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    #16
    Egal wie man es betrachtet, die Steckerreihenfolge ist völlig egal!

    Zum Argument, dass die Digitalgeräte Störsignale zurückführen:
    Noch nie konnte ich da irgend etwas messen, auch nicht bei allerhöchster Auflösung der Messgeräte.
    Und selbst wenn da etwas wäre, dann ist es wieder völlig egal wo was steckt, denn dann liegt dieses Störsignal sowieso an allen Kontakten des jeweiligen Stromverteilers. Die 3-5cm Abstand zwischen den (normaler Weise) Kupferschienen sind gleichzusetzen mit Null.

    Zum Argument Stromverbrauch:
    Um was geht es denn da? Selbst eine dicke Endstufe (so sie keine von der ziemlich unnötigen Class-A Sorte ist) zieht im Normalbetrieb etwa soviel Strom wie eine Stehlampe. Nur im Moment des Einschaltens ist das wesentlich mehr. Alle anderen Geräte einer HiFi Anlage sind bezüglich dem Stromverbrauch nicht der Rede wert.
    Natürlich wird es immer Ausnahmen geben, beispielsweise fette Röhrenendstufen mit 4-8 Pentoden pro Kanal - aber selbst da ist völlig egal wo was steckt, weil es immer ein- und die selben Kontaktstellen sind, die in der Lage wären, mindestens den Zehnfachen Strom problemlos zu liefern.

    Zum Argument Spannungsabfall:
    Abgesehen davon, dass es zwischen den einzelnen Steckeranschlüssen gar keine Spannungsunterschiede gibt, wäre auch das schnurzegal. Ich habe schon bei vielen Geräten versuchsweise mit einem Regeltrafo die Netzspannung um bis zu einem Drittel reduziert und sie haben gespielt, als wäre nichts geschehen. Bei weiterer Reduktion fallen dann meist irgendwelche Relaise ab und dann ist natürlich Schluss.
    Die Netzspannung schwankt im Normalfall um 1-3 Volt, das ist wieder einmal nicht der Rede wert. Die Geräte arbeiten intern mit wesentlich reduzierten und stabilisierten Spannungen. Direkt betroffen ist immer nur die Betriebsspannung der Endstufentransistoren- oder Röhren. Und das ist wieder völlig egal.

    Gruß
    David
    Gruß
    David


    WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
    GÄSTE können Beiträge schreiben, diese werden aber vor Freischaltung geprüft.
    Einen „Audio-Laien“ erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
    Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
    Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich - Wann gefällt mir ein Musikstück? - Klick mich
    Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich nur, wenn sie messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten.
    Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
    Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema bleiben!

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      #17
      Original von alex8529
      weil wir gerade beim Netztstrom usw. sind, würde mich noch folgendes interessieren.

      - Einsatz von geschirmten Netzkabeln an ungeschirmten Plastegeräten

      - Durchgängige Schirmung mittels Schirm am Kabel und Plastesteckern

      - Abschirmung eines Hörraumes mittels eines Maschendrahtgeflechtes

      - Einfluss von Silber- und Goldkontakten an Netzsteckern

      Nur mal so zur Anregung, was mich so bewegt.....


      Grüße Frank


      PS: eine Frage ist wirklich kein Witz

      Hallo Frank,

      interessante Fragen sollten aber, wenn erwünscht, in einem gesonderten Fred erörtert werden, denn sonst laufen wir hier Gefahr das Thema unkontrollierbar auszudehnen.

      LG, Nicki

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        #18
        Original von rubicon
        Hallo Frank,

        In dem TMR Text fehtl m.E. das WEIL, oder findest Du eins ??
        Ich hab das hier von Herrn Rudolph in seinem Forum noch gefunden:

        "Das Hauptthema bei Verwendung einer Steckdosenleiste ist die Minimierung von Einflüssen der Geräte untereinander (Potentialdifferenzen)."

        Gruß
        Franz

        Hi Franz,

        nicht schlecht,

        aber auch bloß eine Behauptung :N

        Gruß Frank

        Kommentar


          #19
          Hallo,

          ich halte es mit einer Empfehlung, die ich vor doch schon einigen Jahren mal bekommen habe: zuerst die Quellgeräte, dann VV, dann Endstufen (hat meines Wissens nach Audioplan 1988 aufgebracht). Die Begründung (an die ich mich nicht mehr erinnere) war zwar etwas schwer nachzuvollziehen und einen echten Einfluss auf den Klang habe ich noch nicht beobchtet, aber es gibt mir einfach ein gutes Gefühl ;)

          Jochen

          Kommentar


            #20
            Audioplan hat ja schon seit ewig die berühmte "Keksdose" im Programm, wo es im Zentrum einen Anschluß gibt und sternförmig (auch bezüglich Verdrahtung) rundherum die anderen.

            http://www.audi-o-plan.de/audioplan/...owerstar-s.htm

            Was ich davon halte, sage ich lieber nicht. ;)

            Gruß
            David
            Gruß
            David


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              #21
              Eine Steckdosenleiste ist so gebaut, dass

              1) an jedem Steckplatz die gleiche Leistung entnommen werden kann

              2) an jedem Steckplatz die selben Erdpotential-Verhältnisse herrschen

              egal ob in Parallelschaltung oder in Sternschaltung


              Gruß Frank

              Kommentar

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