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Thema Dichtungen - die sind ja heutzutage auch nicht aus Gummi, wie damals, sondern aus chemisch inerten Elastomeren.
Ich habe mit solchen zu tun in meinen ähm, olympischen Sportgeräten. In 20 Jahren recht intensiver Nutzung musste ich genau zwei austauschen, obwohl mechanisch beansprucht und je nach Einsatzstelle 60 bis 200 bar Arbeitsdruck. Will nicht damit sagen, daß nichts passieren kann bei Taucheruhren u. dgl., die auch als solche genutzt werden, aber der "Wald & Wiesen" Benutzer wird IMHO ein für ihn relevantes Versagen solcher modernen Dichtungen kaum erleben, wenn er an der Uhr nicht unnötig "rummacht".Zuletzt geändert von respice finem; 16.05.2025, 15:02.
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die pi mal dumen regel lautet alle 5 jahre, das war die regel mit den alten ölen und wenn man auf absolute wasserdichtheit hält, weil die dichtungen verspröden. handaufzuguhren sollte man ohnehin nicht wässern, da ist die schwachstelle die aufzugswelle.
wenn sie mal moderne öle hat, kann man ohne bedenken die uhr 8 jahre lang laufen lassen.
hauptverschleißpunkt sind die ankersteine und die zähne des hemmrads, wenn die lager was taugen. daher hat auch der anker der omega coaxial die längeren serviceintervalle, wegen der speziellen ankerkonstruktion. hat man eine alte uhr mal umgeölt und sie liegt hauptsächlich herum, dann halten die öle ewig und einen tag. mnchmal aufziehen und ablaufen lassen genügt, dass sich das öl wieder verteilen kann.
natürlich kann man eine uhr laufen lassen bis zum absterbens amen. nur steigt halt der verschleiß, sie beginnt unmerklich zu schmirgeln. nimmt man das in kquf, what shalls ....
und ja, ein fullservice ist arbeit, zerlegen entölen reinigen, zusammernbauen und ölen, dichtungen erneuern, ragulieren mit 3 tagern beobachtung in 4 -6 lagen .... da rennen die stunden.
da wird das werk in alle winzigen teile zerlegt.
original erzeugerservice ist noch teuter als uhrmacher.
besondere kaliber greifen uhrmache oft gar nicht an, weil sie sie nicht kennen. das ist der vortei von eta kalibern, die sind servicefreundlich, ersqtzteillage ist 1a und wenn du die schrauben nach vorschrift löst, fallen die die teile beinahe entgegen und jeder uhrmacvher kennt sie und hat die montageanleitungen. das gilt auch für die klone. eine rolex wird er wofort einschicken, außer sie ist sehr alt und er war an so einer schon ml dran.Zuletzt geändert von longueval; 16.05.2025, 14:39.
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Specifications:・Movement: Japanese Quartz, Seiko EPSON (VL57)・Water Resistance: 10ATM (100 meters)・Case: Stainless Steel・Windshield: Sapphire Glass・Strap: Genuine leather・Country of Manufacture: Japan (MADE IN JAPAN)・Warranty: 1 year Size:・Case Diameter: 38mm・Lug to Lug: 46mm・Case Thickness: 9mm・Strap Width: 20mm・Max A
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Die "Nummer" kenne ich. Meine Longines Hydro Conquest (ETA Werk) sollte lt. BDA (Gedächtnisprotokoll) alle 4 Jahre zur Revision. Hat eigentlich seine Richtigkeit, weil es theoretisch eine Taucheruhr ist - nur tauche ich höchstens in Musik oder Lektüre ein.
Als "der Tag X" da war, fragte ich vorsichtig beim Verkäufer nach, was der Spaß denn kostet. Antwort ca 400 € wenn keine Teile anfallen. Meine letzte Hirnzelle fragte rhetorisch "bist du doof"? - und so läuft sie, vielleicht 14 Tage im Jahr, tadellos (bis auf das eine Mal, als sie 3 Jahre lang rumlag und dann per Sonnenwärme gängig gemacht wurde). Inzwischen ist sie "volljährig" - sie hat knapp unter 1000 € gekostet, die Revisionen hätten bisher 1600 "gefressen" - oder eher 2000 da Versand, Versicherung... Alles hat seine rationalen Grenzen, irgendwann ist es wirtschaftlicher, b.B. das Werk zu ersetzen.
"Hardcore" in dieser Beziehung ist meine "Alltagsuhr" Citizen Marinaut Titan, sie läuft (solar) 24/7/365, gekauft für ca 20% des Preises der Longines, und ich glaube sogar davor. Also auch "volljährig". Nie geöffnet, Akku macht keine "Sachen". Allerdings nicht zu vergleichen mit "richtigen" mechanischen Uhren, da nur minimale Mechanik drin. Wenn der Akku "krepiert", liefert Amazon den nächsten, kann man selber tauschen, wenn man nicht ambisinister ist
die Dichtung gleich mit, Fall erledigt.
Zuletzt geändert von respice finem; 16.05.2025, 09:53.
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Ein Gast antworteteHabe eine Rolex Oyster ohne Datum, was selten ist.Sie müsste zu Service in die Schweiz. Der Händler meinte. Ab 4-stellig sind sie dabei. Jetzt liegt sie sicher und behütet in der Uhrenschatulle.
l.g. werner
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Kratzer hat sie so gut wie nicht, da selten getragen, und wenn, nur zu besonderen Anlässen. Selbst das Hesalitglas und das Original-Armband sind tadellos. Letzteres habe ich (ich glaube so 1x in 10 Jahren) mit einem Lederpflegetuch abgerieben, damit es nicht versprödet. Die Uhr an sich ist (was die Fotos deutlicher zeigen, als der Augenschein) nur nicht wirklich sauber, muß sie mal etwas sorgfältiger putzen vor dem nächsten "Galadinner" (kann dauern).
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um so wichtiger wär ein service, die alten öle wurden sozusagen ranzig, auch wenn die uhr meist steht. moderne feinmechaniköle halten ewig (syntheseöle) solange sie nicht durch abrieb versiffen. was macht der uhrmacher
er zerlegt das werk, reinigt es (zb mit ultraschall und entfettet es und ölt mit modernen ölen neu. das sind winzigste ölmengen. geheimnis ist wo und wie und was. anschließend wird das werk neu einreguliert.
hat man davon einer rechnung, dann steigert die den wert der uhr enorm.
ein uhrmacher kann auch das gerhäuse sanft polieren, grad bei golduhren sammeln sich im laufe der zeit kratzer an.
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Die ist sicher nicht jünger als 1975, weil 1975 Vater in den Ruhestand gegangen ist. Ich weiß noch wie OAG ich sie fand als kleiner Junge, geiler war nur meine LuPi, mit der ich mir wenig später in den Fuß geballert habe
Getragen hat er allerdings nach wie vor die Doxa, bis zu seinem Tod 10 Jahre später, außer zu besonderen Anlässen.
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die uhr ist meines erachtens vor 1995, weil ungefähr in diesem zeitraum wurde auch in russland das rotgold unmodern und sie haben auf 585er umgestellt-
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Nach 50 Jahren wohl nicht verkehrt
wobei sie zum Liegen kein Öl braucht, eigentlich.
Grünspan kann auch von Messing kommen ("Teleskopstangen" zur Befestigung des Armbands).
BTW: Ein Uhrmacher hat mir mal gesagt, man soll Öle von "anno Tobak" nicht mischen mit heutigen. Ging IIRC um Vaters Doxa Alltagsuhr.
Die hat nach einem Wasserschaden ihre "Ölung" bekommen, aber voll - also gereinigt und neu geölt - und läuft danach heute noch bei meinem Stiefbruder. So eine war es - ich sehe gerade, vorkrieglich kann sie nicht gewesen sein, außer vor dem Krieg Jaruzelski contra letzte Hirnzelle, denn Doxa gehörte erst ab 1960 zu Synchron:
Zuletzt geändert von respice finem; 15.05.2025, 21:48.
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lass sie mal von einem vernünftigen uhrmacher servicieren, das wär sie mir wert. wär schad drum. das werk giert vermutlich nach einem tröpfchen öl-
dass der grünspan vom kupfer im gold kommt, glaub ich fast nicht, dazu ist die legierung chemisch zu stabil.
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Verkaufen will ich die eh nicht, die bleibt in der Familie.
Kupfer (bzw. Grünspan) "schwitzt" das Russengold sogar diskret (galvanisch) z.B. im Kontakt mit Leder-Imprägnierung (ist minimal sichtbar im Bild an der Kontaktstelle zum Armband). Es sei denn, das macht die "unedle" Befestigung des Armbands (Messing?).
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