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  • debonoo
    antwortet
    eine schöne Uhr.

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  • debonoo
    antwortet
    Rolex Geschichte

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  • respice finem
    antwortet
    So ist es. Etwas verrückt zu sein, kann vor echtem Wahn schützen, wie eine Impfung.

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  • ruedi01
    antwortet
    Zitat von debonoo Beitrag anzeigen
    Ruedi Du bist ein gescheiter Bursche

    udn Du kannst dich ausdrücken...

    meinen Respekt...

    ...vielen Dank für die Blumen. Ich kann ja nicht viel, aber mit der Sprache umgehen kann ich ganz ordentlich. Die 13 Jahre Schule müssen ja für was gut gewesen sein. Und ich kann es nicht leiden wenn meine Landsleute den Genitiv konsequent ignorieren. Genauso wenig wie dieses neumodische Schluckaufdeutsch....Gendern nennt man das wohl. Das ist sprachlich grauselich und semantisch auch noch falsch. Da wird das biologische Geschlecht mit dem künstlich geschaffenen soziologischen Gender gleichgesetzt. Und dann gibt es da noch das grammatikalische Geschlecht, das mit den beiden vorgenannten Themen so gar nichts zu tun hat. Aber diese Zusammenhänge sind für die meisten Mitmenschen wohl zu kompliziert.

    Das ist IMHO wie diese Spezies an sich = kompliziert. Die "vulgäre" Ausprägung, freilich, Posertum usw. Also kaufen, was man nicht braucht, für Geld, das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht mag. Wird manchmal lebensgefährlich = leistungsstarkes Auto und ein Trottel drin, der schon nüchtern nicht fahren kann...?
    Genau das isses im Grunde. Und genau das:

    Es gibt aber noch verschiedenste Arten von Sammlertum, Liebhaberei usw. Mancher Briefmarkensammler ist so, seine Sammlung "wohnt" im Safe, von ihr weiß manchmal nur er selbst, und ev. eine sehr kleine "geschlossene Gesellschaft". Oder Vintage Audio Liebhaber, die bspw. alle Modelle von Pioneer, Sony or whatever haben "müssen". Mit Rationalität ist alldem nicht zu begegnen, aber es schadet meist keinem. Der Mensch ist generell nicht wirklich rational, er denkt nur gern, er wäre es.
    ist natürlich zu akzeptieren, ich mache das ja auch, Schallplatten sammeln ist jetzt rein rational nicht zu begründen...das ist halt mein persönlicher Spaß. Und wenn man ein Rad hat, das ab ist, macht das ja einen Menschen auch nicht unsympathischer.

    Gruß

    RD
    Zuletzt geändert von ruedi01; 22.05.2026, 10:55.

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  • debonoo
    antwortet
    Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen

    Es gibt im Konsumgütermarkt viele Artikel die man sich kauft, weil sie so teuer sind und weil sie dadurch so exklusiv sind.
    Man braucht sie nicht, kauft sie aber weil mit ihnen ein Zusatznutzen generiert wird.
    Dieser Zusatznutzen kann im weiteren Sinne als Imageübertragung bezeichnet werden.
    Den Produkten haften bestimmte Eigenschaften an, die über den reinen praktischen Nutzen hinaus gehen.
    Diese werden auf den Besitzer übertragen, der sich dann damit schmücken kann. Solche Produkte werden als Luxusartikel bezeichnet.
    Es geht schlicht um gute Gefühle...

    mMn.

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  • respice finem
    antwortet
    Das ist IMHO wie diese Spezies an sich = kompliziert. Die "vulgäre" Ausprägung, freilich, Posertum usw. Also kaufen, was man nicht braucht, für Geld, das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht mag. Wird manchmal lebensgefährlich = leistungsstarkes Auto und ein Trottel drin, der schon nüchtern nicht fahren kann...

    Es gibt aber noch verschiedenste Arten von Sammlertum, Liebhaberei usw. Mancher Briefmarkensammler ist so, seine Sammlung "wohnt" im Safe, von ihr weiß manchmal nur er selbst, und ev. eine sehr kleine "geschlossene Gesellschaft". Oder Vintage Audio Liebhaber, die bspw. alle Modelle von Pioneer, Sony or whatever haben "müssen". Mit Rationalität ist alldem nicht zu begegnen, aber es schadet meist keinem. Der Mensch ist generell nicht wirklich rational, er denkt nur gern, er wäre es.

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  • debonoo
    antwortet
    Ruedi Du bist ein gescheiter Bursche

    udn Du kannst dich ausdrücken...

    meinen Respekt...

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  • ruedi01
    antwortet
    Es gibt im Konsumgütermarkt viele Artikel die man sich kauft, weil sie so teuer sind und weil sie dadurch so exklusiv sind. Man braucht sie nicht, kauft sie aber trotzdem. Weil mit ihnen ein Zusatznutzen generiert wird. Dieser Zusatznutzen kann im weiteren Sinne als Imageübertragung bezeichnet werden. Den Produkten haften bestimmte Eigenschaften an, die über den reinen praktischen Nutzen hinaus gehen. Diese werden auf den Besitzer übertragen, der sich dann damit schmücken kann. Solche Produkte werden als Luxusartikel bezeichnet.

    Sowas gibt es bei Konsumgütern praktisch in allen Artikelgruppen. Autos, Bekleidung, Möbel, Mobiltelefone und Computer, Uhren/Schmuck, Hifi (wer kauft schon die neue ReVox B77 III für 17 k€ weil er sie braucht?) sogar bei Lebensmitteln und Getränken gibt es das. Selbst bei Urlaubsreisen oder bestimmten Kulturveranstaltungen existiert ein exklusiver Luxusmarkt. Kann man sich all diese Dinge leisten, dann gehört man dazu, zur 'besseren' Gesellschaft. Dann darf man sich so fühlen wie die Geißens. Früher war dafür ein Adelstitel erforderlich, heute reicht dazu Geld. Snobs nennt man solche Leute, das ist die Abkürzung für sine nobilitas, das bedeutet ohne Herkunft. Früher (ganz früher) hatte man in solchen Kreisen zumindest noch sowas wie Bildung, Stilsicherheit und Anstand (da hat man noch diskret auf den Pöbel herabgeblickt), diese Eigenschaften sind heute allerdings eher hinderlich wenn man sich behaupten will...das beste (wohl extremste) Beispiel ist dieses orange Halbtoupet in Washington....ich schweife ab....

    Gruß

    RD
    Zuletzt geändert von ruedi01; 22.05.2026, 05:54.

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  • debonoo
    antwortet
    Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen

    Eine Rolex wird gekauft weil sie so teuer ist.
    Image - Image...

    Zuletzt geändert von debonoo; 22.05.2026, 00:07.

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  • debonoo
    antwortet

    Die Schweizer Uhrenindustrie und ihr Weg zum Welterfolg


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  • Audiokarl
    antwortet
    Die Stahl-Sportmodelle von Rolex waren m.M. schon immer die Preis-Leistungsspitze der Marke. Jedes FashionModel, M. und W. aus der Modebranche wollte vor knapp 20 Jahren eine der Kellneruhren haben. Die Dinger waren und sind recht robust und wirklich wasserdicht, was die Mitbewerber nicht immer so erfüllen konnten. Vom Image fast gleichauf mit den Bling-Bling Edelmetall Uhren zum xfachen Preis.

    Noch vor 15 Jahren war der Kaufpreis einer Stahl-submariner auf dem Niveau, auf das sich heutzutage Omega´s usw. bewegen.

    Wie man velleicht gesehen hat, prügelt sich die Kundschaft neuerdings in Düsseldorf, Mailand und Paris, um die weit überteuerte, quitschbunte Plastikvariante einer Pseudo Audemars Piguet Taschenuhr von SWATCH, die wie die Sammlungen der alten SWATCH Uhren, später auf dem Müll landen wird.

    Verrückte Welt.

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  • ruedi01
    antwortet
    ...wieso 'was jetzt?' Wo soll ich mich denn da widersprochen haben. Mit Brot und Butter im Gegensatz zu teuer habe ich nur den Preis gemeint. Ich dachte ich hätte das klar zum Ausdruck gebracht.

    Eine Rolex kostet so viel vor allem weil sie eine Rolex ist, nicht deshalb weil sie besser wäre als eine gute Uhr einer anderen Marke für nur 2k€. Eine Rolex wird nicht nicht gekauft obwohl, sondern weil sie so teuer ist. Sie ist ein Luxusprodukt (etwas das man nicht braucht aber haben will), das man nicht kauft weil es so gut ist, sondern weil es sich nur wenige leisten können, damit man sich von den anderen abheben kann.

    ...viel mehr ist da nicht...

    Gruß

    RD

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  • Dezibel
    antwortet
    Lieber ruedi01

    Erst das ...
    Was die Werke von Rolex von den Herstellern guter Brot und Butter Uhren unterscheidet....Rolex ist teurer.
    ... und dann das ...
    ?Gut, dann mal eine Frage. Was soll denn an den Werken von Rolex so viel besser sein, als bei hochwertigen Werken anderer renommierter Hersteller?
    Erst Brot und Butter ... also was jetzt.

    Ich behaupte nicht dass andere Hersteller keine hochwertigen Werke herstellen können - wobei viele der renommierten Hersteller Werke zukaufen und bestenfalls modifizieren.
    Meine 7/24 Explorer II Bj. 2000 hatte bisher ein einziges Service (vor einem Tauch- und Schnorchelurlaub in Thailand) und läuft bisher tadellos und höchst genau. Dank besonders harter Edelstahl Legierung überstand sie auch einen Fall auf einen Fliesenboden völlig ohne Delle oder Kratzer. Die Uhr sieht bis auf wenige Microkratzer aus wie neu. Nur das Uhrband werde ich beim nächsten Service ersetzen lassen denn es ist schon merklich gestretcht.

    Wenn Du an den Eigenschaften von Rolex Uhren interessiert bist wirst Du im Internet ausreichend fündig. Auf den Webseiten von Rolex wirst Du kein Marketing Blabla finden - alles ehrlich wahr. Ein wenig zurückhaltendes Eigenlob bei dieser Historie darf wohl sein.

    LG, dB

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  • ruedi01
    antwortet
    Ja, da ist eine Menge Kult dahinter. Das mit den Uhren kann man ähnlich sehen wie bei Hifi die Verstärker. Wie man einen guten Verstärker baut, der einfach nur seinen Job macht und das über viele Jahre hinweg ist kein exklusives Wissen einiger weniger Eingeweihter. Und industriell in großen Stückzahlen hergestellt kostet sowas nicht viel.

    Man kann natürlich auch eine Menge Bohei darum machen (exklusive Manufakturfertigung usw.), dann kann so ein AMP schon mal einen 5-stelligen Betrag kosten...genauso wie bei Luxus-Uhren. Der sieht vielleicht ein bisschen exklusiver aus und ist besser verarbeitet, macht aber im Grunde nichts besser als ein guter AMP für 1 bis 2 k€. Da steckt das gleiche Prinzip hinter wie bei Uhren. Spinnerei eben...

    Gruß

    RD
    Zuletzt geändert von ruedi01; 21.05.2026, 20:26.

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  • Audiokarl
    antwortet
    Rolex und vor allen Patek und Lange entwickeln ihre Uhrwerke aufwändigst und verzieren oft von Hand jedes einzelne Zahnrädchen. Die Herstellung von mikrokleinen Schrauben und Federchen bis zur Metallgießerei habe ich in der Schweiz im Manufakturwerk selbst bestaunen dürfen. Hohe Uhrmacherkunst.

    Trotzdem sind all meine Patek alle schon mal defekt gegangen und das zum Teil im Uhrenbeweger.
    Meine Chinaklopper mit dem profanen Seagull Uhrwerken laufen bis jetzt ohne Tadel. Wie genau gegenüber den Rolex und xy-Manufakturen weiß ich nicht. Hauptsache läuft, denn will ich einen supergenauen Zeitmesser, dann wähle ich.......
    und kein Mimosenschmuckstückchen.
    Will man das Optimum an Ganggenauigkeit mit einem analogen Uhrwerk erreichen, ist man mit den zertifizierten Schweizer Edelkaliber sicher nicht schlecht beraten.

    Als Schmuckobjekt mit Zusatzwert gefallen mir die überteuerten jedenfalls ganz gut. Spinnerei eben.
    Zuletzt geändert von Audiokarl; 21.05.2026, 19:55.

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