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    Beschreibung Defekt Kalotte

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    Liebe Forumsmitglieder,

    Ich möchte meine alte Linn Anlage über willhaben verkaufen. Bei Abnahme des Schaumstoffbezuges musste ich feststellen, dass bei einer der 25 Jahre alten Kaber Boxen die Kalotte des Basses, bei der anderen die Kalotte des Hochtöners und Mitteltöners eingedrückt (ausgetrocknet?) sind. Dass ich manuell was eingedrückt hätte, schließe ich aus, beim Hochtöner ist ja das mechanisch auch nicht möglich.

    Ein Hörtest hat ergeben, dass die (nur?) optisch defekten Kalotten eigentlich einwandfrei funktionieren.

    Ich möchte bei meiner Produktbeschreibung auf diesen Defekt mit Text und Bildern hinweisen und dies selbstveständlich beim Preis berücksichtigen. Meine Frage an Euch: Um welchen Defekt handelt es sich Eurer Ansicht nach, und wie kann ich diesen im Inserat korrekt beschreiben?

    Da die Boxen ohnehin abgeholt werden müssen, kann sich der Interessent/Käufer vor Kauf durch Probehören und durch Besichtigung ohnehin selbst ein Bld machen.

    Habt vielen Dank für Eure Mühe.

    Beste Grüße

    Gerhard
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    #2
    Ui, das sieht nach "Kindkontakt" aus... Die Dustcaps kann man wieder "richten", da können unsere DIY Experten mehr dazu sagen. Den Hochtöner, je nachdem was es für einer ist - wobei ich am Hochtöner keinen Defekt sehen kann, Beschreibung/Nahaufnahme?
    In dem jetzigen optischen Zustand kann es schwierig werden, einen Käufer zu finden, glaube ich...
    Es ist besser, fertig zu werden, als sich fertig zu machen, oder machen zu lassen. Glauben ist gut, Wissen ist besser. Mathematik und Physik sind keine Meinungen, Messwerte keine Ansichten, und Niveau keine Creme.

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      #3
      Durch Eintrocknung kann so etwas nicht passieren - zumindest wäre mir das neu. Beim Hochtöner ist mir überhaupt rätselhaft, wie so etwas passieren kann.

      Du kannst nur versuchen, die Dellen mittels Klebeband wieder rauszuziehen, aber Spuren werden bleiben.
      Gruß
      David


      WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
      GÄSTE können Beiträge schreiben, diese werden aber vor Freischaltung geprüft.
      Einen „Audio-Laien“ erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
      Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
      Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich -Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich -Private Anlage: Klick mich -
      Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst, wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten. Das gilt für das was ich selbst zu hören glaube ebenso.
      Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
      Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema bleiben!

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        #4
        Ich habe mal auf YT einen Techniker von (ich glaube) Dali einen Hochtöner mit dem Mund "geradesaugen" gesehen, aber a) wird das nicht mit jedem funktionieren und b) bei manchen (Beryllium) kann es toxisch sein... Die Dustcaps der TT/MT sind wohl PP, da würde ich es mit einem Staubsauger wagen (vorsichtig versteht sich), oder mit Klebeband. Verbleibende Spuren an Tief/Mitteltönern kann man minimieren mit einem Mikrofaserlappen und einem Hauch (wirklich nur einem Hauch) Silikonöl-Spray. Tut auch den Sicken gut.

        "blöder" Gedanke: Wenn der (hermetisch versiegelte?) Hochtöner durch Kälte geschrumpft ist (soll im Auto-Bereich vereinzelt passieren), könnte er vielleicht durch Wärme (Fön?) sich wieder dehnen?
        Zuletzt geändert von respice finem; 02.05.2021, 11:08.
        Es ist besser, fertig zu werden, als sich fertig zu machen, oder machen zu lassen. Glauben ist gut, Wissen ist besser. Mathematik und Physik sind keine Meinungen, Messwerte keine Ansichten, und Niveau keine Creme.

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          #5
          Da ich tausende Lautsprecher bisher geprüft habe, die unter allen möglichen Bedingungen transportiert und gehändelt wurden, bin ich mir zeimlich sicher, dass solche mechanischen Membranveränderungen nicht durch Alterung entstehen können. Da hat offenbar etwas oder eine Person auf die Membranen eingewirkt. Kleine dünne Finger können auch die Schutzbügel über die Hochtonmembranen überwinden. Bei Metallkalotten bleiben auch nach der Reparatur mittels saugen oder klebenziehen Spuren. Die Dustcaps könnten evtl. nachhaltig repariert werden. Anleitungen bei YT anschauen.
          best regards

          Mark von der Waterkant

          Kommentar


            #6
            Vielen Dank für Eure Rückmeldungen, noch eine Frage: Haben diese Defekte zwingend klangliche Auswirkungen? Ich vermeine keine zu hören.

            Nochmals Dank für Eure erneuten Antworten.

            Beste Grüße

            Gerhard

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              #7
              Zitat von Gerhard Beitrag anzeigen
              Vielen Dank für Eure Rückmeldungen, noch eine Frage: Haben diese Defekte zwingend klangliche Auswirkungen? Ich vermeine keine zu hören.

              Nochmals Dank für Eure erneuten Antworten.

              Beste Grüße

              Gerhard
              I.d.R. nicht, solange die (Kinder-)Finger die Schwingspule nicht deformiert haben. Aber da der Hörtest nichts zeigt, scheint alles in Ordnung. Man könnte versuchen, die Dustcap wieder herauszuziehen. Klebeband könnte funktionieren. Wenn das Chassis eine zugängliche Polkernbohrung hat, und auch sonst nichts im Weg zur Dustcap ist (das kann auch sein), kann man es auch durch die Polkernbohrung von hinten versuchen. Aber vorher vorsichtig testen.

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                #8
                noch eine Frage: Haben diese Defekte zwingend klangliche Auswirkungen? Ich vermeine keine zu hören.
                Beim Tieftöner ist es tatsächlich nur eine "Staubschutzkappe", würde man sie ganz wegnehmen, würde sich dadurch nichts ändern (OK, wenn man es ganz genau nimmt, verringert sich dadurch minimal die Membranfläche). Anders bei einem Kalotten-Hochtöner, denn da ist die Kalotte die eigentliche Membrane.
                Gruß
                David


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                Einen „Audio-Laien“ erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
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                Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema bleiben!

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                  #9
                  Ich würde einen LS mit eingedrückter HT-Kalotte nicht kaufen, außer es gibt Ersatz und mit gehörigem Preisnachlass. Beim TT ist es eher ein optisches Problem.

                  Kommentar


                    #10
                    kinder hände

                    im ernst
                    erfahrungen
                    seiden bzw. folienhochtöner lassen sich manchmal halbwegs raussaugen, ich würde dazu eine papprolle (klopapier innen rolle) nehmen, den rand leicht anfeuchten, dann aufsetzen und mit dem mund sanft saugen. das anfeuchten dient der abdichtung.
                    staubsauger eher nicht, da fehlt das nötige gefühl
                    metallkalotten bleiben unansehnlich, knicke bleiben sichtbar und vorsichtiges anwärmen hilft auch nix, weil das formgedächtnis des materials perdu ist.
                    bei hochtönern sind die folgen klanglich vorhanden, weil andere innere resonanzen im vergleich zum original auftreten. bei tieftönern ist der klangliche schaden gering.

                    ich würde solche lautsprecher nicht kaufen.

                    ergo ht ersetzen, tt und mt versuchen rauszusaugen.
                    Zuletzt geändert von longueval; 02.05.2021, 15:50.
                    ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

                    Kommentar


                      #11
                      Du verlangst einen annehmbaren (höher ansetzen) Preis NUR für die Anlage und verweist so nebenbei auf den optischen Makel an den Lautsprechern die es daher natürlich gratis dazugibt

                      Kommentar


                        #12
                        Besten Dank für Eure Rückmeldungen. Leider bin ich nicht in der Lage, Hochtöner zu ersetzen oder will mir den Aufwand einer Reparatur antun. So - wie Clara es geschrieben hat - werde ich es im Prnzip machen. die 3 Endstufen und die Vorstufe verkaufe ich und die Lautsprecher gibt es praktisch um sonst dazu.

                        Beste Grüße

                        Gerhard

                        Kommentar


                          #13
                          Hallo Gerhard,
                          da steht doch unter Deinem Namen "Erfahrener Benutzer" - da solltest Du doch in der Lage sein den HT auszubauen - die drei äusseren (!!!) Schrauben lösen,
                          HT entnehmen (falls er festsitzt gibts hier wieder Tipps, wie er zu lösen ist) und wenn Du Glück hast, sind die beiden Kabel gesteckt, ansonsten ablöten (vorher das Pluskabel kennzeichnen, wenn es nicht von sich aus klar gekennzeichnet ist - z.B. rot). Einen neuen HT in umgekehrter Reihenfolge einbauen und der grösste Schaden ist behoben. Die beiden Staubschutzkalotten lassen sich auf jeden Fall weitgehend wieder richten, wie beschrieben.
                          Die LS sind doch etliche Hunderter Wert, sowas verschenkt man doch nicht einfach.
                          Falls Du aus irgendwelchen Gründen auf keinen Fall was selbst machen willst, Linn-Händler gibt es doch genug, auch in Deiner Region, der macht die Reparatur zwar nicht umsonst aber doch so preiswert, dass für Dich beim Verkauf noch ein Gewinn herausspringt.
                          Linn-Komponenten sind Kult und damit ordentlich was wert.

                          LG
                          E.M.

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                            #14
                            Zitat von E.M. Beitrag anzeigen
                            Die LS sind doch etliche Hunderter Wert, sowas verschenkt man doch nicht einfach.
                            von einfach verschenken hat niemand etwas gesagt, s. #11

                            Kommentar


                              #15
                              E.M.

                              "Erfahrener Benutzer" ist eine von der Software vergebene Bezeichnung, die man - wie du weisst - selbst ändern kann.
                              Gruß
                              David


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