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Muss ein teurer Kopfhörer wirklich sein?

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  • #76
    Bin ja nicht vom Fach, aber obwohl die Materie scheinbar für Fachleute so einfach ist, sind die Geräte in Tests mal so mal so...
    https://www.audiosciencereview.com/f...e+amp+review&c[title_only]=1&o=relevance
    Liegt es am "Experimentieren" um sich von der Konkurrenz abzusetzen? Sonst müsste wohl jede 0815-Konstruktion über jeden Zweifel erhaben sein.
    Es ist besser, fertig zu werden, als sich fertig zu machen, oder machen zu lassen. Glauben ist gut, Wissen ist besser. Mathematik und Physik sind keine Meinungen, Messwerte keine Ansichten, und Niveau keine Creme.

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    • #77
      https://www.audiosciencereview.com/f...-review.22457/
      ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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      • #78
        Ich meinte solche "Unfälle":
        https://www.audiosciencereview.com/f...one-amp.19098/
        https://www.audiosciencereview.com/f...-review.10179/
        https://www.audiosciencereview.com/f...-review.10653/
        Zuletzt geändert von respice finem; 27.04.2021, 18:32.
        Es ist besser, fertig zu werden, als sich fertig zu machen, oder machen zu lassen. Glauben ist gut, Wissen ist besser. Mathematik und Physik sind keine Meinungen, Messwerte keine Ansichten, und Niveau keine Creme.

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        • #79
          respice finem

          Es ist einfach Blödsinn Kopfhörerverstärker von einer Impedanz von 12 Ohm bis 600 Ohm zu konstruieren.
          Niederohmige für Smartphone und Tablett.
          Hochohmige meistens für Zuhause.
          Aber vielleicht ist das auch schon vermischt.

          Hier mal ein paar Daten meines Oldies.
          https://www.hifi-wiki.de/index.php/S...D_590_PRESTIGE

          Für 97 dB Schallruck 1mW Leistung. (120 Ohm)
          Maximal 200 mW.

          Das währen etwa 5V RMS.
          Selbst bei 1V Ausgangsspannung am Smartphone sind das noch 8 mW und über 100 dB Schalldruck.

          Einen 600 Ohm Höhrer kannst du gleich am 2. Lautsprecher Ausgang anschließen.

          Gruß Frank

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          • #80
            Der T1 erreicht fast 1 kOhm... Die 600 Ohm KH sollen theoretisch wegen höherem DF und weniger vom KHV abhängigem FG besser sein, aber ob man das unbedingt hört, ist natürlich dahingestellt. Einige KHV-Konstruktionen (wie der RME) haben sogar zwei verschiedene Ausgänge, hier die "Technikprosa" dazu: https://www.rme-audio.de/de_adi-2-dac.html
            Es ist besser, fertig zu werden, als sich fertig zu machen, oder machen zu lassen. Glauben ist gut, Wissen ist besser. Mathematik und Physik sind keine Meinungen, Messwerte keine Ansichten, und Niveau keine Creme.

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            • #81
              Kopfhörer ermöglichen sehr empfindliches Hören. Niedrige Störsignalabstände sind damit gut wahrnehmbar. Rauschen, egal ob vom DAC (Artefakte) oder durch die aktiven Verstärkerelemente (Halbleiterrauschen) kann mit IEMs erstaunlich gut herausgehört werden. Das zu berücksichtigen macht also Sinn. Eine typische A/B-Arbeitspunkt-Endstufe arbeitet ohne Last anders als mit. Hochohmige Kopfhörer am Vollverstärker, Kopfhörerbuchse nur mittels 220Ohm Widerstand direkt an den Endstufen, haben darüber hinaus die Eigenschaft frequenzabhängig (Impedanz) zu reagieren. Das NF-Signal verteilt sich frequenzabhängig über Serienwiderstand und KH-Impedanz. Der Kopfhörer klingt damit anders als an einem niederohmigen Kopfhörerverstärker.
              Um allen üblichen Kopfhörern gerecht zu werden braucht man also einen niederohmigen Verstärker, der mit maximalen Signal-Noise-Abstand genug Spannung als auch Strom liefern kann. Wobei wir von wenigen Volt und noch wenigeren mA reden. Also alles keine wirkliche Herausforderung. Das Probelm ist, dass viele Hersteller regelrechte "Divas" produzieren, die ganz bestimmte Rahmenbedingungen fordern. Ist bei Lautsprechern ja auch nicht anders. Allerdings kann ein gute Kopfhörerverstärker mit relativ einfachen Mitteln relativ preiswert all das berücksichtigen. Auch da stellt sich die Frage: braucht man unbedingt einen teuren Kopfhörerverstärker? Meine Antwort darauf, nachdem ich selbst schon viele Verstärker gebaut und gemessen habe und noch mehr Kopfhörer prüfte und auch mein Eigen nenne: in den meisten Fällen reicht sogar ein etwas besserer Operationsverstärker wie der uralte NE5532, um hinreichend angenehm hören zu können. Den einfach vernünftig beschalten, z.B. mit einer sauberen, symmetrieschen Betriebspannung, da können schon zwei 9V-Batterien reichen, und ein "normaler" dynamischer Kopfhörer erfüllt die Forderung nach brauchbarem HIFI. Viel anders ist übrigens der Grado-Kopfhörerverstärker im Holzgehäuse nicht.
              best regards

              Mark von der Waterkant

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              • #82
                Mark #81

                100% Zustimmung.

                Deshalb meine Aussage, dass ich für einen KH-Verstärker maximal 300 Euro ausgeben würde, mit der Begründung, dass man dafür schon tadellose Stereo-Vollverstärker bekommt, die (übliche) Lautsprecher mit "Höllenpegel" betreiben können. Mir ist schleierhaft, warum KH-Verstärker relativ teuer sind, denn da ist wirklich nicht viel dran. Einzige Erklärung, die geringe Stückzahl.

                Einen Kopfhörer an einem üblichen Vollverstärker KH-Ausgang zu betreiben, ist technisch gesehen tatsächlich Murks, es ist fast ein Wunder dass so etwas überhaupt gefallen kann, aber in der Praxis ist das gar nicht so schlecht. In jedem Fall ist es eine "Fehlanpassung" und so betrachtet nur als Notlösung zu sehen.

                (Nur der Ordnung halber: dieser Ausgang ist grundsätzlich kein schlechter, geht man damit in einen Hochpegeleingang, spricht nicht allzu viel dagegen außer dass es viel Elektronik davor gibt, die in diesem Fall unnötig ist).
                Gruß
                David


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                Einen „Audio-Laien“ erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
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                Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich -Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich -Private Anlage: Klick mich -
                Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst, wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten. Das gilt für das was ich selbst zu hören glaube ebenso.
                Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema bleiben!

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                • #83
                  https://www.proaudio.de/de/documents...buch/file.html

                  leseware
                  ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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                  • #84
                    Ein guter HIFI-Händler stellt sicher die üblichen Verdächtigen zum Probehören mit dem Kopfhörer der freien Wahl zur Verfügung. Dann kann man ja selbst hören, ob man einen Lake People, einen Lehmann, ein Musical Fidelity oder Phonitor/SPL ect. braucht. Nach meinem Dafürhalten liefern die Chinesen aktuell das beste Preis-Leistungsverhältnis. Ich würde daher bei Bedarf einen Topping oder SMSL kaufen. Viele Quellgeräte, aber auch immer mehr Vollverstärker und Receiver besitzen aber schon hochwertige Kopfhörerausgänge. Nicht von den Endstufen abgeleitet, sondern eigenständige Kopfhörerverstärkerstufen. Übrigens gab es das schon bei uralten Revox und sogar Grundiggeräten (der höheren Preiskategorie).
                    Da selbst für hochwertige Kopfhörerverstärker/DAC-Kombis aber "überschaubare" Preise ausgelobt werden, kann man ja Haptik, Optik und Bedienbarkeit als Kaufgrundlage heranziehen. Nur bitte keine ausschweifende Klang-Prosa und -Lyrik bitte.
                    best regards

                    Mark von der Waterkant

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                    • #85
                      Ich bin (noch) keiner der die Feinheiten raushören kann. Aber durch einen Tipp, hier im Forum, habe ich mir den Topping DX3 Pro V2 als Kopfhörerverstärker gekauft. Noch dazu habe ich mir den AKG 702 gegönnt. Zusammen für 360€. Und ich bin mehr als zufrieden was da meine Ohren zu hören bekommen. Betrieben wird der Topping via USB oder via Bluetooth, wahlweise mit dem PC oder dem Smartphone. Noch dazu Foobar als Player und es bleiben, für mich zumindest, keine Wünsche offen.

                      LG

                      Totzmatz

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                      • #86
                        Die Klangprosa bezüglich KH und KHV kommt ja großteils aus der Ecke der Fanboys. Die Hersteller wären dumm diese Tatsache nicht auszunützen. Ich finde auch nichts Verwerfliches wenn ein Hersteller auf die besondere Rauscharmut für hochempfindliche Kopfhörer hinweist. Das Problem gibt es ja auch bei Hornlautsprechern. ....

                        LG, dB
                        Der Klügere gibt nach ...
                        Wenn die Klugen nachgeben passiert das, was die Dummen wollen :G ...

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                        • #87
                          Zitat von Totzmatz Beitrag anzeigen
                          Ich bin (noch) keiner der die Feinheiten raushören kann. Aber durch einen Tipp, hier im Forum, habe ich mir den Topping DX3 Pro V2 als Kopfhörerverstärker gekauft. Noch dazu habe ich mir den AKG 702 gegönnt. Zusammen für 360€. Und ich bin mehr als zufrieden was da meine Ohren zu hören bekommen. Betrieben wird der Topping via USB oder via Bluetooth, wahlweise mit dem PC oder dem Smartphone. Noch dazu Foobar als Player und es bleiben, für mich zumindest, keine Wünsche offen.

                          LG

                          Totzmatz
                          https://www.audiosciencereview.com/f...hone-amp.4967/

                          Moin Totzmatz, selbst Amir gibt dir den Segen dazu .
                          best regards

                          Mark von der Waterkant

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                          • #88
                            Zitat von Observer Beitrag anzeigen
                            https://www.audiosciencereview.com/f...hone-amp.4967/

                            Moin Totzmatz, selbst Amir gibt dir den Segen dazu .
                            Hallo Observer, ich glaube du hast den Topping in einem anderen Thread erwähnt. Daraufhin hab ich ein wenig recherchiert u.a. auch auf ASR.
                            Danke nochmal für den Tipp. (Wenn er denn von dir kam )

                            LG

                            Totzmatz

                            Kommentar


                            • #89
                              OK, Vieles wird hier gut erklärt, aber es wird schon stark in Richtung "Aufwändig und Teuer ist besser" hingewiesen, mit Beispielen, die in der Praxis so gut wie nie vorkommen.

                              Das Ganze ist eine gut gemachte "Werbe-Broschüre". So weit so gut.

                              Wenn ich dann aber lese: beim Hören mit symmetrischen Kopfhören ist man Teil des Orchesters, haut es mir schlagartig das Blech weg!
                              Gruß
                              David


                              WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
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                              Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
                              Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich -Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich -Private Anlage: Klick mich -
                              Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst, wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten. Das gilt für das was ich selbst zu hören glaube ebenso.
                              Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                              Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema bleiben!

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                              • #90
                                is ja ausdrücklich eine PR broschüre
                                ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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