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Autos und PKWs allgemein

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    AW: Autos und PKWs allgemein

    Mit meinem "Long Distance Voyager" habe ich mit >200k Fahrleistung einen doofen Unfall gehabt, den "Totalschaden" hat mir ein Werkstattmitarbeiter (in PL) für etwas mehr als den Schrottpreis abgekauft und hat aus dem und noch einem "Totalschaden" ein schmuckes Wägelchen gebastelt, mit dem er noch einige Jahre gefahren ist.
    Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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      AW: Autos und PKWs allgemein

      Die hohen Fahrleistungen gerade von Pendlern sind nichts anderes als ein Indiz für völlig verplante Städtepolitik. Wer in Hamburg irgendwas mit Logistik, Außenhandel ect. zu tun hat, ist auf zwei Standorte besonders angewiesen. Dort ist aber kein angemessenes Wohnen möglich. Also pendelt man täglich einfache Strecke zwischen 20 bis 30km, wenn man am Stadtrand wohnt. Wer von Außerhalb kommt, pendelt schon mal bis zu 100km täglich. Das öffentliche Nahverkehrsnetz ist hoffnungslos überfordert, unzuverlässig und nervend. Und es dauert immer deutlich länger, damit zu pendeln. Selbst bei großen Staus kommt man hier per Auto schneller zur Arbeit und zurück. So ist es ein Leichtes, selbst als stationär Beschäftigter pro Jahr an die 30tausend und mehr Kilometer abzurocken.

      Berlin bewegt sich langsam in die gleiche Richtung und viele andere Großstädte (Köln, Stuttgart, München....) ebenfalls. Mieten und Immobilienerwerb ist dort überall kaum mehr wirschaftlich. Also pendeln wir bis zur Verblödung..... :W
      best regards

      Mark von der Waterkant

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        AW: Autos und PKWs allgemein

        Wer von Außerhalb kommt, pendelt schon mal bis zu 100km täglich.
        Eben. Und wenn man da nicht wirklich gut verdient, werden die Autokosten - trotz Pendlerpauschale - zu einem wichtigen Thema.

        Als ich noch mein Geschäft hatte, bin ich täglich (6 Mal die Woche hin und her) 38 Kilometer gefahren. Parkplatz hatte ich direkt vor dem Geschäft. Immerhin habe ich da ca. (Sonn- und Feiertage abgezogen) 300.000 Kilometer abgespult, im Zeitraum von 20 Jahren.

        Da aber schon ab der Hälfte dieser Strecke nur noch zähflüssiger Verkehr, hat sich jede Fahrt ziemlich "gezogen". Das Positive daran, man fährt das dann schon "im Schlaf".

        Es gab nur einen einzigen Unfall, für den ich nichts konnte: ein anderer Verkehrsteilnehmer ist bei Rot über die Kreuzung gefahren und hat mich "abgeschossen". Beide Autos Totalschaden. Ich hatte vom Gurt zwei angeknackste Rippen. Einen Tag blieb ich zuhause, danach war ich wieder im Geschäft. Das Los eines Selbstständigen.....

        Eine unglaubliche Erleichterung, als damit Schluss war.
        Gruß
        David


        WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
        Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
        Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

        Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

        Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

        Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

        Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

        Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

        Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
        Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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          AW: Autos und PKWs allgemein

          Wie hier schon geschrieben: die "umwelttechnisch" beste Fahrstrecke ist die Eingesparte. Die Großstädte werden kaum noch mehr Verkehrslast aushalten, jetzt unabhängig ob Benziner, Diesel oder auch Elektro. ÖPNV wäre sicherlich Teil einer möglichen Lösung, aber man müsste auch mal ernsthaft darüber nachdenken, ob Millionen "Schreibtischarbeiter" täglich von einem Schreibtisch (dem eigenen) zum anderen (dem des AG) pendeln müssen. Einige wohl schon, viele andere nicht...
          Die "stochastische" Unfallgefahr ist auch ein Faktor, da kann man noch so vorsichtig fahren, vermeiden kann man's manchmal nicht. Von der verschwendeten Lebenszeit fängt man besser nicht an, täglich 2 Stunden pendeln, 200 Tage im Jahr, 40 Jahre = ca 2 Jahre "weg".
          Für mich war der Wegzug aus der Großstadt und die gewisse "Entschleunigung" durch weniger Fahren eine deutliche Steigerung meiner Lebensqualität.
          Zuletzt geändert von respice finem; 06.02.2020, 11:07.
          Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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            AW: Autos und PKWs allgemein

            @respice finem schrieb:
            ..... aber man müsste auch mal ernsthaft darüber nachdenken, ob Millionen "Schreibtischarbeiter" täglich von einem Schreibtisch (dem eigenen) zum anderen (dem des AG) pendeln müssen. Einige wohl schon, viele andere nicht...
            Meine ständige Rede in diesem Zusammenhang. Für mich ist unverständlich, dass das nicht schon viel mehr gemacht wird.

            Die "stochastische" Unfallgefahr ist auch ein Faktor, da kann man noch so vorsichtig fahren, vermeiden kann man's manchmal nicht.
            In den allermeisten Fällen werden Menschen zu Opfern, die nichts dafür können. Fast immer ist nur Einer schuld an der Katastrophe. Somit sind 50% aller Geschädigten unschuldige Opfer.

            Von der verschwendeten Lebenszeit fängt man besser nicht an, täglich 2 Stunden pendeln, 200 Tage im Jahr, 40 Jahre = ca 2 Jahre "weg".
            Das ist sogar noch eine eher idealisierte Rechnung.
            Gruß
            David


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            Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

            Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

            Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

            Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

            Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

            Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

            Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
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              AW: Autos und PKWs allgemein

              hatte gestern eine ganz normale Situation...

              die aber schief hätte gehen können...

              ist es aber nicht...

              :A
              Zuletzt geändert von debonoo; 07.02.2020, 08:05.

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                AW: Autos und PKWs allgemein

                Das Härteste war für mich le. November in Polen: ein sehr entgegenkommender LKW - nachts, nur mit Standlicht, auf dem linken Fahrstreifen einer Autobahn (!)

                Mein Glück war a) ich konnte nach rechts ausweichen, weil ich vor dem "Sichtkontakt" gerade an einem Langsameren vorbei war, b) er fuhr fast Schrittempo, da (wie ich später in den Nachrichten hörte) sternhagelvoll. Die Polizei habe scheinbar erst ich telefonisch "geweckt", was merkwürdig ist, weil die Auffahrt, die er "links" genommen haben muß, ca 15 km entfernt war. Bedeutet, etliche sind vorbeigefahren und keiner hat die Polizei gerufen, dickfellig...

                Sonst ist die häufigste Situation ein Auffahrunfall, deshalb meine gewissen Bedenken bei den div. Minicars.
                Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                  AW: Autos und PKWs allgemein

                  Zitat von respice finem Beitrag anzeigen

                  gewissen Bedenken bei den div. Minicars.
                  die muß man überholen...

                  oder hinterherfahren...

                  nicht wirklich ein Problem...



                  Mopeddauto - heißt das bei uns...



                  Motor Pedelec

                  kommt von daher denke ich einmal...

                  und die Entwicklung geht weiter...

                  Cowboy ist das am stärksten vernetzte E-Bike der Welt für die Straßen unserer Städte – und darüber hinaus. Entdecke das E-Bike, das für sich… (Deutschland)


                  )B

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                    AW: Autos und PKWs allgemein

                    Meine Bedenken sind anders geartet: ich möchte nicht in so einem sitzen, beim Auffahrunfall...
                    Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                      AW: Autos und PKWs allgemein

                      Zitat von David Beitrag anzeigen
                      @respice finem schrieb:

                      Meine ständige Rede in diesem Zusammenhang. Für mich ist unverständlich, dass das nicht schon viel mehr gemacht wird.
                      David, das liegt einfach daran, das es da draussen noch unzählige "Werktätige" in Industrie und Handwerk gibt, die eben keinen Schreibtischjob haben. Oder glaubst du, das man z. B. einen Dachstuhl am Computer hochziehen kann, oder das dir dein PC das Auto repariert? Oder denk mal an die vielen anderen Tätigkeiten, irgendwer muß die am PC ausgedachten Träume schließlich ziemlich handferst und händisch produzieren, wenn man mal von teil- oder automatisierten Herstellungsprozessen in der eine oder anderen Branche absieht. Es kann nur ein geringer Prozentsatz von zuhause aus arbeiten, denn sonst würde buchstäblich nichts mehr fertig und die Regale wären leer. Ich kann nur immer wieder sagen der Computer ist kein Allheilmittel und auch kein allesumfassender Problemlöser (manche hat er überhaupt erst geschaffen) und ein Auto oder Haus bauen kann er auch nicht, irgendwer muß es am Ende "physisch" machen und das sind in der Regel keine Schreibtischtäter, die vielleicht nicht mal einen Nagel in die Wand bekommen, das sind hart arbeitende Menschen. Die Roboterrevolution (Ausnahme Autoindustrie) wie in manchen oft spinnerten Zukunftvisionen zu sehen hat hier bislang jedenfalls flächendeckend keinen Einzug gehalten und solange wird das wohl auch so bleiben, das es Menschen gibt die das alles produzieren müssen. Ich verstehe diese Computergläubigkeit nicht. Man kann eben online nicht alles machen, wer das glaubt, glaubt auch auch an den Weihnachtsmann. Im Gegenteil durch diesen neuen Trend alles Mögliche von zuhause aus machen zu wollen sind völlig neue prekäre Beschäftigungsmodelle entstanden, "digitale Nomaden" oder "clickworker", die mit ihrer Tätigkeit jedem auftrag wie Tagelöhner hinterher laufen müssen und oft nur "Centweise" bezahlt werden, Sicherheiten gibt es keine und die Meisten verdienen nicht das das Salz in der Suppe damit, eine völlig neue Form der Ausbeutung und zu vergleichen mit den erbärmlichen Bedingungen zu Zeiten der ersten industriellen Revolution Ende des 19. Jahrhunderts.

                      Gruß,
                      Joachim
                      Zuletzt geändert von JoachimA; 07.02.2020, 11:30.
                      Ein Computer löst all die Probleme, die ich ohne ihn nicht hätte.

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                        AW: Autos und PKWs allgemein

                        Zitat von JoachimA Beitrag anzeigen
                        .... Es kann nur ein geringer Prozentsatz von zuhause aus arbeiten, denn sonst würde buchstäblich nichts mehr fertig und die Regale wären leer....
                        Ein geringer Prozentsatz???
                        Callcenter - nahezu 100%.
                        Buchhaltung, Konstruktionsbüros, Planer, Disponenten, ..

                        Kurz gesagt alles wo man nicht in Kontakt mit Kunden und einem Produkt steht.
                        Auf 100% Home-Office wird das auch nicht machbar sein, für Besprechnungen und Anweisungen wird aber dann nur noch 1 Tag pro Woche am Arbeitsplatz nötig sein.

                        Wichtig ist dass die Arbeit gemacht wird.

                        Und da sehe ich eher das Problem. Denn die Arbeitgeber tun sich schwer damit Arbeit am Ergebnis zu beurteilen und beurteilen lieber die Anwesenheit.


                        Natürlich sind das alles Computer-Arbeiten die man hier angehen kann.
                        Dass man einen Tischler, Schlosser,... nicht daheim im Wohnzimmer arbeiten lassen kann ist ja sowieso klar und diese Gruppe was ja auch nicht gemeint.

                        mfg

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                          AW: Autos und PKWs allgemein

                          Ist mir schon klar, das es Branchen gibt die nur online arbeiten, aber der überwiegende Teil der arbeitenden Bevölkerung wird das wie schon gesagt nicht machen können.

                          Beim Arbeiten von zu hause aus stellt sich außerdem noch das Problem, das Arbeit und Freizeit kaum mehr getrennt werden können, die Grenzen werden zunehmend verwischt und echtes Abschalten (Erholung) ist durch "allways on" kaum mehr möglich.

                          Es ist auch aus heutiger Sicht sinnvoll und erheblich gesünder eine "räumliche " Trennung zwischen Arbeit und Freizeit zu haben. Die Arbeit mit "nachhause" zu nehmen war noch nie gut für das Wohlbefinden und wird es auch nie sein, kann jeder Allgemein Mediziner bestätigen.

                          Gruß,
                          Joachim
                          Ein Computer löst all die Probleme, die ich ohne ihn nicht hätte.

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                            AW: Autos und PKWs allgemein

                            Zitat von JoachimA Beitrag anzeigen
                            ...
                            Es ist auch aus heutiger Sicht sinnvoll und erheblich gesünder eine "räumliche " Trennung zwischen Arbeit und Freizeit zu haben.
                            ...
                            Ob das der Pendler auch so sieht der pro Tag 2h Arbeitsweg (~400h im Jahr) ziemlich unproduktiv im Auto sitzt?

                            Das "always on" - warum nicht wenn es für alle passt?

                            mfg

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                              AW: Autos und PKWs allgemein

                              Welche und wieviele Arbeitsplätze könnte man denn tatsächlich als Homeofficeplatz gestalten? Es sind weniger als wünschenswert. Und so wenige, dass das große Problem der Überlastung von Verkehrswegen kaum begegnet werden kann. Die extreme Konzentrierung von Arbeitsplätzen auf wenige Orte in Großstädten, in denen sich die Angestellten keine Wohnung mehr leisten können/wollen ist eins der größten Probleme. Viele kleine Manufakturen, Werkstätten, Verwaltungseinrichtungen, Krankenhäuser, Geschäfte.... all das lohnt nicht mehr an den Wohnorten. Wirtschaftlichkeitsforderungen führten zu Bündelungen zu Megaeinrichtungen, zu denen die Angestellten nun aus weiter Ferne pendeln müssen. Und die Lagerhaltung findet auf den Straßen statt (just-in-time....).

                              Und im Gegensatz zu den Behauptungen, der Individualverkehr mit dem PKW würde immer teurer werden, ist das Gegenteil der Fall. An den Gesamtlebenshaltungskosten ist der PKW immer geringer beteiligt, wie ich selbst feststellen kann. Vor 50 Jahren war der eigene PKW Luxus der etwas Reicheren, heute haben oft Sozialhilfeempfänger einen motorisierten Untersatz. Ich bezweifel, dass sich eine Mehrheit finden lässt, die das wirklich ändern will. Also wird es zukünftig nur schlimmer?
                              best regards

                              Mark von der Waterkant

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                                AW: Autos und PKWs allgemein

                                Zitat von JoachimA Beitrag anzeigen
                                ...Es ist auch aus heutiger Sicht sinnvoll und erheblich gesünder eine "räumliche " Trennung zwischen Arbeit und Freizeit zu haben. Die Arbeit mit "nachhause" zu nehmen war noch nie gut für das Wohlbefinden und wird es auch nie sein, kann jeder Allgemein Mediziner bestätigen.
                                Da muß ich leider widersprechen. Es ist, wie so oft, theoretisch ja, praktisch, oft nein. Jeder "Einzelfall" ist anders (ich spreche nicht von Workaholics, die die Kontrolle über ihr Leben verloren haben):
                                • Gerade die Mediziner, zumindest die Niedergelassenen, bringen sehr viel Arbeit nach Hause. Dies ist dem Bürokratie-Unwesen geschuldet, wäre ein Thema für eine eigene Abhandlung, die ich jetzt im Urlaub zu faul bin zu schreiben. Sie können nicht anders, das muß fristgerecht erledigt werden und "auf Arbeit" fehlt dazu die Zeit. Wäre das so schrecklich, würden sie die Niederlassung aufgeben, tun sie, zumindest deshalb, nicht. Aus eigener Erfahrung: im Krankenhaus im Nachtdienst zwischen den Einsätzen Briefe schreiben, das ist Ausbeutung (danach folgt der nächste Arbeitstag) und Patientengefährdung durch Übermüdung. Wer länger so arbeitet, bekommt einen Burnout, und seine Kinder sehen ihn nur zum Frühstück, ist das besser? Diese Kinder wollen später den Job der Eltern nicht, was mich nicht wundert. Geld ist nicht Alles...
                                • Wenn bspw. ein Elternteil einen "Schreibtischjob" zu Hause ausführt, ist er/sie für die Kinder für 8 Stunden "halb weg", wenn er/sie pendelt, 10 Stunden ganz weg und das Kind wird kolchos... ähm, fremdbetreut - was ist nun besser?

                                Mich stört bei den Erwägungen die ewige Pauschalierung. Was Hinz passt, muß Kunz nicht passen, aber es darf keine Ausrede sein, alles zu unterlassen, was die Lage verbessern könnte, und dazu gehört eben HomeOffice. Kann da Mißbrauch passieren? Klar, wo Menschen sind, da ist Mißbrauch, immer. Was vielmehr ein Hindernis ist, ist der "Kontrollwahn" mancher Chefs "wen ich nicht sehe, der tut auch nix" - absurd, weil man gerade bei den "Schreibtischtätern" alles genau prüfen kann. Außerdem, wenn jemand Arbeit hat für 35 Stunden / Woche und die in 20 Stunden schafft (z.B. ein fähiger Software-Entwickler), so what? Kann mich, wäre ich sein Auftraggeber, nur freuen, wenn er früher fertig wird. Oder das Beispiel Galeeren, pardon Callcenter, da kann eine Gewerkschaft auch alles einsehen, egal ob das Mitglied in dem "Hühnerstall" sitzt oder 100km weiter.

                                Wenn ich das entscheiden sollte: Wenn der Arbeitnehmer Home Office machen könnte, der AG das aber willkürlich nicht zulässt, übernimmt er vollumfänglich dessen Fahrkosten, plus eine "Präsenzpauschale". Schnell würde man sich wundern, wer alles zu Hause arbeiten kann.
                                Zuletzt geändert von respice finem; 07.02.2020, 12:22.
                                Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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