Also von wirklich "sicherem" autonomen fahren sind wir noch Lichtjahre entfernt. Tesla ist ein gutes Beispiel, wer möchte kann da ja den Autopiloten fahren lassen, soll sich aber nicht wundern wenn er im Krankenhaus oder auf dem Friedhof in der Holzkiste wieder aufwacht. Tests gabs genug, auch tödliche Unfälle.
Aber das sind wir ohne autonomes Fahren ja auch.
Was ist also die Alternative?
Öffentlich? Auch da gibt es leider Unfälle, die wird man also insgesamt nicht verhindern können.
Also wenn dein Argument ist, dass es Unfälle gibt, dann gilt das immer und damit kann man jede Art "schlecht" machen.
Wenn du es hingegen nur auf eine Sache umlegt - in den Fall autonomes Fahren - ist das einfach unseriöse Stimmungsmache.
Fakt ist jedenfalls, dass die Anzahl der Verkehrstoten seit Jahren trotz höherem Verkehrsaufkommen konstant sinkt. Das geht einher mit der Entwicklung des modernen Teufelszeugs in modernen Kraftfahrzeugen. Die Vorkommnisse, wo Menschen durch dieses zu Schaden kommen, sind in der Gesamtbetrachtung recht unbedeutend (natürlich für den Einzelfall nicht).
Schwarmintelligenz ist ein Mythos, tatsächlich verhält sich der Schwarm oder besser die Masse meistens eher kopflos und dumm. Und was den unerschütterlichen Glauben angeht, immer bessere Technik und autonome Systeme lösen am Ende alle Probleme bzw. sorgt dafür dass es praktisch keine Unfälle mehr gebe, der kann auch gleich an den Weihnachtmann glauben.
der Mensch ist kein Schwarm - er ist ein individuelles Wesen...
Der Mensch (die meisten) fühlt sich in einer starken Gruppe selber stark, selbst wenn er ein armes kleines Würstchen sein sollte. Uniformen haben z.B. immer eine magischen Anziehung auf viele Menschen ausgeübt und sobald sie sie anzogen wurden sie ganz andere Menschen. Das wusste schon ein gewisser Herr Adolf H.. Der hat die letzten Heiopais von der Straße gesammelt, sie in braune Uniformen stecken lassen und jedem eine warme Mahlzeit am Tag angeboten. Der Rest ist Geschichte.
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