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Autos und PKWs allgemein

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    Natürlich kommt man gut mit Vorderradantrieb (gute Winterreifen vorausgesetzt) bei Schnee voran in der Regel auch bei dickstem Schnee.

    Das ändert aber nichts daran, dass Allrad eine ganz andere Hausnummer ist. Ich habe hier sehr wohl den Vergleich, da ich alle Antriebsarten bei winterlichen Straßenverhältnissen gefahren habe.

    Klar, besteht der Vorteil (wie ich oben auch schon geschrieben habe) nur beim Anfahren und Beschleunigen, wobei die Spurstabilität beim Beschleunigen auch wesentlich besser ist.

    Im Grunde kann ich bei Schnee nahezu ganz normal beschleunigen, sehr von Vorteil, wenn vor mir auf der Landstraße ein übervorsichtiger Fahrer ist, der sich nur traut mit 30 oder 40 km/h auf der Landstraße zu fahren. Den kann ich zügig überholen. Das Überholen ginge zwar auch mit Vorderradantrieb, doch der Überholvorgang würde deutlich länger dauern, was dazu führen kann, dass die einsehbare Strecke nicht lang genug ist.

    Sehr von Vorteil ist, wenn ich auf die Autobahn auffahre, die nicht mehr glatt ist aber noch der Beschleunigungsstreifen. So kann ich trotzdem beim Auffahren über LKW-Geschwindigkeit beschleunigen.

    Natürlich würde ich auch mit einem Vorderradantrieb bei Schnee und Glätte zurechtkommen aber mit Allrad macht es mehr Spaß.

    Eigentlich habe ich von Vorderrad auf Allrad gewechselt, weil es mich etwas genervt hat, dass beim zügigen Anfahren auf nasser Straße nicht selten die Räder durchgedreht haben. Ja ich weiß, jetzt regeln die Autos den Antrieb runter, dass die Räder nicht mehr durchdrehen. Als ich die Entscheidung zum Allrad traf, gab es das nur bedingt oder nicht perfekt und seitdem fahre ich Allradfahrzeuge und werde das auch nicht mehr ändern.


    Gruß

    Uwe

    Zuletzt geändert von David; 21.02.2026, 16:04.

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      allrad hat einen großen nachteil wenns steil ist. man kommt bergauf bei schnee und eis und dann ist man oben und gackt sich an bergab. hat man keinen allrad kommt man gar nicht rauf und in gefahr,
      ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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        Zu Beitrag 31127 von longueval:

        Wenn man, wie wir, aber oben auf dem Berg wohnt, ist man im Winter desöfteren schon froh über den AWD - wenn'ste dann
        oben bist, musst ja nicht mehr runter.
        2015 habe ich mit dem zweiten Skoda Superb auf AWD umgestellt und die Frau 2018 mit dem CX 3 ebenfalls - wir werden vermutlich nicht mehr davon abrücken. Wobei wir immer AWD und Automatik kombinieren.

        Die besten Winterkraxler ohne AWD waren unsere drei SAAB (9000'er und 9.3) und den meisten Spass brachten mir
        das Opel Kadett B LS-Coupe (1,9 L) und die beiden Kadett GT/E (Hinterradantrieb) - aber das unter dem dem Gesichtspunkt des risikobereiten Jungspunds.

        Kann mir vorstellen, dass es bei einem BEV mit dem hohen Gewicht und gleichmässiger Achslast, durchaus auch
        mit nur einer angetriebenen Achse gut im Winter funktioniert. Trotzdem würde ich auch dabei den AWD vorziehen.

        In den Bergen macht man sich übrigens keine überflüssigen Gedanken über Sommerreifen im Winter. Da fährt man
        von O bis O* mit gut profilierten Winterrädern.
        *Von Oktober bis Ostern - genausolange, wie Mann lange Unterhosen trägt.

        LG
        E.M.

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          ich habe erfahrung mit flachlandindianern, die mich im winter da heroben mit awd besucht haben und die ich anschließend mit defender und winde aus dem eiskanal fischen musste

          bei mir da heroben mit der steilen rodelbahn durch den wald gibts nur 2erlei. entweder ketten oder awd wenigstens für bergauf.

          das erste was ich machen muss, wenn mich meine ex mit dem alfa brera awd besucht, ist, dass, wenn sie heroben ist, ihr ketten montieren muss für die abfahrt. dabei ist sie eigentlich eine recht gute und mutige fahrerin auch im winter. aber seit sie in rom lebt, von den winterlichen bedingungen entwöhnt
          Zuletzt geändert von longueval; 21.02.2026, 19:45.
          ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

          Kommentar


            sry brera ist unsinn, hatte sie vorher einmal, aktuell stelvio
            ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

            Kommentar


              Zitat von longueval Beitrag anzeigen
              ich habe erfahrung mit flachlandindianern, die mich im winter da heroben mit awd besucht haben und die ich anschließend mit defender und winde aus dem eiskanal fischen musste
              Gibt es da nicht die goldene Regel für Allradfahrzeuge, man sollte bei Glätte einen Berg nie schneller runterfahren als man raufgefahren ist (besser langsamer)?

              Gruß

              Uwe

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                Also ich fahre seit kurzem einen Allrad, Mercedes E300DE. Im Jänner einmal bei Schneefahrbahn als einziger den Berg raufgefahren, die anderen ohne Allrad mußten umdrehen. OK, ist eher selten, aber ich möchte kein Auto mehr ohne Allrad. Auch sonst beim Anfahren, kein Rad geht mehr durch. In Summe das bessere fahren !

                Kommentar


                  Ich bin der grundsätzlichen Ansicht, dass alle Räder eines Fahrzeuges angetrieben werden sollten. Sogar die von einspurigen. Es würde dadurch in kritischen Fällen mehr Vorteile als Nachteile geben.
                  Zuletzt geändert von David; 22.02.2026, 12:45.
                  Gruß
                  David


                  WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
                  Wirklich hochwertige Audiowiedergabe basiert auf tadellosen Messwerten beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen.

                  Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich abschließend einen „besser gefallenden“ Klang einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                  Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC notwendig ist.

                  Von allem, was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, habe ich mich schon vor sehr langer Zeit komplett distanziert und ich möchte mich an derartigen Diskussionen in Zukunft nicht mehr beteiligen.

                  Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -
                  Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich nur, wenn sie messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten.
                  Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                  Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

                  Kommentar


                    Zitat von David Beitrag anzeigen
                    Ich bin der grundsätzlichen Ansicht, dass alle Räder eines Fahrzeuges angetrieben werden sollten. Sogar das von einspurigen. Es würde dadurch in kritischen Fällen mehr Vorteile als Nachteile geben.
                    Wieso sogar? Beim Einrad ist das doch eh der Fall.
                    Sie sollten alle angetrieben werden können. Nicht umsonst gibt es bei Allradantrieb verschiedene Spielarten. Ansonsten bin ich da ganz bei Dir.
                    LG
                    Bernd
                    Zuletzt geändert von Palisanderwolf; 22.02.2026, 10:01.
                    shibumi

                    Kommentar


                      Das Haupt Problem sind für Allrad Fahrzeuge, die anderen Fahrzeuge die das nicht haben.

                      Vor ca. 2 Wochen hatte ich das hier auch.
                      Auf dem Weg nachhause hatte es etwa 5cm geschneit, tendenz steigend.

                      Auf einer längeren Steigung hatten sich mehrere LKW festgefahren.

                      Man konnte das über die Gegenfahrbahn zwar umfahren, aber musste im schlimmstenfall anhalten.
                      Auf dem oberen Stück der Steigung ist der Gegenverkehr über die Kuppe nicht einsehbar.
                      Also muss man zügig vorbei.

                      Wenn es auf der Gegenfahrbahn dann Blechschaden gibt, wars das.

                      Bei größeren Leistungsstärkeren Fahrzeugen sollte das eigentlich Standart sein.
                      Das Fahrverhalten wird neutraler und komfortabler.

                      Gruß Frank

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                        @uwe

                        "fahren ist gut gemeint
                        wenn das auto zur rodel wird, von mir heroben nach unten ist ein tänzchen zwischen bremsen und freigeben das mittel der wahl. das ist zwar nicht oft, aber wenn, dann heftig.. ich warne zwr jeden, der /die zu mir kommt, sie sollen unten parken und ich hol sie, sber die awdler glaubens selten, und dann bleibens zwar nicht hängen, aber straucheln auf dem rückweg.
                        ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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                          Zitat von longueval Beitrag anzeigen

                          da heroben
                          klingt nach Hochgebirge

                          Kommentar


                            Da wo der Herr Graf wohnt gibt's noch Hexen und Werwölfe ...

                            LG, dB
                            Vor Inbetriebnahme einer KI
                            bitte selbstständiges Denken einstellen !

                            Kommentar


                              Zitat von longueval Beitrag anzeigen
                              wenn das auto zur rodel wird, von mir heroben nach unten ist ein tänzchen zwischen bremsen und freigeben das mittel der wahl.
                              So war es ja auch gemeint, denn so erreicht man, dass man nicht schneller runterfährt als man hochgefahren ist. Durch das abwechselnde Bremsen und Freigeben, hat man auch eine Rückmeldung, wie glatt es ist.

                              Gruß

                              Uwe

                              Kommentar


                                Zitat von Uwe Mettmann Beitrag anzeigen
                                So war es ja auch gemeint, denn so erreicht man, dass man nicht schneller runterfährt als man hochgefahren ist. Durch das abwechselnde Bremsen und Freigeben, hat man auch eine Rückmeldung, wie glatt es ist.

                                Gruß

                                Uwe
                                Da (beim „Rodeln“ bergab) ist es natürlich auch vorzuziehen, daß alle (Winter-) Reifen möglichst von gleicher Güte sind und nicht etwa die „Besseren" vorne oder hinten, denn das kann je nach Autotyp auch schnell schiefgehen.
                                Was würdet ihr empfehlen - Ketten vorne und hinten, Ketten nur hinten oder Ketten nur vorne - und warum?
                                LG
                                Bernd
                                shibumi

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