Es gibt "Richtiges" (Wahres) im "nicht Beweisbaren" :
Gibt es widerspruchsfreie vollständige konsistente Regeln und entsprechende Methoden die zu einem Beweis führen, so ist ein Beleg für die hinreichende Richtigkeit (Wahrheit) erbracht, das System konsistent. Hifi "Aber ich höre es doch" ist meiner Ansicht nach selbstreferenziell und entspricht nicht dem Gödelschen Unvollständigkeitssatz.
Die Bundesregierung muss sparen. Zugleich haben die größten Börsenkonzerne in den vergangenen Jahren Milliarden-Subventionen erhalten, so eine neue Studie.
Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.
Nur zwei Wochen nach einer gescheiterten Mission hat SpaceX drei Falcon-9-Raketen an einem Wochenende erfolgreich gestartet und Starlink-Satelliten abgesetzt.
Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.
Gibt es widerspruchsfreie vollständige konsistente Regeln und entsprechende Methoden die zu einem Beweis führen, so ist ein Beleg für die hinreichende Richtigkeit (Wahrheit) erbracht, das System konsistent. Hifi "Aber ich höre es doch" ist meiner Ansicht nach selbstreferenziell und entspricht nicht dem Gödelschen Unvollständigkeitssatz.
(Hervorhebung durch mich.)
GastKein Widerspruch von meiner Seite dazu.
(Edit: Mit der Einschränkung, dass eben die genannten "Methoden", die zu einem
Beweis führen, nicht immer vorhanden/anwendbar sind, dies auch für "potenziell wahre"
Aussagen innerhalb eines axiomatischen Systems.)
Zurück zur "Audio" Thematik:
Ich rechne es der "Toole Gang" (vor allem Floyd Toole selbst) hoch an,
Methoden entwickelt zu haben, die es ermöglichen, zumindest in Bezug auf
Anforderungen/Eigenschaften an/von Lautsprecher(n), sich aus dieser
Selbstrefenzialität am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen.
A general model is provided for predicting a loudspeaker preference rating, where the model's predicted loudspeaker preference rating is calculated based upon the sum of a plurality of weighted independent variables that statistically quantify amplitude deviations in a loudspeaker frequency response. The independent variables selected may be independent variables determined as maximizing the ability of a loudspeaker preference variable to predict a loudspeaker preference rating. A multiple regression analysis is performed to determine respective weights for the selected independent variables. The weighted independent variables are arranged into a linear relationship on which the loudspeaker preference variable depends.
Was hat man (Edit: dort) gemacht (über Jahrzehnte hinweg) ?
- Daten sammeln ("breit angelegt", möglichst "unvoreingenommen", gründlich, nachvollziehbar, reproduzierbar, ...)
- Analysieren, Schlüsse ziehen (mithilfe statistischer Methoden, Korrelation von physikalischen und "subjektiven -> intersubjektiven" Messungen) (*)
- Vorhersagemodelle erstellen und evaluieren
- Methodik verfeinern (Schleife: "Gehe zu Daten sammeln"...)
Das ist ein Beispiel für angewandte - und in diesem Fall m.E. äußerst erfolgreiche - wissenschaftliche Methodik.
_________________________
(*)
Ohne "echte Sachkenntnis" und ggf. einen gehörigen Schuss "Intuition" - etwa in Bezug auf geeignete Methodik -
dürfte das alles nicht so einfach sein ...
Und ohne eine gewisse "Leidenschaft für die Sache" schafft man das m.E. auch nicht:
Denn man muss dazu quasi "ein (Berufs-) Leben lang" an einer Sache bleiben.
Diese Kombination aus (Ergebnis-) Offenheit, geeigneter Methodenwahl (nach Stand jeweils aktueller wissenschaftlicher
Erkenntnis), Kreativität und "Beharrungsvermögen" ("Zähigkeit") macht Floyd Toole für mich zu einem herausragenden
angewandten Forscher (ggf. "Industrieforscher"): Er befasste sich mit schließlich mit "sehr angewandten" Themen.
Und nebenbei: Er konnte und kann seine Methoden und Ergebnisse in einem ca. einstündigen Vortrag einem
"interessierten Laienpublikum" effektiv kommunizieren ...
Zuletzt geändert von dipol-audio; 30.07.2024, 23:03.
Ja, Floyd Toole, wie alt ist sein Werk "Sound Reproduction" loudspeaker & room mittlerweile? Und immer noch diskutieren wir grundsätzliche Erkenntnisse. Und immer noch ignorieren HIFI-risten diese Erkenntnisse?
Hier noch mal den interessanten Vortrag von Floyd Toole himself:
Das was die "HiFi-Menschen" üblicher Weise machen, nämlich:
- den Raum als Gegeben betrachten und nichts daran akustisch verbessern,
- die Lautsprecher so positionieren, dass sie möglichst das Wohnambiente nicht stören - gleiches gilt für den Hörplatz (falls es überhaupt einen definierten gibt),
- Audiokomponenten nach Glaube, Testberichte, Optik und Preis wählen,
.....das führt zum "akustischen Irgendwas". Mit "richtiger Wiedergabe" hat es nicht das Geringste zu tun. Es "dudelt" nur irgendwie Musik raus. Könnte man viel billiger auch haben.
Gruß
David
Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live
WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.
Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.
Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.
Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.
Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!
Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests:Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse:Klick mich - Private Anlage: Klick mich -
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Das was die "HiFi-Menschen" üblicher Weise machen...
...hat seine Gründe.
Am eigenen Beispiel: Ich war schon als Kind interessiert in zuerst Musik, dann Technik der Musikwiedergabe, und hatte familiär gute Voraussetzungen, dahingehend Wissen "aufzusaugen". Aber: man sollte nicht vergessen, das war anno 1975, Ostblock. Internet war noch weit entfernt, entspr. Sachbücher rar, und das, was man bekommen konnte, war "fixiert" auf elektrotechnische und elektronische Aspekte. Es konnte mir also keiner erklären, was er selbst nicht wusste. Akustik existierte IIRC nicht mal als Studiengang. Also hatte mancher Ingenieur ebensowenig Ahnung davon, wie ein "blutiger Laie". Vielleicht war das im "Westen" anders, aber so viel anders wohl auch nicht, sonst wäre die Entwicklung nicht so gelaufen, wie sie gelaufen ist. Man konnte manchmal Empfehlungen von Herstellern lesen zur Aufstellung von Lautsprechern, aber ohne tieferes "Eintauchen" in die Materie.
Der "Endzustand" war wie er werden musste: der geneigte Musik- und Technikfan war darauf "dressiert", besserer Klang sei nur durch neue/teurere Hardware möglich. Das hat sich "in die Hirne eingebrannt", unterstützt durch Werbeprosa und "Projektion" vom Häuser- und Automarkt (viel hilft viel, teurer = besser). Einmal konditioniert, ist der Erwachsene meist zu faul, diese "eingefahrenen Gleise" zu verlassen. Bei den Jungen habe ich manchmal den Eindruck, sie haben eine zu kurze Aufmerksamkeitsspanne, um sich mit der Materie zu befassen. Also nicht alle, "nur" die außerhalb der recht kleinen "Hobbyblase".
Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.
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