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  • Lautsprechergehäuse

    Ich erlaube mir mal einen neuen Thread zu eröffnen, mit der Bitte ADMIN, , die Posts zum Gehäusethema von https://www.hififorum.at/node/626882 hierhin zu verschieben da dort OT.

    Bei dieser Gelegenheit eine Frage an die Experten: wie wird ein geschlossener Lautsprecher "barometrisch ausgeglichen" - kalkulierter "vent" oder Zufallsprinzip "irgendwas ist immer undicht"? Letzteres kommt mir "konstruktiv schlampig" vor.
    Es ist besser, fertig zu werden, als sich fertig zu machen, oder machen zu lassen. Glauben ist gut, Wissen ist besser. Mathematik und Physik sind keine Meinungen, Messwerte keine Ansichten, und Niveau keine Creme.

  • #2
    Bei den Höhen ist es "wunderlich", mit den B&Ws habe ich eher etwas höhenbetont gehört, hier habe ich sie auf -2dB (der Messung folgend) und keinen Höhendefizit. Ich meine, es könnte an deren "Reinheit" liegen, plus natürlich der gerichteten Abstrahlung (das Hirn muß weniger "raten").

    Thema Metall vs. Kunststoff beim Fall, kommt drauf an, wichtig ist auch die Masse des LS. Polycarbonat macht eher "knacks" bevor es sich verformt. Bei Kameras ist das so, die Al/Mg-Gehäuse sind quasi "unverformbar", die Kehrseite ist, bei hartem Aufschlag können sie Haarrisse bekommen. Eine "Kunststoffgurke" verformt sich wiederum, was genauso shice ist, weil die optische Achse nicht mehr passt - also nicht fallen lassen... Dann gibt es noch verstärkte Polyamide (wie bei der berühmten Glock-Frame), die wären aber für Lautsprechergehäuse zu teuer, glaube ich. Jedenfalls wäre ein Fangseil an der Bridge gut für die Kleinen. Einen Sturz von meinen KH310 möchte ich mir gar nicht vorstellen...
    Zuletzt geändert von respice finem; 30.03.2021, 10:53.
    Es ist besser, fertig zu werden, als sich fertig zu machen, oder machen zu lassen. Glauben ist gut, Wissen ist besser. Mathematik und Physik sind keine Meinungen, Messwerte keine Ansichten, und Niveau keine Creme.

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    • #3
      Preislich ist MDF halt mit das billigste was die Anforderung erfüllt. Wahrscheinlich nur Styropor billiger, was dann aber nicht "hält".

      1m² MDF in 19(20)mm kostet im Einzelhandel 13€, PA66GF30 20mm (30% Glasfaseranteil) ~550€
      Aber es ist ja nicht nur das Grundmaterial, sondern die Bearbeitung die die Kosten hochtreibt.

      Auf der anderen Seite zeigt Genelec mit den Alu-Gehäusen der Eier, dass auch sowas preislich im Rahmen bleiben kann.

      mfg

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      • #4
        Bei Alu ist zunehmend die Energie der Preisfaktor, zumal das recht geringe Stückzahlen sind (kein Massenmarkt), und wohl auch die hohen Anforderungen an Maßhaltigkeit. Vorteil, Gehäuse=Radiator, und auch akustisch "inert".
        Es ist besser, fertig zu werden, als sich fertig zu machen, oder machen zu lassen. Glauben ist gut, Wissen ist besser. Mathematik und Physik sind keine Meinungen, Messwerte keine Ansichten, und Niveau keine Creme.

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        • #5
          Zitat von schauki Beitrag anzeigen
          Preislich ist MDF halt mit das billigste was die Anforderung erfüllt. Wahrscheinlich nur Styropor billiger, was dann aber nicht "hält".
          Das hat es definitiv gegeben.
          Vom Hersteller Sinus Live in den 90ern.

          Gehäuse Styropor.
          Mit einer Art Strumpf überzogen.
          Chassis eingeklebt.
          Oben und Unten ein Kunststoff Deckel aufgeklebt.
          Im neuen Haus stehen ein paar davon in der Garage.

          Gruß Frank

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          • #6
            Ich glaube Beton gab's auch schon, an sich gar nicht verkehrt, "Ruhe" durch Masse.
            Und irgendwann auch gepresste recycelte TetraPak Verpackungen.

            Jetzt vermülle ich den eigenen Thread mit OT
            Vielleicht "Umzug" in einen neuen z.T. Gehäuse? Gab es wohl noch nicht. Von wegen im Forum nix los..
            Es ist besser, fertig zu werden, als sich fertig zu machen, oder machen zu lassen. Glauben ist gut, Wissen ist besser. Mathematik und Physik sind keine Meinungen, Messwerte keine Ansichten, und Niveau keine Creme.

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            • #7
              100% dicht gibts fast nicht, die leckage sollte aber möglichst klein gehalten werden.
              wenn die innenluft bei betriebstemperatur einmal den berechneten druck erreicht hat, sollte der halbwegs konstant bleiben, weil er eine federsteife für den bass erzeugt, der bei der resonanzfrequenz als qms in die berechnung einfließt(mechanische schwinggüte)
              bei bassreflexsystemen wirkt sich das auch auf die abstimmung des reflexsystems aus wie ein virtuell größeres gehäuse.
              grundsätzlich gilt also, so dicht wie möglich.
              drück mal vorsichtig auf den basslautsprecher deiner 310, du merkst, dass die sehr dicht sein müssen, großer widerstand.
              sowas wird erreicht durch angemessene dichtungen, bzw. durch schaltereinbau in eigene kleine gehäuse, bzw. dichtungen der steckerdurchführungen (bzw verklebung)
              die rückwand ist übrigens mit breiten neoprendichtungen eingepasst, genauso wie die chassis.
              ganz früher setzte dynaudio sogenannte "flowwiderstände" ein. die eine kontrollierbare undichtheit erzeugten. wenn man die verdrehte, ließen sie mehr oder weniger luft durch, man konnte also in grenzen das luftvolumen, das der basslautsprecher als luftfeder sieht verstellen und damit die einbauschwinggüte.
              bassreflexsysteme sind von haus aus undicht, aber frequenzbezogen unterhalb der resonanzfrequenz des eingebauten basshäfens(ca0,7 bei passiven lautsprechern) daher sollte man in bassreflex lautsprechern eher chassis einsetzen, die einen niedrigeren qfaktor haben. also von haus aus stärker bedämpft sind in der schwinggüte, meist geschieht das durch stärkere antriebe (qes)
              geschlossene lautsprecher fallen unter der resonanzfrequenz weniger steil ab, bassreflexsysteme pushen unter der resonanzfrquenz noch einmal, weil die luft im rohr schwingt und laut gibt. sie fallen aber unter dieser rohrfrequenz doppelt so steil im pegel ab.
              bei aktiven systemen kann man den abfall elektrisch einstellen mit verstärkerleistung, bzw überschwingen also einer aufprägung einer virtuellen resonanzfrequenz.
              dazu werden bassreflexsysteme aktiv tiefer abgestimmt und es wird "nachgepresst"
              solche systeme haben immer einen subsonicfilter, sonst würden sie bei ungünstgem zusammentreffen ausflippen. bei geschlossenen systemen ist das weniger kritisch, weil ja die federkraft der luft das ärgste verhindert. deine haben aber trotzdem einen milden subsonicfilter.
              abstimmungssysteme erzeugen im bass einen laufzeitfehler, zum glück hört den auf grund der raumakustik praktisch kein mensch. diese laufzeitabweichung ist bei bassreflex höher als bei geschlossen. ich hab den unterschied bei aktiven noch nie gehört, soll aber messtechnisch darstellbar sein.
              Zuletzt geändert von longueval; 30.03.2021, 12:20.
              ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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              • #8
                Ich hätte eher eine Art kleines Ventil irgendwo erwartet, aber wenn es so funktioniert...
                Man darf es wohl in der Produktion nicht übertreiben, sonst "furzt" der LS wenn zu undicht, oder der Basstreiber geht rein oder raus je nach Luftdruck wenn zu dicht.
                Zuletzt geändert von respice finem; 30.03.2021, 12:05.
                Es ist besser, fertig zu werden, als sich fertig zu machen, oder machen zu lassen. Glauben ist gut, Wissen ist besser. Mathematik und Physik sind keine Meinungen, Messwerte keine Ansichten, und Niveau keine Creme.

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                • #9
                  Ich habe gerade ein wenig bei der Diskussion bei Amir mitgelesen. Da haben ja auch schon Einige auf deine Intervention geantwortet. Man muss aber nicht unbedingt einen Lautsprecher von Berlin nach Madrid, Denver oder gar Mexico City tragen, um zu erkennen, dass relativ gasdichte Gehäuse Probleme bereiten würden. Ich teste zu allen Jahreszeiten Lautsprecher. Bei einigen Exemplaren sind die Hochtonchassis relativ gasdicht. Das führte gelegentlich dazu, dass ich im tiefen Winter Lautsprecher mit inverser HT-Kalotte auf'n Tisch hatte. Nur sollte die Kalotte eigentlich nicht invers sein. Die kalte Luft hinter der Kalotte hat sich aber derart zusammengezogen, dass sie die Kalotte mitnahm. Die Messung war dann entsprechend katastrophal. Nachdem der Lautsprecher Raumtemperatur hatte war alles wieder okay. Wenn es um den Bass geht, wird es interessanter: ich testete mal geschlossene Subwoofer. Dabei lag auf einem Testgerät ein Lieferschein. Beim SPL-Test bewegte sich dieses Papier plötzlich, weil Luft an einer Undichtigkeit zwischen zwei Gehäuseteilen Luft durchließ. Tja, schlecht verklebt. Im Normalfall sollte sich eine händisch eingedrückte Bassmembran nur langsam wieder in ihre Ruheposition zurückbewegen. Aber sie soll sich zurükbewegen. Barometrische und termische Einflüsse sollten sich auf den Klang besser nicht auswirken.
                  best regards

                  Mark von der Waterkant

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                  • #10
                    bei aktiven geschlossenen, kann ich mir nicht vorstellen, dass der druckunterschied mehr als 3db bei der resonanzfrequenz ausmacht wenn kalt, wie gesagt bei EINER frequenz. wer das hört, der sollte ohren wie ein elefant haben und kann sich durch ohrenschlackern die fliegen vom arschloch vertreiben. wie gesagt trifft das außerdem nur auf kalt zu.
                    dem messfetischisten fällt das vielleicht schon auf, mit den augen.
                    aber
                    in dem bereich spielt der raum ohnehin eine größere rolle und die kiste ist ja schnell warm. also in der praxis bedeutungslos summa summarum. so ein kleines ventil pfeift womöglich der metoo kollegin nach. mehr brauchts nicht.
                    ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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                    • #11
                      Geschlossene Lautsprecher sind „wetterfühlig“. Bei Tiefdruck sind die Membranen herausgestülpt und bei Hochdruck hineingedrückt. Also eigentlich Lautsprecher für „teilweise Bewölkt“ hihi

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                      • #12
                        Möglicherweise dann aber DIY und zu akkurat gearbeitet? Transport per Flieger im unkomprimierten Cargo-Raum könnte fatal werden...
                        Die Geschlossenen, die ich habe (von Nubert, sowie Neumann) machen das nicht, also sind sie so wie ihr Besitzer, nicht ganz dicht
                        Es ist besser, fertig zu werden, als sich fertig zu machen, oder machen zu lassen. Glauben ist gut, Wissen ist besser. Mathematik und Physik sind keine Meinungen, Messwerte keine Ansichten, und Niveau keine Creme.

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                        • #13
                          Google...mein bester Freund
                          lg
                          alex

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                          • #14
                            Zitat von Alex007 Beitrag anzeigen
                            Google...mein bester Freund
                            Naja bis man das a) findet, mit dem Suchbegriff, und ob's dann b) stimmt...
                            Wenn's so wäre, bräuchte es Foren wie dieses nicht IMHO.
                            Es ist besser, fertig zu werden, als sich fertig zu machen, oder machen zu lassen. Glauben ist gut, Wissen ist besser. Mathematik und Physik sind keine Meinungen, Messwerte keine Ansichten, und Niveau keine Creme.

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                            • #15
                              Zitat von Observer Beitrag anzeigen
                              Ich habe gerade ein wenig bei der Diskussion bei Amir mitgelesen. Da haben ja auch schon Einige auf deine Intervention geantwortet.
                              Ja eben, ich habe mich gewundert (und tue es eigentlich immer noch), daß man das dem Zufall überlässt, mehr oder weniger. Es scheint aber tatsächlich so zu sein, daß dieser Zufall generell ausreicht, sonst würde es ja massiv Beschwerden geben.
                              Es ist besser, fertig zu werden, als sich fertig zu machen, oder machen zu lassen. Glauben ist gut, Wissen ist besser. Mathematik und Physik sind keine Meinungen, Messwerte keine Ansichten, und Niveau keine Creme.

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