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    das Einzige was das Video zeigt,. zwei Verkaufsprofis beim Schwurbeln über eingebildete Unterschiede. https://www.youtube.com/watch?v=YLBC88aArwc

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Holger Kaletha Beitrag anzeigen

    ...wo ich dann doch nicht ganz die Qualität meiner CD-Wiedergabe erreiche. ...
    Holger
    Fehlerfrei ausgelesener Bitstream, verlustfrei komprimiert führt zur identischen Kopie. die identisch wie vom CD Player an den DA Wandler weitergeführt wird. Eine Qualitätsminderung findet nicht statt.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von David Beitrag anzeigen
    Holger, das stimmt schon alles. Aber wieso haben die "echten HiFianer" nicht einmal einen winzigen Schritt in diese Richtung gemacht?

    Ich weiß es (leider), sie sind in dieser Hinsicht schon vor "zig' Jahren mehr oder weniger "eingefroren". Alles in dieser Sache ist auch heute noch wie damals. Sie selbst und ihre Anlagen sind komplett unbeweglich. Nur nichts Neues, ist alles "Teufelszeug". Auch wenn sie etwas Neues kaufen, ist es etwas technisch uraltes. Und sowohl die Hersteller als auch die einschlägigen Medien fördern das ganz bewusst. "Ja nix ändern", ist gut so für's Geschäft.
    Also, lieber David, ich kenne z.B. aus dem Tamino-Forum Leute, die sich von ihrer durchaus umfangreichen CD-Sammlung getrennt haben und nur noch Streaming und Download nutzen. CDs und Schallplatten brauchen wie Bücher viel Platz. Das will man nicht mehr. Hifi muss sich möglichst unauffällig ins Wohnzimmer einfügen, Lautsprecher möglichst klein sein. Die großen Dinger von Canton z.B. könnte selbst ich familiär kaum mehr durchsetzen... Da geht man dann ganz zwangsläufig mit den neuen Entwicklungen mit, weil es einfach zum Lebensstil passt. Klar gibt es immer noch den Junggesellen oder Familienvater kurz vor der Rente, dessen Kinder aus dem Haus sind mit Eigenheim, der sich im Hifi-Keller eine große Accuphase-Anlage mit einer 44 kg Endstufe hinstellen kann. Das ist aber eher die Ausnahme. Ich höre bei meiner CD-Sammlung immer: "Jetzt reicht es aber, jetzt sind es genug CDs!" Ich habe das Problem gelöst mit unterschiedlicher Nutzung. An der Hauptanlage und an der Kopfhöreranlage höre ich nur CDs. Da ich über 4000 CDs habe, sehe ich nicht ein, warum ich die rippen soll, nur um sie vom Computer abzuspielen, wo ich dann doch nicht ganz die Qualität meiner CD-Wiedergabe erreiche. Um Youtube-Videos oder Musikdateien abzuspielen, dafür habe ich jetzt meinen Cambridge-DAC direkt am PC angeschlossen mit aktiven JBL-Desktop-Lautsprechern. Dazu kann ich dann noch meinen Focal Clear am Kopfhörerausgang des Cambridge-DAC nutzen. So habe ich eine schon gute und akzeptable Qualität. Die reicht mir, denn ich höre schwerpunktmäßig sowieso CD. Zudem gehöre ich zu den Menschen, die wie bei Büchern auch gerne etwas "Materielles" in der Hand haben, also eine Scheibe, die ich abspielen kann, einen Klappentext, den ich lesen kann und ein CD-Archiv, das ich mit den Augen sehen kann. Die Musik nur virtuell auf der Festplatte zu haben, ist mir suspekt. Wenn man Pech hat, ist alles auf einen Schlag gelöscht und weg. Zu Dateien auf der Festplatte kann man zudem kein persönliches Verhältnis entwicklen wie zu einer Schallplatte oder CD, die man mal gekauft hat uinter ganz bestimmten Umständen. Dazu kann man eine ganze Geschichte erzählen, da ist also "Leben" drin. Dateien auf der Festplatte haben dieses Leben und diesen Lebensbezug nicht. Da wird es anonym und beliebig.

    Streaming brauche ich nicht, aber wenn ich nicht zuhause bin, höre und sehe ich öfters Youtube.Dateien. Ich habe also nichts gegen Ergänzungen des Hörens durch die neuen Möglichkeiten. Angebote zu raumakustischen Maßnahmen gibt es schon seit Jahrzehnten. Wenn ich mir den Luxus leisten könnte, einen Keller nur zum Musikhören einzurichten, würde ich den Raum mit allen akustischen Finessen optimieren. Kann man das, dann braucht man aber letztlich auch keine Einmessung, weil der Raum einfach keine gravierenden "Fehler" mehr macht. Dann bedarf es nur der entsprechenden Hifi-Gerätschaften hoher Qualität ohne allen elektronischen Schnickschnack. Gerade da ist "Old school-Hifi" dann doch im Recht. Im Wohnzimmer sind einem allerdings die Hände gebunden was raumakustische Maßnahmen angeht, weil die Möglichkeiten beschränkt sind bzw. die Akzeptanz für solche "Eingriffe" familiär oft nicht vorhanden ist. Da muss sich der Hifi-Freund mit den Gegebenheiten arrangieren. Die Einmessung ist glaube ich nicht zuletzt deshalb so populär, weil sie die Illusion eines Grenzenlos-Möglichen schafft scheinbar ohne Aufwand. Das halte ich dann doch eher für eine Illusion, nämlich zu glauben, man brauche nicht das Wohnzimmer zu einem Tonstudio umrüsten, vermeintlich keine teuren Verstärker, wenn man nur den Frequenzgang glatt bügelt, dann ist scheinbar alles perfekt und richtig. Ich bin freilich immer dafür, alle Möglichkeiten, die sich bieten und die sinnvoll sind und einen Klanggewinn bringen, auch zu nutzen. Warum sollte man das auch nicht tun! Nur bin ich konsequent. Ich betreibe zwei Verstärker an einem Lautsprecher. Die AVM-Anlage ist "alte Schule" - keine Klangregelung und nur die direkte Verbindung. Deshalb würde ich da nie etwas elektronisch daran herummodeln wollen. Das mache ich wenn dann nur mit dem anderen Gerät, dem Yamaha RN 803D, der dafür ja auch eingerichtet ist.

    Bei Fidelity haben sie einen sehr interessanten Vergleichstest gemacht - der zwei Netzwerkreceiver von Yamaha vergleicht, den RN 1000A und den RN 2000A.



    Letzterer ist mehr als doppelt so teuer - aber allein von der Verarbeitung her natürlich ein wunderschönes Gerät. Sie haben nun beide Geräte mit und ohne Einmessung gehört und dabei eine Beobachtung gemacht, die ich auch an meiner Anlage mit den beiden Verstärkern machen konnte, die glaube ich den Kern des Problems trifft. Die Fidelity-Tester sagen: Ohne die Einmessung hebt sich das teurere Gerät klanglich deutlich vom preiswerten ab, mit der Einmessung wird das preiswerte Gerät spürbar aufgewertet, der Unterschied schmilzt zusammen. Bei mir konnte ich immer wieder feststellen, dass ich da, wo die Einmessung bei meinem Yamaha RN 803D erforderlich war, die AVM-Kette, die einfach auf einem höheren Niveau spielt, diese gar nicht braucht. Die AVM-Elektronik hat die Lautsprecher offenbar so gut unter Kontrolle, dass Fehler durch die Raumakustik als Folgeerscheinungen eines vom Verstärker eben doch nicht ganz perfekt kontrollierten Lautsprechers wie im Falle meines RN 803D gar nicht erst auftreten. Um es mit einem Vergleich zu erläutern: Zwei Autos fahren auf einer glatten Straße beide gut, auch wenn das Fahrwerk des einen leichte Mängel aufweist. Auf einer unebenen Straße dagegen fallen die Schwächen des nicht ganz perfekten Fahrwerks dann auf. Die Raumeinmessung sorgt gewissermaßen für eine immer absolut glatte Straße, so dass der Eindruck entsteht, die Fahrwerke der beiden Autos seien beide gleich perfekt, obwohl sie es nicht sind. Deswegen ist es, so denke ich,.letztlich eine Illusion, zu glauben, die Einmessung allein könne einen besseren Verstärker ersetzen. Wenn die Qualität allerdings annähernd gleich ist hat dann das preiswertere Gerät einen Vorteil, was das Preis-Leistungsverhältnis angeht. Wird der Qualitätsunterschied allerdings doch deutlicher und sehr deutlich, verschieben sich die Gewichte zugunsten des teureren Verstärkers. Da gewinnt dann die "old school".

    In diesem Sinne schöne Rosenmontagsgrüße
    Holger

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Dezibel Beitrag anzeigen
    Von Streaming habe ich mich bis heute ferngehalten. Ich sah was mit Leuten geschah die neuerdings Musik streamen. Deren Hörgewohnheiten haben sich total verändert. Sie wurden fast alle von ausgesprochenen Musikgenießern zu oberflächlichen Konsumenten - nein danke.
    Das sehe ich wie Du auch problematisch. Heute ist Musik überall und immer und vor allem alles verfügbar. Früher hatte man ein überschaubares Angebot und erst einmal nur wenige Schallplatten und entsprechend sich diese immer wieder angehört. Diese Vertiefung fehlt heute. Natürlich wenn man es richtig macht kann man auch das neue Angebot richtig nutzen. Nur das veränderte Angebot verändert die Gewohnheit, vor allem, wenn man es wie die junge und ganz junge Generation nicht mehr anders kennt wie wir.

    Schöne Grüße mit einem "Helau"!
    Holger

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  • Dezibel
    antwortet
    Bei meinem Neffen im Smart-Home ist es noch extremer - da spielt's Musiktitel laut oder leise auf Zuruf. Auf Wunsch in jedem Raum etwas anderes ... samt Lichtstimmung usw. Dass das alles auch über's Phone international funktioniert versteht sich von selbst. Ob ich sowas brauche ? Eher nicht. ...

    LG, dB

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Holger Kaletha Beitrag anzeigen

    Hören mit dem PC ist doch auch schon wieder "out", David, in unserer schnelllebigen Zeit. Downloads erfordern Archivierung, gleich mehrere Festplatten zur Datensicherung. Wer eine große CD-Sammlung hat, darf erst einmal mindestens ein Jahr jede freie Minute seiner Freizeit damit verbringen, die Sachen zu rippen. ,,,
    Holger
    Fast jeder hat ein Datengrab (NAS mit meheren TB) Zuhause. Das rippen, die Konvertierung in ein verlustfreies komprimiertes Format dauert pro CD ca.5min. Auch bei einer großen Sammlung geht da nicht jede freie Minute drauf.

    Zitat von Dezibel Beitrag anzeigen
    Und was ist mit Bildschirm und Eingabegerät - Tastatur oder/und Maus ?
    LG, dB
    Mit der passenden App auf dem Phone und NAS braucht der PC gar nicht benutzt zu werden.

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  • Observer
    antwortet
    Ist hier schon hinreichend das Phänomen der TikTok-Sucht bekannt? Die Kurzvideos, auch gern genutzt zum Musikkonsum, führen die nutzende Person in eine Blase, aus der sie schlecht raus kann. Auch ein Aspekt des Streamingnutzens.

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  • longueval
    antwortet
    ja das "blättern" und herumhoppeln ist eine gefahr, da muss ich mich auch immer zwingen

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  • David
    antwortet
    Erwin, du machst es so wie es sein sollte, nämlich für dich zweckmäßig, zufriedenstellend und auch zeitgemäß.
    Zuletzt geändert von David; 11.02.2024, 20:10.

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  • Dezibel
    antwortet
    David, wie Dir ja bekannt ist höre ich in meinem akustisch behandelten Wohnzimmer. Bei mir läuft die Steuerung über ein HP Probook welches ganztags am Couchtisch steht. Das hätte selbst meine äußerst tolerante Frau gestört. ... Mein All in One hat ein 7,5 Zoll Display das auch aus 2 Metern Entfernung gut ablesbar wäre. Dazu gibt's zwei FBs. Eine mit Vollbedienbarkeit (mit unzähligen Knöpfchen) und eine minimalistische FB für den alltäglichen Wiedergabebetrieb. Ich finde das sehr praktisch.

    Von Streaming habe ich mich bis heute ferngehalten. Ich sah was mit Leuten geschah die neuerdings Musik streamen. Deren Hörgewohnheiten haben sich total verändert. Sie wurden fast alle von ausgesprochenen Musikgenießern zu oberflächlichen Konsumenten - nein danke.

    LG, dB

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  • David
    antwortet
    Holger, das stimmt schon alles. Aber wieso haben die "echten HiFianer" nicht einmal einen winzigen Schritt in diese Richtung gemacht?

    Ich weiß es (leider), sie sind in dieser Hinsicht schon vor "zig' Jahren mehr oder weniger "eingefroren". Alles in dieser Sache ist auch heute noch wie damals. Sie selbst und ihre Anlagen sind komplett unbeweglich. Nur nichts Neues, ist alles "Teufelszeug". Auch wenn sie etwas Neues kaufen, ist es etwas technisch uraltes. Und sowohl die Hersteller als auch die einschlägigen Medien fördern das ganz bewusst. "Ja nix ändern", ist gut so für's Geschäft.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von David Beitrag anzeigen
    Holger, alleine schon die Tatsache, das kaum einer von den "Alten" nur einen Gedanken daran verschwendet, bei seiner Anlage einen PC zu verwenden (bei mir gibt es seit gut 20 Jahren gar nichts Anderes mehr und ich gehöre auch zu den Alten, nur bin ich so "einbetoniert"), das sagt doch schon alles aus.

    Was für ein "Pech" für diese Leute, dass sich anno dazumal der CD-Spieler durchgesetzt hat, weil ja ein "Digital-Dingsbums", aber da konnten sie nicht anders. Heute hängen sie daran wie die Kletten. Sind schon sehr komische Menschen.
    Hören mit dem PC ist doch auch schon wieder "out", David, in unserer schnelllebigen Zeit. Downloads erfordern Archivierung, gleich mehrere Festplatten zur Datensicherung. Wer eine große CD-Sammlung hat, darf erst einmal mindestens ein Jahr jede freie Minute seiner Freizeit damit verbringen, die Sachen zu rippen. Streaming ist viel einfacher - man braucht nur ein Gerät und kann sich das alles sparen. Ohnehin hat sich alles geändert. Die meisten Leute hören heute Musik mit Ohrstöpseln, wozu überhaupt eine Anlage? Da ist es durchaus verständlich, wenn sich sogar junge Leute wieder einen Plattenspieler kaufen. Weil es eine andere Art des Hörens und Erlebens von Musik ist und man das ganz bewusst wieder sucht. Wie es aussieht, wird es in Zukunft so sein, dass der Mensch verschiedene Möglichkeiten nutzt - je nach Individualität mit unterschiedlicher Gewichtung. Man wählt dann bewusster. Wenn man Streaming hat, kann man einfach mal reinhören in die Musik und muss nicht die CD kaufen, die man vielleicht nur einmal hört und nie wieder. Wenn man aber merkt, oh, das ist gut, dann kauft man sich die CD oder LP und weiß, warum.

    Schöne Grüße
    Holger

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  • David
    antwortet
    Zitat von Dezibel Beitrag anzeigen
    Und was ist mit Bildschirm und Eingabegerät - Tastatur oder/und Maus ?

    LG, dB
    Wieso weiß ich (fast) immer schon im Vorhinein, welche Einwände kommen werden?

    Aber du hast natürlich recht. Bei mir, wo ich das Rack mit all' dem drauf direkt beim Hörplatz habe, denke ich über das gar nicht nach, es gehört für mich einfach dazu.

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  • Dezibel
    antwortet
    Und was ist mit Bildschirm und Eingabegerät - Tastatur oder/und Maus ?

    LG, dB

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  • David
    antwortet
    Mark schrieb:
    Nur wer hat den/die Rechner im Wohnzimmer?
    Ein moderner PC, der sogar viel mehr kann als fast Jeder benötigt, ist handtellergroß und lautlos. Jeder "HiFi Disc-Player" hat das 'zigfache Volumen und kann "gar nix" im Vergleich dazu.
    Zuletzt geändert von David; 11.02.2024, 17:22.

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