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Röhren CDP und "normaler" Verstärker

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    Röhren CDP und "normaler" Verstärker

    Mahlzeit zusammen.

    Ich überlege gerade mir einen neuen CDP zu gönnen.

    In dem Zusammenhang kam bei mir und meinen Freunden folgende Frage auf:

    Bringt es etwas einen CDP mit Röhren mit einem "normalen" Verstärker zu betreiben, oder sollte es schon auch ein Röhrenverstärker sein? Meine Freunde und ich sind uns da nicht ganz einig

    mfg
    launger

    #2
    Hallo launger,

    ich kann da nur sagen: Ausprobieren und selber hören. :I Letztendlich zählt nur, was dir dann gefällt. :P

    Gruß
    Franz

    Kommentar


      #3
      Für mich gibt es da keinen Zusammenhang. Technisch sowieso nicht und klanglich würde ich einfach das nehmen, was mir gefällt.

      Schließlich gibt es ja auch Hybridverstärker, wo das Tonsignal sowohl über Röhren als auch über Halbleiter läuft.
      Sogar in zwei Varianten: im Vorverstärker Röhren und in der Endstufe Transistoren - oder im Vorverstärker Transistoren und in der Endstufe Röhren.

      Gruß
      David
      Gruß
      David


      WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
      Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
      Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

      Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

      Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

      Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

      Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

      Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

      Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
      Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

      Kommentar


        #4
        RE: Röhren CDP und "normaler" Verstärker

        Was erwartest du von einer Röhrenausgangsstufe im CDP, und was daran sollte die nachfolgenden
        Verstärker davon betreffen :Y
        Als erstes würde ich mal versuchen herauszufinden, ob deine Ohren überhaupt einen Unterschied
        hören können, oder ob die Glimmkolben eventuell nur eine Marketinggeschichte sind ;)

        Grüsse Gerd

        Kommentar


          #5
          RE: Röhren CDP und "normaler" Verstärker

          Erstmal danke für die Antworten.
          Ich werde natürlich erstmal probehören was gefällt und zum Gedlbeutel passt.

          Einer meiner Freunde meinte nur, dass ein Transistorverstärker den Klang der Röhren überdeckt. Dh. man hätte nichts davon.

          Aber jetzt sehe ich mich in meiner Ansicht bestätigt.

          mfg
          launger

          Kommentar


            #6
            Obwohl ich gut versorgt bin, machen mich Röhren immer neugierig. Vor Jahren habe ich mal einen kleinen Unison Amp gehört, habe aber keine Erinnerung mehr. Gestern sehe ich in der 'Stereo' ein Bild von 'meinem Händler' in Köln, er sitzt neben einer kleinen Anlage mit Röhre und zwei MBL Lautsprechern. Diese Lautsprecher habe ich mal an einem Audionet Vollverstärker gehört.

            Jetzt bin ich am Grübeln, ob ich mir die nochmal mit dieser Röhre anhören sollte? Wenn ich die Electra 936, den Electra Sub und die Danish Physics in die Waagschale werfe, was käme dann am Ende dabei finanziell noch auf mich zu? Die Mbl Lautsprecher sind natürlich viel
            beweglicher, als die grossen Stand-Boxen.

            Der Röhren Amp der hier gemeint ist, nennt sich Prima Luna Prologue One und die Lautsprecher MBL 311E.
            Der Händler in Köln will für die Röhre 1050 und die MBL 3340.
            Meine Electras plus Sub haben zusammen ca. 6500 gekostet, die Danish Physics nochmal 2100.

            Dabei denke ich immer an die Geschichte von 'Hans im Glück'.
            Er zog mit einem Goldklumpen los und kam am Ende der Geschichte nach einigen Tauschhändeln mit ner toten Ente nach Hause...
            Last.fm Was ich zuletzt gehört habe ...

            Kommentar


              #7
              Original von Höhlenmaler
              Dabei denke ich immer an die Geschichte von 'Hans im Glück'.
              Er zog mit einem Goldklumpen los und kam am Ende der Geschichte nach einigen Tauschhändeln mit ner toten Ente nach Hause...
              :D :B
              Ich liebe deine Art der Selbstreflektion :T

              Laut lachende Grüsse Gerd

              Kommentar


                #8
                Die Primal Luna Geräte hatte ich natürlich auch schon ( ;)).

                Mein Fazit: sauber gebaut, was in dieser Preisklasse bei Röhrenvollverstärkern ganz selten ist. Hut ab!

                Aber: übertrieben puristisch, nicht einmal ein Tape-Out, geschweige denn ein Pre-Out.

                Klanglich sehr auf der butterweichen Seite (ohne Blindtest!), zumindest aber ein recht schwammiger Bass.

                Trotzdem ein Testhören wert.

                Gruß
                David
                Gruß
                David


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                Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
                Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

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                Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
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                  #9
                  Eine Frage noch.
                  Wie sieht es denn mit HD-CD bzw. SACD auf dem Markt aus? (CD's nicht Player)
                  Lt. Wikipedia gibt es nur ca 5000 HD CD's und es soll am aussterben sein.
                  Ich biete in der Bucht gerade auf einen HD-Player. Sollte ich es sein lassen und doch nach einem leistbaren ( -500 EUR) SACD suchen?

                  Zur Zeit habe ich nur 2 HD-CDs

                  Kommentar


                    #10
                    Die HDCD scheint wirklich im Aussterben zu sein.
                    Die SACD wird vermutlich weiterhin ein Schattendasein führen, aber ich glaube nicht, dass sie so schnell ganz verschwinden wird.

                    Gruß
                    David
                    Gruß
                    David


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                    Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                    Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                    Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                    Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                    Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

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                    Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
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                    Kommentar


                      #11
                      Na wenn es weiterhin ein Schattendasein bleibt, nehme ich wohl doch keinen SACD

                      By the way: Kennt jemand gute onlineshops für HD-CD's.
                      Hab gegoogelt aber nicht wirklich was berauschendes gefunden.
                      Sind meistens Classic CDs. Ich höre eigentlich ausschliesslich Rock

                      Kommentar


                        #12
                        Es spricht aber nichts dagegen, eher sogar dafür. Denn ein SACD Player ist zumindest auch ein sehr guter CD-Player. Aber bitte nur ein zweikanaliger. Beispielsweise ist der Marantz SA-7001 um 600 Euro ein sehr interessantes Gerät.

                        Gruß
                        David
                        Gruß
                        David


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                        Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                        Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                        Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                        Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                        Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

                        Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

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                        Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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                          #13
                          Hallo @ll

                          Unter: http://www.av-magazin.de/Ton_News.49...29e6448.0.html gibt es eine recht gute Kurzzusammenfassung über das Gerät, die mich auch hat erstaunen lassen.

                          Für das Geld scheint der Kunde einiges geboten zu bekommen. Da muß man sich ernsthaft die Frage stellen, ob es überhaupt Sinn macht, wenn man den Vergleich Preis/Leistung (Ausstattung) zu Grunde legt, einen nahezu doppelt so teuren CDP anzusschaffen?! Hast Du diesen Marantz in Deinem Geschäft, David? Wie sind Deine Erfahrungen; klanglich und verarbeitungstechnisch wirklich so gut wie geschildert?

                          Ein sehr interessantes Gerät...


                          LG, Nicki

                          Kommentar


                            #14
                            Hmm.. wenn ich mir die KI-Variante vom 7001 so anschaue...






                            Ein neuer SA8400 für 500-600 Euronen würde es auch tun.



                            Komischweise "besser" für normale CD als für einfache "SACD" :P

                            Gruss
                            Stefan

                            Kommentar


                              #15
                              Ich habe - als er aktuell war - den SA-8400 im Geschäft gehabt und jetzt den SA-7001 (nicht KI). Der alte hat noch 1.000 Euro gekostet, der neue nur noch 600. Die beiden Bilder (danke Stefan) zeigen, dass da nicht viel um ist (der normale sieht auch nicht viel anders aus).

                              Jedefalls relativ viel Gerät für's Geld. Wie immer bei Marantz.

                              Gruß
                              David
                              Gruß
                              David


                              WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
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                              Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                              Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                              Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                              Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                              Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

                              Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

                              Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
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