Da ist auch meiner Meinung nach alles richtig erklärt - für den entsprechenden Kundenkreis, der mit den zerkratzten LPs vom Flohmarkt so nebenbei über die Soundbar, das Küchenradio oder Ähnliches sich berieseln lassen will.
Der HiFi-Freak wird andere Ansprüche haben und es stellen sich ein paar zu lösende Probleme in den Weg, deshalb wird er mehr zum Thema zu sagen haben.
Ich frage mich allerdings, warum in dem Teufel-Werbevideo ein Technics SL-1210 gezeigt wird - das ist ein Freak-Gerät, da kommt sicher kein Eigentümer auf die Idee, mit dem gezeigten Schrott-Zubehör zu arbeiten oder diesen gar an eine Soundbar anzuschliessen.
Nebenbei bemerkt - auch eine Influenzerin sollte wissen, dass man in die Kamera schauen sollte, wenn man etwas erklärt - wer dauernd zur Seite schaut, spricht mich nicht an.
LG
E.M.
Das ist eher ein SL1210 GR. Kostet mit Denon Dl 103 r so eben um die 2000 Euro .....
Jetzt müssten nur noch die Schallplatten in der Qualität eines Technics klingen bzw. gefertigt werden.
Schallplatten werden ja pikanterweise von außen nach innen immer schlechter .
Da hilft in der RIAA - Vorstufe auch keine Star Trek Technik .
Zuletzt geändert von Mrwarpi o; 29.05.2023, 19:06.
Einen Kommentar schreiben:
Ein Gast antwortete
Lieber Ruedi,
meine Bezeichnung Freak-Gerät hat Dich versehentlich auf eine falsche Spur gebracht. Es ging mir darum, auszudrücken, dass wohl niemand 1000 oder mehr Euro ausgibt für einen PS und ihn dann an ein Küchenradio/Soundbar anschliesst. Das ist ein Invest, dass Leute machen, um "ernsthaft" Platten zu hören.
Dass es eine Freak-Szene (mit den entsprechenden "Spinnern" dabei) um den Technics gibt, ist aber unzweifelhaft - schau einmal in die entsprechende Rubrik im deutschen HiFi-Forum rein.
Ich selbst bin allerdings bei den Riementrieblern hängen geblieben*, hatte allerdings mit dem DUAL 731 Q früher auch einen ordentlich gemachten und bezahlbaren Direkttriebler benutzt.
LG
E.M.
*David würde sagen, dass das typisch ist für diesen unbelehrbaren, konservativen Irgendwashörer .
Gast #273
Hatte ich fast 1:1 auch. Ich kann die Zufriedenheit damit nachvollziehen.
Einen Kommentar schreiben:
Ein Gast antwortete
Für mich macht ein analogen Plattenspieler noch Sinn. Ich habe 1984 einen Thorens TD 320 mit einem Denon DL103 Tonabnehmer gekauft. Er steht ohne ResonanzProbleme mit meinen beiden JBL 4430 StudioMonitoren in einem Wandregal. Es macht mir Spaß, ab und an eine meiner 700 LPs aufzulegen und dem resultierenden Wohlklang zu lauschen. Über diesen würde sich manche DigitalVerfechter wundern. Das heißt nicht, dass ich die Wiedergabe von allem Digitalen über meinen IOTAVX NP3 nicht zu genießen vermag. Der Accuphase CDP hat leider nach 25 Jahren den Dienst quittiert und ich suchte etwas Universales.
Ich frage mich allerdings, warum in dem Teufel-Werbevideo ein Technics SL-1210 gezeigt wird - das ist ein Freak-Gerät
Da würde ich vehement widersprechen. Der SL-1210/1200 ist eigentlich das genaue Gegenteil. Er ist ein fast perfekt gebautes Gerät das nur für die Funktion gemacht ist, die es erfüllen soll. Ohne Schnickschnack, ohne Bling Bling und ohne irgend einen Voodoo Touch, dafür auf Langlebigkeit ausgelegt. Also ein Präzisionswerkzeug für alle diejenigen, die einfach nur gut Platten hören wollen. Darüber hinaus ist er gemessen an der Machart noch sehr preiswert.
Es ist übrigens ein großer Irrtum zu Glauben, es wäre ein reiner DJ-Dreher. Ursprünglich wollte man damit nur einen extrem robusten, puristischen und zuverlässigen Hifi-Plattenspieler bauen, dabei herausgekommen ist dann das ideale Arbeitsgerät für den DJ das auch jeder Hifi-Nutzer uneingeschränkt verwenden kann.
Gruß
RD
Einen Kommentar schreiben:
Ein Gast antwortete
Da ist auch meiner Meinung nach alles richtig erklärt - für den entsprechenden Kundenkreis, der mit den zerkratzten LPs vom Flohmarkt so nebenbei über die Soundbar, das Küchenradio oder Ähnliches sich berieseln lassen will.
Der HiFi-Freak wird andere Ansprüche haben und es stellen sich ein paar zu lösende Probleme in den Weg, deshalb wird er mehr zum Thema zu sagen haben.
Ich frage mich allerdings, warum in dem Teufel-Werbevideo ein Technics SL-1210 gezeigt wird - das ist ein Freak-Gerät, da kommt sicher kein Eigentümer auf die Idee, mit dem gezeigten Schrott-Zubehör zu arbeiten oder diesen gar an eine Soundbar anzuschliessen.
Nebenbei bemerkt - auch eine Influenzerin sollte wissen, dass man in die Kamera schauen sollte, wenn man etwas erklärt - wer dauernd zur Seite schaut, spricht mich nicht an.
zipflprothetik ...
eskapismus in der männerhöhle.
solls aber bei frauen auch geben
ich war mal mit einer verheiratet, die verschwand immer in der werkstatt.
wut - temperamentsausbruch - schmiedehammer - weißglühender stahl - klammern für gesimse
Zuletzt geändert von longueval; 29.05.2023, 12:31.
Wenn man noch einen Plattenspieler stehen hat und nicht so recht weiß, wie man den an eine moderne Anlage bzw. Soundbar anschließen soll, gibt es hier von einer Frau Anschlusstipps:
Oliver, der Grund ist, dass jede weitere Mechanik weitere Reibung auslöst. Die Frage ist natürlich, was schlimmer ist, leicht "schiefe" Abtastung oder erhöhte Reibung....?
Ist klar, dass das eine typische "Aufwands/Nutzen" Abwägung ist.
Aber das mit der Lagerreibung lasse ich nicht gelten (jedenfalls nicht als "unlösbares" Problem):
Bei DUAL gab es auch mal einen Prototypen mit genau so einer Tonarmmechanik. Es ist aber bei einem Prototypen geblieben. Zu aufwendig, zu teuer und zu viel Reibung.
Oliver, der Grund ist, dass jede weitere Mechanik weitere Reibung auslöst. Die Frage ist natürlich, was schlimmer ist, leicht "schiefe" Abtastung oder erhöhte Reibung....?
Wer den Mechanismus kennt, wie die Scheibenwischer bei einem Bus geführt werden,
versteht, warum dieser Tonarm "anders" ist.
Ich hatte als ca. 16 Jähriger eine sehr vergleichbare Idee und hatte einen Funktionsprototypen aus
"getunter Fischer-Technik" gebaut ...
Ich habe dann später durch Zufall in einer Bibliothek die Werbung von Garrard in einer Zeitschrift
gefunden und es war klar, die Idee war schon einige Jahre zuvor realisiert und patentiert worden.
Das machte mich aber nicht traurig o.dergl. vielmehr dachte ich "so doof kann die Idee also nicht
gewesen sein."
Wie wir wissen, haben sich solche Tonarme nicht durchgesetzt ...
Zuletzt geändert von dipol-audio; 04.10.2022, 00:16.
Einen Kommentar schreiben:
Ein Gast antwortete
Zurück blickend muss ich mich doch sehr über mich ärgern, wie es gelaufen ist:
Solche alten Schallplattenspieler, stets die top Geräte (DUAL, Thorens etc.) von meinen Eltern geerbt, habe ich damals alle verschenkt.
Den Rega habe ich behalten, weil er vom Baujahr viel neuer war, das schlichte Design mit dem matten Kunststoffteller und geraden Arm besser gefallen hat, weil es nicht so nach Technik aussieht. Mein Kollege hatte ihn nur als Dekoration ausgepackt, aber vermutlich nicht verwendet, da nie ein Tonabnehmersystem eingebaut war. Er hat wohl damals neu mit dem Plastikteller um die 1500 gekostet und ist dann lange sinnlos bei ihm rum gestanden. Praktisch war, dass er in der vorhandenen OVP für den anstehenden Umzug gut transportiert werden konnte. Leider habe ich ihn dann auch nicht wieder ausgepackt und geprüft, hatte auch kein TA.
Die letzten Jahre waren für mich eine total stressige Zeit zum Überleben und da wollte ich mir für den Feierabend etwas beruhigendes gönnen, so habe ich die Kiste wieder entdeckt und wollte das Gerät in Betrieb nehmen. Preislich war ich bereit etwa die Hälfte des Rega für ein Tonabnehmersystem auszugeben, ist es doch ein sehr wichtiges Teil. Neu am Markt war damals das Jubiläumsmodell nagaoka jt-80bk. MM Systeme sollen unproblematischer sein und zudem hält das den Preis in Grenzen. Der erste Test des Rega mit neuen Teilen s.o. war dann aber enttäuschend.
Leider hat der Spieler auch keinen passenden Ausgang, sodass ich da nun nochmals weiter investieren müsste, neue, längere Kabel müssten auch noch dran usw.. Irgendwie mag ich nun nicht noch mehr basteln und in den Sand setzen und frage hier Mal nach Eurer Meinung, was sinnvollerweise zu tun ist.
Der Defekt mag dem mehrmaligen Transport und dem Alter geschuldet sein, aber wir haben beide das Gerät dummerweise nicht vollständig geprüft bzw. prüfen können und wissen daher nicht wann er eingetreten ist. Auf Grund dieser Erfahrungen würde ich einen Schallplattenspieler lieber neu beim Händler vor Ort mit Garantie kaufen, der das (vorhandene?) TA einbaut und so alles überprüft. Ein neues Gerät sollte nicht so sehr technisch aussehen, am liebsten ein unscheinbar kleines slot-in Modell, wenn es sowas gibt. Eine Tonhöhenregelung wäre schön, hatten wir früher auch immer.
Einen Kommentar schreiben: