Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Autos und PKWs allgemein

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    AW: Was ist das allerbeste Automobil?

    Zitat von Dezibel Beitrag anzeigen
    Wer den ganzen Elektronik Helferlein Kram nicht möchte kann alternativ Oldtimer fahren - ob er sich dann sicherer fühlt ist eine andere Frage ....
    Es geht ja nicht um die "ganzen".
    Es geht um ein völlig subjektives "will ich nicht", das auch keine rationaler Begründung bedarf.

    Ich will ABS, ich will nicht Spurhalteassis, ich will ESP, ich will nicht Tempomat, ich will Airbag,...

    Vielleicht gibt es sogar ein Auto, dass die "wills" hat und die "nicht will" nicht hat.

    mfg

    Kommentar


      AW: Was ist das allerbeste Automobil?

      Aus:



      Zitat:

      "
      Begrenzungen des Spurhaltesystems Run-off Mitigation

      Unter schwierigen Verkehrsverhältnissen kann das Spurhaltesystem den Fahrer nicht immer sinnvoll unterstützen. In diesem Fall wird empfohlen, die Funktion zu deaktivieren.

      Beispiele für solche Situationen sind:

      Straßenarbeiten
      Winterliche Straßenverhältnisse
      Enge Straßen
      Schlechter Straßenbelag
      Sehr sportliche Fahrweise
      Schlechtes Wetter mit eingeschränkter Sicht
      Straßen mit undeutlicher oder nicht erkennbarer Fahrbahnmarkierung
      Ränder oder andere Linien als die Seitenlinien der Fahrspur.
      "


      Mir scheint, daß hier die Begrenzungen auf ehrliche Art aufgezählt werden und das sollte ein Fahrer auch wissen.


      Zitat von longueval Beitrag anzeigen
      ja und?

      ist das jetzt schlechter oder besser als nix?

      Man könnte - evt. auch im Sinne von Ruedi - etwa so argumentieren:

      • Viele Assistenzsysteme erhöhen das subjektive Sicherheitsgefühl, indem sie die Auswirkungen von Fahrfehlern unter bestimmten Voraussetztungen abmildern (ABS, EPS, Spurhalteasssistent, ....)

      • Der Fahrer erfährt dadurch subjektiv eine Erweiterung der physikalisch (noch) beherrschbaren Fahrsituationen.

      • Der Fahrer wird dadurch u.U. verleitet, näher an die physikalischen Grenzen (erforderliche Bremswege, max. Kurvengeschwindigkeit, ...etc.) des Fahrzeugs heranzugehen.

      • Dies kann tückisch werden, denn in bestimmten/besonderen Situationen (s.o.) sinkt der mögliche Beitrag spezifischer Systeme ab oder die Funktion ist gar nicht mehr gewährleistet



      Am kritischsten sind m.E. diesbezüglich solche Systeme, deren sinnvolle Funktion oder deren sinnvoll zu wählender Modus vom Fahrer aktiv eingeschätzt und ggf. eingestellt werden muss:

      Die kognitiven Fahigkeiten des Fahrers werden dabei ganz besonders gefordert und im Grunde auf einen Bereich ausgedehnt, den er selbst aus eigener Anschauung gar nicht einschätzen kann: Jedenfalls kann er das nicht so gut, wie beispielsweise die Entwicklungsingenieure eines Spurhalteassistenten das können.

      Langfristig wird man es den Unfallstatistiken bzw. der Unfallforschung überlassen müssen, den Wert einzelner Systeme zu beurteilen.



      <nachfolgend leicht ironischer Teil>


      Für mich steht jedoch eines fest:

      Dem "ich gehe immer an die Grenzen" Fahrer (z.B. männlich 20 Jahre alt, alkoholisiert, Mädels dabei, Heimfahrt nachts im Regen von der Disco) - der ja weiterhin als Fahrer im Auto sitzt, wenn er je nach Laune oder Charakter so fährt, wie er fährt - wird man sein Leben durch Assistenzsysteme allein aus o.g. Gründen nicht wesentlich sicherer machen können: Denn er stirbt in jedem (auch nach heutigem Stand marktüblichen ...) Auto früher oder später an seiner Selbstüberschätzung oder macht sich (und möglicherweise auch andere) dadurch zum Krüppel.

      Dazu müsste man eher "an Bord Erziehungssysteme" für Fahrer einbauen ...

      Also:
      • Beim Spurwechsel ohne Blinken >> Stromstoß für den Fahrer (*).

      • Beim nächsten Mal richtig gemacht >> Streicheleinheit durch spezielle Aktuatoren im Fahrersitz oder "Belohnungstöne" aus dem Beschallungssystem

      • ...


      ________________


      (*) Damit das unkontrollierte "Zucken" des Fahrers beim strafenden Stromstoß nicht mehr so deutlich die Verkehrssichereheit beinträchtigt, sollte der Spurhalteassistent dafür allerdings so weit entwickelt werden, daß er auch einen begonnenen Spurwechsel selbst zu Ende führen kann ...

      Nächster Schritt: Er (Edit: Der Spurhalteassistent bzw. das Fahrassistenzsystem ...) führt einen Spurwechsel auf Befehl eigenständig aus und setzt den Blinker praktischerweise dabei auch gleich richtig, besonders wenn er durch Auswertung des Verhaltens seines Fahrers zu dem Schluss gekommen ist, daß dieser Fahrer im Großen und Ganzen zu dumm dazu ist (und auch das "an Bord Erziehungssystem" bei diesem Fahrer bisher nicht viel ausrichten konnte ...).

      Übernächster Schritt: Der Spurhaltassistent entscheidet nun auch, wann und wie die Spur gewechselt wird.

      Überübernächster Schritt: Der Spurhalteassistent (bzw. das Fahrassistenzsystem als Gesamtsystem) entscheidet, wann der Fahrer im Auto noch mitfahren darf und wann er die Straßenbahn nehmen soll.

      Zuletzt geändert von dipol-audio; 20.06.2017, 11:53.
      Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

      Kommentar


        AW: Was ist das allerbeste Automobil?

        Zitat von dipol-audio Beitrag anzeigen
        ...
        Begrenzungen des Spurhaltesystems Run-off Mitigation

        Unter schwierigen Verkehrsverhältnissen kann das Spurhaltesystem den Fahrer nicht immer sinnvoll unterstützen. In diesem Fall wird empfohlen, die Funktion zu deaktivieren.

        Beispiele für solche Situationen sind:

        Straßenarbeiten
        Winterliche Straßenverhältnisse
        Enge Straßen
        Schlechter Straßenbelag
        Sehr sportliche Fahrweise
        Schlechtes Wetter mit eingeschränkter Sicht
        Straßen mit undeutlicher oder nicht erkennbarer Fahrbahnmarkierung
        Ränder oder andere Linien als die Seitenlinien der Fahrspur.
        "
        Das muss man sich jetzt mal auf der Zunge zergehen lassen. Was ist eine "enge" Straße ? Ab welcher Straßenbreite fängt das an ? Was ist ein "schlechter" Straßenbelag ? Was ist eine "sehr sportliche Fahrweise" ? Was sind "undeutliche oder nicht erkennbare Fahrbahnmarkierungen" ? Auf wessen Wahrnehmungsvermögen soll es dabei ankommen ? Das des Autos oder das des Fahrers ?

        Dsa ist eine Ansammlung - als Jurist würde ich sagen - unbestimmter Rechtsbegriffe, die einen sehr weiten Auslegungsspielraum erlauben und viel Gelegenheit für Prozesse bieten.

        Und wenn der Fahrer den Assistenten nicht ausschaltet, dann trägt er die volle Schuld ?

        Für mich klingt das so, sorry, wir haben Mist programmiert, bitte benutzt es besser nicht und wenn, dann seid ihr selbst Schuld.

        VG Bernd

        Kommentar


          AW: Was ist das allerbeste Automobil?

          Es soll Leute geben die mit dem ganz normalen Fahren im Straßenverkehr gerade noch zurecht kommen. Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung ist verboten - aber vielerlei Assistenzsysteme im Auge behalten und laufend behirnen ist erlaubt ? Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren dass Autos in der Bedienung immer komplizierter statt einfacher werden ...

          Passend zum Thema:
          Vor einem Jahr starb der Fahrer eines teilweise selbst fahrenden Autos. Eine Diskussion um die Sicherheit solcher Fahrzeuge folgte. Nun ist der offizielle Bericht der Behörden da.


          LG, dB
          don't
          panic

          Kommentar


            AW: Was ist das allerbeste Automobil?

            Zitat von Dezibel Beitrag anzeigen
            ... Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren dass Autos in der Bedienung immer komplizierter statt einfacher werden ...
            :I

            Könnte man auch verallgemeinern.

            VG Bernd

            Kommentar


              AW: Was ist das allerbeste Automobil?

              albert

              das system schaltet sich selbst aus, wenn es nix mehr erkennen kann oder auch nur im zweifel ist (fuzzy logic).

              beispiel lange autobahnfahrt, da ist es ganz praktisch, wenn das system den fahrer von zeit zu zeit aufweckt


              Seit der Mensch Maschinen baut, versucht er, sie seinen Fähigkeiten nachzubilden. Ein Mensch kann beispielsweise auch dann Entscheidungen fällen, wenn er…
              Zuletzt geändert von longueval; 20.06.2017, 12:01.
              ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

              Kommentar


                AW: Was ist das allerbeste Automobil?

                Zitat von longueval Beitrag anzeigen
                ...
                das system schaltet sich selbst aus, wenn es nix mehr erkennen kann oder auch nur im zweifel ist (fuzzy logic).
                Dem widerspricht aber das obige Zitat:

                Unter schwierigen Verkehrsverhältnissen kann das Spurhaltesystem den Fahrer nicht immer sinnvoll unterstützen. In diesem Fall wird empfohlen, die Funktion zu deaktivieren.


                beispiel lange autobahnfahrt, da ist es ganz praktisch, wenn das system den fahrer von zeit zu zeit aufweckt
                Verführt das nicht zu der Fehleinschätzung, kann man könne bedenkenlos fahren, solange das System nicht Alarm gibt ?


                VG Bernd

                Kommentar


                  AW: Was ist das allerbeste Automobil?

                  könnte meine oma fahrkarten entwerten, wär sie eine trambahn

                  es gibt die harnröhreninfekte, blasenkrebs, prostata katastrophen und und und
                  und doch ists jedem angenehm, das uro - genital system:E

                  das züpfiabhacken, wegen missbrauchs oder gesundheitlicher gefahren, hat sich nicht durchgesetzt

                  obwohl, es gibt familien, die gehen mir schon im dritten glied auf die nerven, am gscheitesten wär gewesen, das erste abzuhacken
                  ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

                  Kommentar


                    AW: Was ist das allerbeste Automobil?

                    Was du willst oder nicht ist völlig dir überlassen
                    Nein, eben nicht, ich bekomme den shice ja aufgezwungen. Es gibt schon lange kein Auto mehr, das keinen nervenden Gurtwarner eingebaut hat. Es gibt seit einiger Zeit keine Autos ohne Reifendrucksensor mehr und bald (ab 2018 so wie ich gehört habe) gibt es auch keine Neuwagen ohne Online-Verbindung mehr.

                    So lange ich den ganzen Mist einfach abschalten kann, wäre für mich die Welt ja fast in Ordnung, obwohl...mitbezahlen muss ich das Gedöns ja dann trotzdem.

                    Wir werden durch die Politik und die Automobilhersteller gegängelt und gezwungen uns diesen Kram zuzulegen (und zu bezahlen!). Ob ich und eine stillschweigende Mehrheit das alles nicht haben will, interessiert die Entscheidungsträger nicht. Was soll man da machen...richtig, einen Oldtimer fahren...hat aber auch wieder Nachteile.

                    Gruß

                    RD

                    Kommentar


                      AW: Was ist das allerbeste Automobil?

                      Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen
                      ....
                      Wir werden durch die Politik und die Automobilhersteller gegängelt und gezwungen uns diesen Kram zuzulegen (und zu bezahlen!). Ob ich und eine stillschweigende Mehrheit das alles nicht haben will, interessiert die Entscheidungsträger nicht. Was soll man da machen...richtig, einen Oldtimer fahren...hat aber auch wieder Nachteile.
                      ...
                      Wie es mit Mehrheiten aussieht kann ich nicht sagen.

                      Ich für mich hätte mit Abstand am liebsten etwas (muss nicht mal mein eigenes) haben, das mich auf Wunsch kurzfristig von A nach B bringt.
                      Taxi oder Chauffeur eben, wenn das in etwa so billig ginge ohne zusätzliche Person, dann wäre das genau richtig für mich.

                      Assistenzsysteme wie aktuell die ohnehin den Fahrer nicht entbinden bzw. dann wieder so ist dass man nicht die Straße sonder die Systeme überwachen muss ist für mich auch nix.

                      Die gesetzlich vorgeschriebenen Systeme sind für mich auch okay. Das sind ja wirklich die einfachsten/ältesten. Und da gibt es zumindest ein paar Anbieter die bis auf die auch nicht mehr bieten.
                      Die Oberklassen Autos wie 7er BWM, S Klasse, A8,... wirds wohl ohne Assistenzsysteme und div. anderen "Schnickschnack" auch nicht mehr geben.

                      Aber da muss man dann halt auch wieder soweit sein und die Frage stellen ob man so ein Auto wirklich "braucht".

                      mfg

                      Kommentar


                        AW: Was ist das allerbeste Automobil?

                        Aha ...
                        Was darf autonomes Fahren und wo sind Grenzen zu ziehen, wenn es um das Leben von Menschen geht? Ein vom Verkehrsministerium eingesetztes Gremium hat Regeln aufgestellt.

                        ... geht es nur mir so ? Wieder einmal (fast) alles geheim ... :B

                        LG, dB
                        don't
                        panic

                        Kommentar


                          AW: Was ist das allerbeste Automobil?

                          Zitat von Dezibel Beitrag anzeigen
                          Aha ...
                          Was darf autonomes Fahren und wo sind Grenzen zu ziehen, wenn es um das Leben von Menschen geht? Ein vom Verkehrsministerium eingesetztes Gremium hat Regeln aufgestellt.

                          ... geht es nur mir so ? Wieder einmal (fast) alles geheim ... :B

                          LG, dB
                          Ethik:

                          Ampel rot, 2 Fahrspuren, auf der linken Fahrspur letztes Fahrzeug ein Auto, rechte Fahrspur ein Motorradfahrer.
                          Von hinten kommt ein Autofahrer angebrettert, bemerkt, dass er nicht mehr rechtzeitig bremsen kann, möchte auf nicht auf einen Pkw auffahren und denkt sich, fahr ich doch lieber auf den Motorradfahrer drauf. Der, wie es sich gehört, natürlich schwer verletzt wurde.

                          Und was sagte der Richter in dem Fall? Ja, der Pkw-Fahrer durfte sich den Motorradfahrer zum Auffahren aussuchen, weil ..... der Pkw-Fahrer auf dem Mehr-Meter das Fahrzeug doch noch zum Halten gekriegt haben könnte.

                          Kommentar


                            AW: Was ist das allerbeste Automobil?

                            Sehr schöne Argumente und Gegenargumente hier, die haben alle was für sich, neige aber eher zu Olivers Ansicht, das all diese Assistenzsysteme das Gefühl der subjektiv gefühlten Sicherheit erhöhen und dazu verleiten können die Grenzen des gerade noch pysikalisch Machbaren weiter auszudehnen, was fatal enden könnte, wenn all die Helferlein mal gänzlich den Dienst versagen oder fehlerbehaftet arbeiten. Und mehr noch, es entsteht eine trügerische Sicherheit, die sich faktisch nicht einlösen lässt, denn solche Systeme arbeiten eben nicht 100 % fehlerlos. Man mag zwar einwenden, das der Mensch das schon lange nicht kann, aber man übersieht bei dieser Argumentation etwas sehr Entscheidendes, nämlich den Umstand, das der Fahrer ohne diese Helfer u. U. sehr viel aufmerksamer dem Fahrgeschehen folgt, weil er eben nicht im Hinterkopf hat, das ihn z. B. der Spurhalte-oder Bremsassistent vor den Folgen möglicher Unachtsamkeit bewahrt, was ich ich im Falle des Bremsassistenten aber auch eher sehr kritisch sehe.

                            Aber auch Ruedis und Dezibels Argumente kann ich gut nachvollziehen, es wird mit solchen elektronischen Spielereien im Auto, Tendenz steigend in der Tat für Leute, überhaupt ältere immer schwieriger damit richtig umzugehen. Es ist jetzt schon eine gewisse Überfrachtung festzustellen, die vom Sicherheitsaspekt her keinesfalls dienlich scheint, wenn alle möglichen Dinge, Warntöne, optische Anzeigen im Cockpit ausgegeben werden, die auch eine enorme Ablenkung vom eigentlichen Fahrgeschehen bedeuten können. Der Mensch ist nunmal nur begrenzt aufnahme-und schon lange nicht multitaskingfähig, obwohl das gewisse Leute gern so hätten, dem ist nach neueren Studien eben nicht so. Auch beinhalten, so sehr damit auch für mehr Sicherheit geworben wird, z. B. ein Bremsassistenzsystem ein potentielles Risiko, auch für den darauffolgenden Fahrer. Findet aufgrund eines Fehlers in der Elektronik plötzlich eine Vollbremsung statt, so ist sie für den nachfolgenden Verkehr völlig unmotiviert. Das macht die ganze Sache nicht sicherer sondern gefährlicher. Das Gleiche gilt für Situationen, wo das System zwar korrekt arbeitet, aber z. B. wegen einem Hasen oder sonstigem Kleintier voll in die Eisen geht, eine Situation, die manchmal nicht anders als mit drüber fahren zu lösen ist, um nicht einen schlimmeren Unfall zu riskieren. Das alles sind Abwägungsfragen, die ein menschlicher Fahrer in Sekundenbruchteilen beurteilt, während ein Bremsassistenzsystem voll zugreifen würde und möglicherweise einen Unfall mit verheerenden Folgen auslöst. Ausserdem findet auch nach meinem Dafürhalten durch all solche Systeme, besonders solche, die aktiv ins Fahrgeschehen eingreifen, z. B. Lenk-oder Bremseingriffe machen eine Bevormundung statt, die ich so nicht haben möchte.

                            ABS ist meines Erachtens dennoch etwas völlig anderes, als die neuen Assistenzsysteme, es bevormundet nicht und sorgt lediglich dafür, das das Fahrzeug bei starken Bremsmanövern und unterschiedlicher Fahrbahnbeschaffenheit z. B. bei Glätte, Nässe oder unterschiedlichen Belägen auf der Straße in der Spur und sicher zu lenken bleibt. Sollte das System doch mal durch einen defekten oder verschmutzten Sensor ausfallen, so bleibt aber dennoch die volle Bremsleistung des System erhalten, man muss dann nur bei Nässe oder Glätte sehr aufpassen, da das Fahrverhalten dann natürlich grundsätzlich anders ist.

                            Gruss,
                            joachim
                            Zuletzt geändert von JoachimA; 20.06.2017, 20:21.
                            Ein Computer löst all die Probleme, die ich ohne ihn nicht hätte.

                            Kommentar


                              AW: Was ist das allerbeste Automobil?

                              wer mal beobachtet hat, wie der durchschnitts fahrer auf der schleuderplatte agiert mit und ohne esp, der GLAUBT so einen topfen nicht mehr. dass esp bei groben fahrfehlern überfordert ist, liegt an der haftgrenze der reifen. ich hätte gern links zu internetmeldungen, wo esp der grund für irgendwas war, was nicht auf einen groben fahrfehler zurückzuführen ist, den sich die männchen schön zu reden versuchen. ich staune nur mehr ...
                              könnt mir wer nur schnell mal erklären, wie wer zur korrektur selektiv ins bremsgeschehen eingreifen kann in sekundenbruchteilen, getrennt nicht nach achsen, sondern nach rädern?
                              ich möcht das gern mal sehen, ist mir nämlich unbekannt. wenn man beobachtet, was in diversen foren für unsinn im brustton der überzeugung über vektoring usw gequasselt wird, der schweigt dazu, weils absolut sinnlos ist, da werden biertisch weisheiten tradiert, die schon zu vaters zeiten bierseliger unsinn waren, man könnt lachen, wenns nicht so traurig wäre.
                              die wirklichkeit wird das alles binnen weniger jahre in den gerüchtekeller kehren und dort gehörts auch hin. erfahrungsgemäß werdens die etwas langsameren und herausgeforderten trotzdem noch generationen weiter glauben ... man kennt das in anderen zusammenhängen.
                              Zuletzt geändert von longueval; 20.06.2017, 21:14.
                              ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

                              Kommentar


                                AW: Was ist das allerbeste Automobil?

                                Da hab ich heute richtig etwas versäumt...

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X
                                👍