Zu Beitrag 676 von Frank:
Es gibt Kunden, für die ist Dein Beispiel sinnvoller - für andere (und da zähle ich mich dazu) aber eben auch nicht - die Gründe sind vielfältig und individuell und ich will sie nicht diskutieren.
Mein Post sollte nur ein persönlicher, subjektiver Erfahrungsbericht sein (ist auch entsprechend formuliert), damit mal wieder was über HiFi gepostet wird - scheint aber in diesem hififorum nicht erwünscht zu sein......
LG
E.M.
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Ein Gast antwortete
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Ein Gast antworteteSo ist das, dazu kommt noch, dass es einen erheblichen Unterschied macht, ob ein Gerät 100.000x in China vom Fliessband fällt oder z.B. 300x in einem Hochlohnland in Europa produziert wird.Zitat von Observer Beitrag anzeigenHmmm, ich musste es immer wieder erklären, Kunden, Mitarbeitern, Lehrlingen...... der Preis eines Artikels wird in unserem Wirtschaftssystem genau durch eine Eigenschaft bestimmt: ein Artikel kann genau für das verkauft werden was ein Kunde bereit ist dafür zu zahlen. Die Marketingstrategien sind genau darauf ausgelegt. Gute oder auch absurde Geschichten und geschickte Werbung gehören immer dazu.
Ich finde es übrigens absurd, alles was mit HiFi zu tun hat auf seinen absoluten Preis zu reduzieren - im Autobereich macht das kein Freak, sonst würden man hier kaum ein anderes Fabrikat als Dacia herumfahren sehen
.
LG
E.M.
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Ein Gast antworteteRuedi für die Hälfte des Preises des NAD gibt es auch irgendeinen Verstärker und für die Hälfte dessen Preises gibt es wiederum auch irgendeinen Verstärker und für dessen halben Preis kriegst Du mit Sicherheit noch von einem bekannten Markenfabrikat und für dessen Hälfte gibts sogar von dynavox noch was und den Preis kann man auch noch einmal halbieren - dann ist allerdings bald Ende der Fahnenstange.Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen
Für halb so viel Euronen gibt es den NAD C389.
Gruß
RD
Doch was soll dieses Spiel - ich find's blöd.
LG
E.M.
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Ein Gast antworteteHallo Bernd,Zitat von Palisanderwolf Beitrag anzeigen
Wie würdest Du den denn ( ruhig ganz subjektiv) im Vergleich zu meinem kleinen alten Arcam Solo
A one-box CD, amp, tuner combination that offers superb performance with the convenience of a single-box micro system – just add a pair of speakers
einordnen (wenn Du Deine Lautsprecher daran hängen würdest), das ja auch Einiges anzubieten hat und insofern imho auch eine runde Sache ist?
Jeder Andere darf ruhig auch was dazu sagen.
Bin einfach nur neugierig.
LG
Bernd
in den 1980/90'er Jahren war ich Arcam-Vertragshändler und meine Erfahrungen mit diesem Fabrikat waren fast alle sehr positiv. Eine zeitlang hatte ich in privater Verwendung den Delta 290 Vollverstärker zusammen mit dem passenden CD-Spieler Delta 270 (beide Bj. 1995). Der Amp läuft heute noch bei einer Nichte und der CD-Spieler versorgt meine QED-Anlage zur Hausbeschallung und läuft jeden Sonntag für ca. 70 Minuten. Natürlich kann ich nichts dazu sagen, wie der Delta 290 im Vergleich zum ECI 80 D sich an meinen aktuellen LS verhält - da fehlt der Vergleich.
Einen Arcam solo movie habe ich auf Bestellung für einen Kunden besorgt und der läuft dort zur vollsten Zufriedenheit an einem Paar schlecht aufgestellter Arcus TL 200 - da möchte ich aus meiner Sicht kein Urteil abgeben.
Da ich keine fiktiven Geräte- und noch weniger Klangvergleiche mache, kann ich Deine Frage also leider nicht beantworten - nur soviel: Ich käme nie auf die Idee einen CD-Receiver mit einem Vollverstärker zu vergleichen, da für die Praxis völlig uninteressant - die Käufer des jeweiligen Produktes sind nicht identisch.
LG
E.M.
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Jaa, aaaber: Mit denen ist kaum noch "Eindruck zu schinden", weil sie "jeder und sein Dackel" hat. So sindse...Zitat von Palisanderwolf Beitrag anzeigenDie kämen IMHO oft mit einem IPhone plus AirPods Pro besser weg, sowohl was Klang, aber auch Bequemlichkeit und Ambiente angeht.
LG
Bernd
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Nur im HiFi-Bereich wird so ein "Theater" um die Verstärker gemacht. Im Profibereich gehören sie sozusagen zum Zubehör (falls überhaupt notwendig) und mehr ist da auch nicht dahinter.
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Die kämen IMHO oft mit einem IPhone plus AirPods Pro besser weg, sowohl was Klang, aber auch Bequemlichkeit und Ambiente angeht.Zitat von respice finem Beitrag anzeigenDen meisten Kunden wird "schöner Wohnen" wichtiger sein, ist ja auch nicht verwerflich ...
LG
Bernd
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Auf den Punkt hat es ja vor einigen Monaten longueval gebracht: will man Werkzeug, oder "schöner wohnen mit Musik"?
Wobei Letzteres Gewöhnungssache ist, durfte ich selber feststellen, mit meinen zwei Aktivmonitore Setups.
Den meisten Kunden wird "schöner Wohnen" wichtiger sein, ist ja auch nicht verwerflich in irgendeiner Weise, es ist nur halt nicht immer das beste "Investment"...Zuletzt geändert von respice finem; 19.11.2023, 16:02.
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Da stellt sich mir die Frage immer wie sinnvoll das ist für Vollverstärker und wie im Beispiel die Fine Audio.
Zusammen über 5 Mille auszugeben.
Wäre in der Preisklasse nicht ein Aktiv System sinnvoller ?
Sowas nur als Beispiel.
https://www.muziker.de/adam-s3v?gad_source=1&gclid=EAIaIQobChMI4PzL5_rPggMVFwe LCh2sEA4vEAQYBSABEgKI6PD_BwE
Sind schon 3 Eingänge dran.
DSP gibt es in den LS dazu, zur Raummoden Anpassung.
Und 5 Jahre Garantie gibt das obendrauf.
Und daran noch einen Plattenspieler zu betreiben kostet jetzt auch nicht die Welt.
Gruß Frank
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Ich wollte schon gestern ein Bild des Innenlebens einstellen weil ich die langen frei schwebenden Verdrahtungen irgendwie komisch finde - sonst ist ja alles einigermaßen sauber gebaut. Und warum nicht konsequent auch Schaltverstärker ? Bei vielen Konkurrenzprodukten findet man eher die umgekehrte Konfiguration vor.: Class-D mit analogen NTs. Preislich sehe ich da eine gute Gewinnspanne.
LG, dB
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Ja, aber doch sicherlich nicht in Weiss.Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen
Für halb so viel Euronen gibt es den NAD C389.
Gruß
RD
Bedenke: in Weiss!
In Weiss!
LG
Bernd
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Für halb so viel Euronen gibt es den NAD C389.3.300 Euro?
Und das dazu noch bei einem Gerät mit Blechgehäuse aus der Biegemaschine? Wenn ich mir alleine die Rückseite ansehe, entspricht das für mich einem Verstärker um ca. 500 Euro. Und mehr als verstärken kann der auch nicht. Wofür wird diese Summe verlangt?
Gruß
RD
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Fun fact: Die Preiskalkulationen in Polen vor der Wende, war anders für Inlandsware und anders für den Export, noch anders für "Pewex" (Pendant von DDR Intershop, Unterschied war nur, man durfte richtiges Westgeld hinblättern).- Export musste sich lohnen, dafür durfte der Importeur Qualität verlangen, die er bei "West-Fertigung" nicht für den Preis bekommen hätte.
- Im Inland galt es, die Bevölkerung bei Laune zu halten. Was dem Agitprop diente, war nicht selten Verlustgeschäft, aber Ostgeldwert war eh nur ein Theoretischer.
- Sonderfall Exportware Überschüsse oder "fails" - musste natürlich billiger sein, als "Pewex", aber war schon teuer da "Luxus"
- Pewex: you wanna play, you gotta pay. Teurer als im Westen, da nur einige dort hinkamen, und Schmuggel sowieso kaum möglich war, ein Stück für Eigenbedarf konnte man mitbringen. Der gewisse Bonus, im Pewex zu kaufen: es gab funktionierenden Kundendienst.
Die Produktionskosten spielten, obwohl anderes System, schon damals nur eine "Nebenrolle".
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Hmmm, ich musste es immer wieder erklären, Kunden, Mitarbeitern, Lehrlingen...... der Preis eines Artikels wird in unserem Wirtschaftssystem genau durch eine Eigenschaft bestimmt: ein Artikel kann genau für das verkauft werden was ein Kunde bereit ist dafür zu zahlen. Die Marketingstrategien sind genau darauf ausgelegt. Gute oder auch absurde Geschichten und geschickte Werbung gehören immer dazu.
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