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    Ich habe ein paar Uhren von billig bis (relativ) teuer. Schlecht ist keine davon, trotzdem erwische ich mich bei zweierlei:
    1. Wenn ich eine Uhr im Alltag trage, dann die "volljährige" Citizen Marinaut Titanium, weil sie am Leichtesten ist. Andere nur "zu Anlässen".
    2. Immer öfter gar keine, weil ich selten irgendwo "auf die Minute" pünktlich erscheinen muß, und wenn, das Auto hat eine, das Smartphone sowieso.
    Noch ein zunehmend wichtiger Faktor: Eine teure oder "modische" Uhr ist ein gewisses Risiko. Mancher hat schon seine "gegen Vorhalt eines Messers" abgegeben. OK, mit einem Angreifer werde ich trotz des Alters noch fertig, aber muß ich die nachträgliche Gerichtsodyssee haben? Lieber "graumausig" aussehen und Ruhe ist im "Karton". Der wahre Luxus ist, Zeit zu haben.
    Zuletzt geändert von respice finem; 07.01.2026, 22:25.
    Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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      Mein Tick, trage nur mechanische Uhren. Nach Beratung in diversen Läden......unter 500 Euro gibt es nur Schrott. SO EIN QUATSCH !!!
      habe mir eine Bauhaus Uhr von Ruhla gekauft. Knapp 250 Euro. Japanisches Automatik-Uhrwerk Citizen-Miyota 8285, 21 Steine. Geht sehr genau, sieht gut aus und freue mich jeden Tag daran.

      Und da sind wir wieder bei Ticks oder Marotten. Habe ich überhaupt nichts da gegen. Nur wer behauptet eine Rolex geht genauer als ein Casio. Wecker.......Komisch, macht doch keiner. Wäre es doch bei unseren Spielzeugen genau so.
      l.g. werner

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        Genauigkeitsfreaks können Quarzuhren kaufen mit DCF, die gehen auf die Sekunde genau, und haben sogar "ewigen Kalender".
        Meine "volljährige" Citizen hat noch so was nicht, ihre Nachfolgerin schon, ist aber größer und schwerer.
        Dafür läuft sie mit ihrem Original-Akku (sic). Solar. Die Nachfolgerin (Stahl) wiegt 142 g, die Titanium nur 91 g.

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: alt und neu.jpg Ansichten: 0 Größe: 2148 KB ID: 725981
        Zuletzt geändert von respice finem; 07.01.2026, 23:02.
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          Onkel Werner

          Nicht ganz mein Geschmack aber trotzdem, die Uhr hat was.... sieht nicht aus wie alle anderen. Die Miyota Uhrwerke, in meiner Promaster steckt auch so eins, sind äußerst solide und zuverlässig. Die Ganggenauigkeit ist sehr gut, vielleicht nicht ganz so gut wie die ganz teuren, Rolex und Co. aber es reicht locker.

          ...Dafür läuft sie mit ihrem Original-Akku (sic). Solar.
          So eine habe ich auch, nennt sich bei Citizen Eco-Drive. Die ist jetzt mehr als 18 Jahre alt, ist immer noch der Original-Akku drin, lädt sich immer noch zuverlässig auf. Die Ganggenauikeit...habe sie vor rund drei Monaten auf die Sekunde gestellt, jetzt geht sie 12 Sekunden vor. So viel zur Qualität japanischer Zeitmesser. Ist wie bei japanischem Hifi. Sehr solide und robust, moderne Technik, tut was es soll und gibt (oder besser gab) es zu fairen Preisen.

          ...wobei, einen Flopp habe ich dabei. Auch eine Citizen Automatik. Die hat knapp 140 € gekostet. Irgendwie hakt die Automatik, die zieht sich nicht richtig auf. Habe ich leider nie reklamiert.

          Ach... meine Uhr geht immer vor......sie ist schon Zuhause
          Hätte ich, würde ich nochmal (viel) Geld für eine Uhr ausgeben, vielleicht im nächsten Leben, dann wäre es die hier (eine von denen):

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          ...witzig.

          Gruß

          RD
          Zuletzt geändert von ruedi01; 07.01.2026, 23:11.

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            Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen
            ...Irgendwie hakt die Automatik, die zieht sich nicht richtig auf. Habe ich leider nie reklamiert...
            Ev. hakt sie wg. der Datumsanzeige? Wenn ja, ist das wahrscheinlich "nichtinvasiv" reparierbar - habe ich zufällig geschafft mit einer Roamer (Erbstück von Vater, ging kaputt noch in den 70ern, Aufzug und Datumsanzeige zugleich). Habe vergessen, daß sie nicht geht, sie aus dem Safe genommen, gestellt und aufgezogen - und sie ging wieder. Blöd geschaut, Anleitung ausgegraben, da stand des Rätsels Lösung: Man darf nicht die Datumsanzeige (Wochentag + Datum) verstellen, wenn die Zeiger (Gedächtnisprotokoll) zwischen 11 und 1 Uhr sind. Das hat den Murks angerichtet. Ich habe die Uhr "im sicheren Bereich" gehabt beim Datum stellen und aufziehen - das war alles. Läuft "wie Teufel" (bzw. wieder nicht, da wieder im Safe)...

            Ceterum censeo: RTFM.
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              ...danke für den Tipp, habe schon alles mögliche ausprobiert. Versuche es aber nochmal...

              Gruß

              RD

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                Also Zeiger alle "im unteren Bereich" und, erst mal ohne aufzuziehen, Datum stellen (am Besten alle Ziffern mal durch, um sicherstellen, daß nichts mehr klemmt). Dann erst voll aufziehen und Zeit stellen. Danach könnte alles laufen. Viel Glück...
                Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                  Bei einer mechanischen Uhr kann der Wechsel von Datum und Wochentag fast 3 Std, dauern. Steht sogar in meiner Beschreibung ,da nicht das Datum, Wochentag verstellen. Wenn doch, schlimmstenfalls kaputt.
                  l.g. werner

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                    Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                      das ist nicht bei allen uhren so, aber bei vielen. wenn man es nicht weiß, besser vorsicht beim datumstellen zwischen 21 und 3 uhr. bei vielen kalibern greift ein datumsrad und spannt eine feder vor. die regelscheibe gibt rund um mitternacht die federspannung frei unddie datumscheibe oder der datumszeigerscheibe rückt vor. wenn sich das verspießt steht die uhr im besten fall oder der mechanismus bricht im schlechtesten fall. angetrieben nwird der mechanismus über das stundenwellenrad bzw minutenwellenrad.

                      dass sich diese feder vorspannt, dauert je nach auslegung 2-3 stunden.
                      Zuletzt geändert von longueval; 18.01.2026, 09:44.
                      ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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                        Ich mache es bevorzugt (nach dem "Abenteuer" mit Vaters Roamer) so: Das Datum Datum sein lassen, nur die Zeiger nach vorne drehen, bis Datum und Uhrzeit stimmen. Ausnahme nur, wenn die Uhr steht, dann halt erst Zeiger auf 6:30 und das Datum einen Tag vor dem Richtigen. Dann wieder nur mit Zeigern vorwärts.

                        Obiges geht so nicht so einfach, wenn die Uhr Datum und Wochentag hat, aber das ist relativ selten.
                        Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                          Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                              Der etwas andere Virus

                              Vor ziemlich genau 25 Jahren, um die Jahrtausendwende herum, wurde ich infiziert. Der Patient Null war mein damaliger Arbeitskollege.

                              Vor seinem Ingenieursstudium hatte dieser eine Uhrmacherlehre absolviert und trug selbst eine zeitmessende Speedmaster. Wir entwickelten zwar zusammen keine Raketentechnik, aber immerhin ein Teil des Saxony's Silicon Valley.

                              In einigen, der Arbeitseffektiviät nicht zuträglichen Stunden, debattierten wir Historie, Herstellung und Technik von mechanischen Uhrwerken.

                              Leider haben wir uns später aus den Augen verloren, aber ich denke oft an die horlogischen Diskussionen zurück. Auch Reisen in die neuen Länder, über Dresden nach Glashütte und Besuche bei GO und Lange&Söhne sind in guter Erinnerung.

                              Da nach dem Studium und im ersten Angestelltenverhältnis die junge Familie vorging, verging noch einige Zeit, bis ein entsprechend angemessener Chronometer Eingang unter unserem Dach, oder besser gesagt an das Handgelenk, fand.

                              Wempe und Nomos brachten zusammen die Tangente Kleinstkredit in den Handel. In zwölf kleinen zinsfreien Raten konnte man im Jahr des Wiederaufbaus der Dresdner Frauenkirche den erschwinglichen Zeitmesser erstehen.

                              Nur ein kleines % Zeichen auf dem Zifferblatt erinnert zeitlebens an das phänomenale Geschäft - Soweit die Marketing Dichtkunst.

                              Zwei Jahre später kam mit dem Tangomat das erste eigene Kaliber mit Selbstaufzug, erst mit 24 Steinen und dem schönen Wipphebel-Gleichrichter auf den Markt.

                              Die zunächst nur schwer zu bekommende Feinmechanik konnte mithilfe der Uhrengemeinschaft im Norden Deutschlands ausfindig gemacht werden.

                              Die Email des Konzessionärs habe ich aufgehoben: „Mit einem lachenden und einem weinenden Auge teile ich Ihnen für den Tangomat, silbernes Blatt mit Datum, meine Kontoverbindung mit.“

                              Der Tangomat begleitet mich bis heute und hat gerade die zweite Erholungsreha in seiner sächsischen Heimat erhalten.

                              Zwischenzeitlich waren auch einige andere Gäste zugegen, z.B. ein Stowa Flieger aus Engelsbrand oder sinnhaftige Mechanik aus Frankfurt am Main.

                              Mein beruflicher Höhenflug in eine andere Branche brachte zudem den Aufenthalt auf 1000m über Meereshöhe mit sich. Kein Wunder werden hier im gleichen Ort in Gütenbach bei Hanhart eher Fliegeruhren gefertigt.

                              Da fuhr ich dann auf dem Weg zur Arbeit öfter mal dran vorbei. Was wegen der Schneehöhe bis in den Sommer hinein manchmal etwas länger dauerte.

                              Hier sprach man dann wegen der Temperaturen eher von der eisfreien Zeit als vom Sommer. Was aber auch nicht ganz passte, da dies die Hochsaison des Speiseeises war.

                              Nach zehn Jahren Ausbildung im Maschinenbau landete ich dann wieder bei meinem ersten Arbeitgeber und bin zwischenzeitlich hier selbst Mitarbeitgeber.

                              Um dieses zeitgeschichtliche Ereignis gebührend zu feiern, zog mit der Metro Stadtschwarz berlinerblaue Designkunst in die Uhrenschatulle ein.

                              Obwohl wir keine Metro vor der Haustüre haben und die Stadt eher kunterbunt ist.

                              Abgesehen von den für das schwarze Haushaltsloch verantwortlichen Lava Pflastersteinen aus Vietnam vor der ebenfalls oft blendend schwarzen Unibibliothek.

                              Und dann kam das Jahr mit der Suche nach einer Taucheruhr.

                              Aber das ist eine andere Geschichte...

                              Grüße,
                              Frank
                              ?
                              to be continued

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                                Grüße,
                                Frank
                                to be continued

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