren muß, dauert das länger als befürchtet, oder findet gar nicht statt. Schlimmer noch, immer mehr "olle Kamellen" der Vor-Schengen-Ära sind wieder "Mode".
Aber man kann als Bürge(r), so oder so, nur kopfschüttelnd "aus der Wäsche gucken"... Irgendwann wird mir das Alles am A. vobeigehen - das wird der Tag sein, an dem ich endgültig zum Zyniker mutiert bin.
Weimar, ja, einige deja vu kann man haben... Noch keine größeren Straßenkämpfe, aber das kommt noch.Zuletzt geändert von respice finem; 15.07.2025, 15:03.Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.
Kommentar
-

Kommentar