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Was klingt besser Platte oder digitalisierte Musik?

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  • AW: Was klingt besser Platte oder digitalisierte Musik?

    ...ja und nein...die Frage warum analog praktisch tot ist, von Ausnahmen abgesehen hängt schon irgendwie mit der Grundfrage dieses Gesprächsfadens zusammen, irgendwie, denke ich...

    Gruß

    RD

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    • AW: Was klingt besser Platte oder digitalisierte Musik?

      Ja die frage vom threat heißt eigentlich was klingt besser eine Platte oder digitale Musik wäre toll wenn wir beim Thema bleiben. Danke. 😉

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      • AW: Was klingt besser Platte oder digitalisierte Musik?

        Zitat von Richi666 Beitrag anzeigen
        Ja die frage vom threat heißt eigentlich was klingt besser eine Platte oder digitale Musik wäre toll wenn wir beim Thema bleiben. Danke.

        Okay, obwohl meiner Meinung nach hier alles geschrieben wurde provoziere ich mal mit:
        Vinylplatten klingen besser als alle Digitalsysteme :J


        Und nun die Erklärung: meine schönsten Musikerlebnisse machte ich schon als Kind, die haben mich geprägt. Dazu gehörte das Knistern der staubigen Platte, die Linearverzerrungen der schlechten Breitbandlautsprecher, der hohe k2-Faktor der Röhrenendstufen....
        Heute kann der Klang klinisch rein sein, in den Tonpausen nichts, rein gar nichts, da höre ich dann störend meinen Tinitus ect. Ist ja nervend.
        Und analoge Vinylaufzeichnungen hatten eine maximale Kanaltrennung von bestenfalls 28dB, fatale Fehlplatzierungen von Lautsprechern fallen da nicht so ins Gewicht. Der Dynamikumfang ist mit Vinyl kaum besser als 55dB, das ist gerade noch so in normalen Räumen darstellbar. Die knapp 100dB einer üblichen Digitalaufzeichnung machen meine Ohren kaum mit, normale Räume schon mal gar nicht.

        Und dann ist da das Ritual des Plattenreinigens, des Plattenauflegens, des sich nun gemütlich hinsetzens, nebenbei leises Geknister oder zumindest Rauschen, herrlich :B.
        Was ist dagegen schon das nebensächliche Raussuchen des Digitalkontents vom NAS. Foobar startet automatisch, die zusammengestellte Wiedergabeliste kann nahezu unendlich lang das spielen was ich hören will. Ich kann mich nicht mehr nach 20 Minuten zum Vinyldreher begeben und die Platte umdrehen. Dabei kann man ja nur träge und unbeweglich werden.

        Und dann das tolle Beschäftigen mit der Technik: Tonarm genau austarieren, vertikalen und horizontalen Spurfehlwinkel einstellen mit Schablone und die Antiskatingkraft korrekt einstellen, geht mir weg mit schnöden Tangentialabtastern, laaangweilig.
        Und beim Vinyldreher spielt die Qualität des NF-Anschlusskabels sogar tatsächlich eine maßgebliche Rolle, zumindest bei MM-Systemen. Da kann man noch ordentlich rumbasteln.


        Höre ich noch selbst Platte? Nee, mein DENON Direkttriebler verkommt im Lagerregal zusammen mit einem DAT-Recorder, einem CD-Spieler, einem DENON-AV-Boliden.

        Ja, ich höre dekadent nur noch rein digital. Nur die Kopfhörer am Ende sind noch rein analog. )G
        best regards

        Mark von der Waterkant

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        • AW: Was klingt besser Platte oder digitalisierte Musik?

          Der Dynamikumfang ist mit Vinyl kaum besser als 55dB
          Da musst du schon eine super Platte erwischen und nass abspielen. Im Normalfall muss man froh sein, wenn man auf 40dB kommt.
          Gruß
          David


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          Einen „Audio-Laien“ erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
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          Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich -Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich -Private Anlage: Klick mich -
          Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst, wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten. Das gilt für das was ich selbst zu hören glaube, ebenso.
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          • AW: Was klingt besser Platte oder digitalisierte Musik?

            Um Gotteswillen, da gleitet die Nadel ja über einen Isopropanolfilm, der feinste Höhenanteile unterdrückt. Das geht ja gar...... gut, so hörte ich auch lange dynamikreiche Stücke, aber ich bin ja auch ein Frevler. Leider konnte selbst die beste Plattenreinigungsanlage die einmal naß abgespielten Schätzchen nicht mehr zum Trockenabspielen retten. Aber irgendwas ist ja immer.
            best regards

            Mark von der Waterkant

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            • Meine nass digitalisierten Vinyls hör' ich dann schon lieber digital konserviert & nachbearbeitet vom Notebook im WAV-Format.
              Vor allem wenn's (resonanzreiche) Discolautstärke zum Abtanzen haben soll, klingt einfach besser
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              • Ja, da haben wir ein fundamentales Problem mechanischer Tonabtastung: Trittschall und Luftschall, beides kann sich auf das abgetastete Medium übertragen. Für Trittschalldämpfung gibt es die bekannten Maßnahmen, z.T. extrem aufwendig mit Luftkissen, extremen Massen, Magnetfeldern, auf dem der Plattenteller schwebt usw. Aber die Luftübertragung bleibt. Nicht der Tonarm oder das System ist da besonders empfindlich, die Platte selbst liefert hinreichend Fläche, um zu reagieren. hört man leise, alles kein Problem. Steht der Spieler nicht im Hörraum, kein Problem. Aber bei Diskolautstärke in einem kleinen Wohnraum....
                Deshalb und auch um das Unterbrechung der Hörsession zu vermeiden, und um die Platte nicht zu oft abspielen zu müssen (Verschleiß) habe ich schon frühzeitig gerne auf hochpreisige Aufzeichnungsgeräte gesetzt. Erst analoge Bandgeräte, zuletzt eine Revox B77Mk2, dann DAT und später der Computer. Nur so kann ich mich auf das Wesentliche konzentrieren, das Musikhören. Ich kann aber den verstehen, der weiterhin den physikalischen und damit haptischen Umgang mit dem Vinyl braucht. Spricht ja auch nichts dagegen, Vinyl wird weiter produziert, Dreher gibt es auch wieder einige bezahlbare. Allein die Diskussion bezüglich Klangdifferenzen zwischen analog und digital ist mittlerweile sehr ermüdent. Herbert Von Karajan, ein Österreicher mit besonderem Zugang zu Musik, hat seine Entscheidung schon in den achtziger Jahren des letzten Jahrhundert getroffen und mit dem Boss von Sony einen guten Zuhörer gefunden. Also für mich war Karajan immer eine Musikkompetenz.
                best regards

                Mark von der Waterkant

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