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Stereo-Vollverstärker - Eure Meinung zur gegebenen Auswahl

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    #91
    Lieber David,
    ob gelernt oder angelernt ist in Sachen HiFi-Beratung in Deinem Sinne ziemlich gleichgültig (im Prinzip gilt das für alle Branchen). Wenn einer/eine den Job einfach nur als Broterwerb sieht (notwendiges Übel), wird nie ein guter Berater/in daraus. Ist aber Leidenschaft und sachbezogenes tiefes Interesse dabei, wird der Kunde auch eine umfassend gute Beratung erhalten. Doch diese Leute finde erst einmal - meistens werden sie von der Industrie/Vertrieben schneller entdeckt und arbeiten dann dort oder werden selbständig.
    Ein sehr bekannter und erfolgreicher Vertriebsmann (Musical Fidelity/Triangle) war so einer (ehemals zum besten HiFi-Verkäufer in D gewählt - ist aber ein paar Jahrzehnte her).

    Ich hatte in meinem Laden früher ab und zu Schüler zu Praktika bei mir - da war auch mal einer dabei, dem ich einiges Gute zugetraut hätte - der hat aber einen anderen Weg eingeschlagen (hätte mir sowieso keinen Angestellten leisten können).

    LG
    E.M.

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      #92
      Edward, klar ist es ein Unterschied, ob man etwas mit Überzeugung und aus Leidenschaft macht, oder es nur als "notwendiges Übel" sieht. Im jedem Fall ist entscheidend, wer einen lernt, das Jeweilige zu verkaufen worum es geht. Bei HiFi-Produkten gehört schon Einiges an Wissen dazu, weil es ja doch auch stark in die Technik geht. Für mich (das werden nur Wenige so sehen) ist das ein rein technischer Beruf. Wer nicht mehr kann als den Inhalt von Werbematerial runterzulabern, der ist fehl am Platz. So ist es aber sehr oft. Wobei das sogar noch der viel bessere Fall ist als die Verkäufer, die selbst stark esoterisch "angeschlagen" sind.

      Ich zweifle nicht daran, dass du es viel besser machst. Aber du solltest dich nicht so sehr der technischen Seite verschließen.
      Gruß
      David


      WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
      GÄSTE können Beiträge schreiben, diese werden aber vor Freischaltung geprüft.
      Einen „Audio-Laien“ erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
      Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
      Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich - Wann gefällt mir ein Musikstück? - Klick mich
      Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich nur, wenn sie messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten.
      Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
      Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema bleiben!

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        #93
        Endlich gibt es einen ersten Test zu dem hier öfters erwähnten Vincent SV-737 (der dort angegebene Preis ist richtig - der gilt ab 1.1.22 und vor Fj. '22 ist der Amp. eh nicht lieferbar) - allerdings nicht in einer Zeitschrift, sondern im "glaubwürdigeren" Internet (she. bei i-fidelity.net) .

        Liest sich ganz gut und deckt sich mit meinen Aussagen vom Frühjahr in diesem Thread.

        Allerdings frage ich mich, wie man einen solchen Verstärker glaubhaft bewerten kann an einer KEF LS 50 Meta - ich kenne den Unterschied zwischen meinen verwendeten LS und diesem (für Grösse und Preisklasse sehr gutem) LS - selbst in einem 100% perfekten Abhörraum geht doch damit sehr viel nicht, was in meinem nicht ganz perfekten Raum mit den beiden Viennas machbar ist und also ist der Verstärker damit nicht vollumfänglich bewertbar.

        Für mich ist dieser Test nur deshalb glaubhaft, weil ich den Verstärker kenne und die Aussagen dadurch bestätigen kann - aber wäre ich an dem Amp als möglicher Käufer interessiert, würde ich ihn aufgrund der verwendeten LS für einen unglaubhaften Gefälligkeitstest halten - Sorry, meine Meinung.

        LG
        E.M.

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          #94
          Von einem Bekannten erhielt ich einen Link zu einem sehr interessanten Interview mit dem Entwickler Frank Blöhbaum in Zusammenhang mit einem Test des Vincent SV 237 MK Vollverstärkers.
          Ich denke, dass dies sehr gut hier ins Technik-Forum passt.

          https://www.i-fidelity.net/testberic...nt-sv-237.html

          Gutgemeinter Tipp: Bevor sich jemand weit aus dem Fenster lehnt und eine abwertende Kritik an den Aussagen von F.B. äussert, sollte sich derjenige sehr genau über Herrn B. informieren - sehr dünnes Eis, sage ich da nur .
          Nicht das daraus ein grandioses Eigentor würde.


          LG
          E.M.

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            #95
            Interview: https://www.i-fidelity.net/testberic...nt-sv-237.html

            Den Mann mag ich erstmal, weil er nah bei Geithain aufwuchs. Ich finde den Hybrid Verstärker nicht langweilig. Dazu brauche ich den aber nicht mal zu hören.

            Für 2000 € sicherlich ein guter Spaßbringer für's passende Klientel.

            Alles Gute

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              #96
              E.M.

              Interessant finde ich das Interview trotzdem.
              Mal vielleicht für die Nicht Techniker übersetzt.

              Eigentlich beschreibt er nur das man mit vielen verschieden aktiven Bauteilen einen guten Verstärker bauen kann.
              Und das selbst mit einer Röhren Verstärker Stufe im Verstärker.

              Weiterhin Interessant finde ich die Beschreibung des Eingangs Differenz Verstärker.

              Die Korrektur dieses geringen verbleibenden Restfehlers erfolgt beim SV-237 maßgeblich durch den JFET-Kaskode-Differenzverstärker, der wiederum eine röhrenähnliche Übertragungscharakteristik hat und so optimal an den reinen Röhrenvorverstärker im SV-237 angepasst ist – volkstümlich gesprochen wird der Röhrenklang nicht vom Transistorverstärker versaut.

              Auf Deutsch bedeutet das das die Eingangsstufe absichtlich schlechter gemacht wurde als sie sein könnte.
              Und ein sehr guter Eingangsverstäker selbst die krummsten Kennlinien der Röhren geradegebogen hätte ,über die Gegenkopplung.

              Aber auch so ist es ein sehr guter Verstärker geworden wie die Messwerte auf der nächsten Seite zeigen.

              Und irgendwie finde ich das sich der Entwickler etwas über seinen Auftraggeber lustig macht.
              Nach dem Motto ihr könnt mir in das Pflichtenheft schreiben was ihr wollt, ich liefere euch trotzdem einen guten Verstärker ab.

              Einfach nur so meine Gedanken nach lesen des Interviews.

              Gruß Frank







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                #97
                Zitat von FrankG Beitrag anzeigen
                E.M.

                Interessant finde ich das Interview trotzdem.
                ...
                2SK170. Werden schon seit Jahren nicht mehr gebaut.

                Kommentar


                  #98
                  Zitat von FrankG Beitrag anzeigen
                  E.M.
                  .... irgendwie finde ich das sich der Entwickler etwas über seinen Auftraggeber lustig macht.
                  Nach dem Motto ihr könnt mir in das Pflichtenheft schreiben was ihr wollt, ich liefere euch trotzdem einen guten Verstärker ab.

                  Einfach nur so meine Gedanken nach lesen des Interviews.
                  Gruß Frank
                  Keine Ahnung, was im Pflichtenheft stand, Tatsache ist, dass die Verstärker, die Herr Blöhbaum überarbeitet oder komplett neu entwickelt hat, eine andere, erkennbare "Klangsprache" haben als ihre entsprechenden Vorgänger. Das war dem Auftraggeber aber bewusst (und dem zufolge von ihm erwünscht), schliesslich hat der die von Frank Blöhbaum entwickelte Verstärkerkombi Thorens TEP 3800 / TEM 3200 im Vertrieb gehabt.

                  LG
                  E.M.

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                    #99
                    Seit einigen Tagen betreibe ich einen neuen Vollverstärker an meiner mittleren Vorführanlage (Lautsprecher sind die Vienna acoustics Beethoven Baby Grand Reference, wie hier schon beschrieben und die Programmquellen sind unverändert) - den Electrocompaniet ECI 6 MK II.

                    Und nun sitz' ich hier und will schreiben, was ich nun beim Musikhören erhöre und erlebe - und ahne, was danach auf mich zukommt .

                    Also gut: Während die bisher verglichenen Verstärker sich, wie beschrieben, in Details voneinander unterschieden - für den geübten Hörer klar erkennbar aber für den ungeübten möglicherweise nicht genug für eine Kaufentscheidung, geht es mit dem EC tatsächlich um deutlich mehr. Die Musik nimmt den Hörenden sofort gefangen, breitet sich vor einem grossflächig aus, Solisten stehen "wahrhaftig" vor einem im Raum und es sind winzigste Details klar da (nicht nur als Ahnung).
                    Aber es ist nicht unnatürlich, wie mit der Lupe, sondern alles passt harmonisch zusammen. Ich kann keine Bevorzugung irgendwelcher Bereiche erkennen - es ist einfach mehr musikalische Information da, ohne dass es analytisch klingt. Ich bin echt begeistert. Vielleicht haben sich ja hier zufällig ein Paar Lautsprecher mit ihrem ideal passenden Verstärker gefunden.

                    Wer irgendwo die Möglichkeit hat, diese Kombi zu hören, sollte die Gelegenheit unbedingt wahrnehmen.



                    LG
                    E.M.

                    Seit Jahren zum ersten Mal, hat sich die Chefin bereit erklärt ein Hörurteil abzugeben:
                    "Sehr gut - pefekte Stimmwiedergabe - aber ich würde einen grösseren Hörabstand wählen"

                    Kommentar


                      Ich verwette eine Kiste Corona das die technischen Daten dieses Amps wie aus dem Lehrbuch sind.

                      Was soll da jetzt klingen außer der Psyche ?
                      Interessant wäre mal zu wissen wie sich der Amp z: B. unter Volllast verhält ?

                      Salopp gesprochen : Wann gibt er Rauchzeichen ?
                      Zuletzt geändert von Mrwarpi o; 18.12.2021, 16:25.
                      Die Audioeigenschaften basieren auf der Tonaufnahme, der durch das Betriebssystem bestimmten Geräteleistung und den bestehenden Netzwerkbedingungen. Die Wahl der Lautsprecher, Kopfhörer sowie die Hörbedingungen beeinflussen die allgemeine Audioqualität.

                      Kommentar


                        Ach ja, wieder mal das übliche Geschwurbel. Was soll ein Verstärker, der mit seinen technischen Eigenschaften jenseits von gut und böse arbeitet denn klanglich besser machen als jeder andere, der auch nicht schlechter ist?!?

                        Gruß

                        RD

                        Kommentar


                          Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen
                          Ach ja, wieder mal das übliche Geschwurbel. Was soll ein Verstärker, der mit seinen technischen Eigenschaften jenseits von gut und böse arbeitet denn klanglich besser machen als jeder andere, der auch nicht schlechter ist?!?

                          Gruß

                          RD
                          So mein lieber Ruedi,
                          genau auf diese Antwort habe ich gewartet (vielen Dank dafür).

                          Es ist eine Unwahrheit zu behaupten, dass es zwischen guten Verstärkern keine Klangunterschiede gibt (die können aber an unterschiedlichen Lautsprechern unterschiedlich ausfallen) - basta.
                          Und genauso ist es eine pure Behauptung ohne Wahrheitsgehalt, dass einfache Massenware genausogut klingt, wie Hochkarätiges.

                          Lange hatte ich keine Möglichkeit bei mir vergleichbare Verstärker gegeneinander zu hören, das hat sich aber in den letzten Monaten geändert, so dass derzeit vier Kandidaten verfügbar sind und da haben sich die hier beschriebenen Unterschiede herausgestellt und meine früheren Erfahrungen aus der Zeit, als ich meinen HiFi-Laden betrieben hatte, bestätigt. Damals hatte ich elf verschiedene Fabrikate (von Arcam bis Yamaha) im Programm und jedes Produkt hatte seine individuelle Handschrift.
                          Natürlich gehört ein wenig Hörerfahrung dazu, diese Unterschiede zu erhören und das Umfeld muss auch stimmen.
                          Ich behaupte jetzt auch einmal was ins Blaue hinein: Wer keine Unterschiede zwischen Verstärkern hören kann, bei dem stimmt das Umfeld nicht oder er/sie hat keine musikalische Hörerfahrung.
                          In einem anderen Forum habe ich dieser Tage gelesen, dass es keine Unterschiede geben kann, wenn die Frequenzgänge identisch seien - geschrieben von einem Techniker - wenn das alle so sehen, wundert mich allerdings auch gar nichts.

                          Na dann einen schönen Abend noch.

                          LG
                          E.M.

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                            Hast eh immer mit Abgleich vergleichend gehört? So würde es wieder losgehen……das alte Thema

                            Kommentar


                              Selbstverständlich schauen! alle Verstärker an einem 8 Ohm Widerstand frequenztechnisch gleich aus.
                              Gemessen ist gemessen und wird nicht mehr vergessen.

                              Und wenns Messungen gibt wo Verstärker unterschiedlich abschneiden, dann kann manns halt nicht hören.
                              Zum Glück gibts híerbei noch keine (anerkannten) psychoakustische Hörschwellen (im Gegensatz dazu serwohl beim allgemeinen Frequenzgang des Gehörs).

                              Somit geht die Diskussion bei beiderseitigen Hardlinern munter weiter.

                              Nach dem Motto:

                              Messen kann ich Alles, aber hören tu ich davon Nichts!
                              vs
                              Hören kann ich Alles, aber messbar ist davon nicht Alles!

                              LG
                              Ich höre alles und noch viel mehr!

                              Kommentar


                                Wer keinen genauen Abgleich beim Vergleichen macht…..wir drehen uns im Kreis….

                                Kommentar

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                                Wofür steht die Abkürzung "CD"?

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