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07.01.2020 18:49
respice finem
AW: Hifi - was hat sich die letzten Jahre getan?

Gute Nachricht: Bald könnte es volldigital-vollaktiv-drahtlos-Surround geben.
https://www.computerbase.de/2020-01/...ooth-le-audio/
Schlechte Nachricht: AptX ist dann wohl obsolet...
11.08.2019 18:33
David
AW: Hifi - was hat sich die letzten Jahre getan?

Kann ich auch nicht beurteilen, aber die Geräte schon und die sind einfach für das was sie kosten unglaublich gut, auch was die Fertigungsqualität betrifft. Nur ganz wenige HiFi-Geräte sind vergleichbar gebaut, das aber in Preisklassen um's 'zig-Fache.

Da fragt man sich schon woher diese Unterschiede kommen und was da wo nicht stimmt.
11.08.2019 17:24
Markus Berzborn
AW: Hifi - was hat sich die letzten Jahre getan?

Das ist richtig. Aktuell bringt er jede Menge Klons alter Synthesizer auf den Markt zu sehr günstigen Preisen. Das hätte sich früher wohl gar nicht gelohnt in dem Maße, weil da die Originale noch nicht so teuer waren.

Die Firma ist aber auch immer wieder in der Kritik wegen der niedrigen Preise, man liest des Öfteren, dass weder die Arbeits- noch die Umweltbedingungen akzeptabel seien, wo die Geräte gefertigt würden.
Ich kann das natürlich nicht beurteilen, war ja nicht da.


Gruß
Markus
11.08.2019 10:24
David
AW: Hifi - was hat sich die letzten Jahre getan?

Gehört zwar nicht ganz hier her, weil "Musikerkram", aber was man vom Hersteller "Behringer" um wenig Geld bekommt, das ist fast schon unglaublich.
11.08.2019 08:26
David
AW: Hifi - was hat sich die letzten Jahre getan?

@Schauki schrieb:
Somit gilt:
Zitat:
Jedes IIR System ist vom Prinzip her gleich. Ein parameterischer BP-EQ mit Güte 2, bei 100Hz und +3dB ist hart definiert. Es ist also egal ob dieser EQ in einem Antimode drin ist, in einem AVR, in der Box selbst oder auf einen Track angewandt wird. Er wird immer die selbe Änderung ergeben.

Das gilt auch für FIR - der selbe Filter = selbe Änderung.
So ist es.

Zitat:
Was sich unterscheidet ist die Ausführung, bzw. die "Intelligenz" der Automatiken.
Genau!

Und deshalb würde ich bei billigen Geräten auf die Automatik verzichten, die nur dazu da ist, um bei Gerätevergleichen nicht "ohne" da zu stehen.

----------------------------

Vor Kurzem habe ich wieder mal nachgesehen, was es an Neuigkeiten bei den DSPs gibt. Viel hat sich da nicht getan, fast habe ich sogar den Eindruck, dass jetzt weniger Geräte angeboten werden als noch vor ca. 5-8 Jahren. Der Behringer (unschlagbar bezüglich Preis und Machart) ist seit 2003 unverändert am Markt. Dementsprechend "altmodisch" sind da die Einstellmöglichkeiten.

DSPs mit FIR-Technik gibt es nur ganz wenige.
Allerdings habe ich hauptsächlich bei Thomann nachgesehen, da wird es schon noch mehr geben.

Aber es gibt schon auch zwei Neuigkeiten die mir gefallen:
Immer interessanter wird das Angebot vom Hersteller Mini-DSP, vor allem das symmetrische Modul mit 6 Kanälen finde ich super und es ist nicht teuer. Wird ganz einfach mit einem (nur Plus) 12 Volt Netzteil betrieben.

Auch sehr schön der DSP von Hypex (ebenfalls 6-kanalig), zu dem es sogar ein spezielles Schaltnetzteil gibt. Preislich ist es auch ganz OK.

Was mir in beiden Fällen fehlt, das ist eine genaue Beschreibung der PC Einstell-Software, die doch ein ganz entscheidender Faktor dabei ist. Bei meinen Modulen von Xilica ist sie sehr gut, allerdings ist das hier wie bei PC-Programmen, das Um und Auf ist, dass man sich dabei auskennt und dass die Bedienung zur Routine wird.
11.08.2019 01:09
ruedi01
AW: Hifi - was hat sich die letzten Jahre getan?

Bzgl. #244, volle Zustimmung. Da hat sich viel getan. Früher bekam man im Billigbereich wirklich nur Schrott. Heute bekommt man für 30 € schon was richtig ordentliches.

Gruß

RD
11.08.2019 00:21
schauki
AW: Hifi - was hat sich die letzten Jahre getan?

Bzgl. Einmessysteme:
Vereinfacht!
Im Grunde gibt es 2 digitale Typen.
IIR und FIR.

IIR ist in etwa das was auch analoge Filter könnten (irgendwann wird es ein Bauteilgrab, bzw. praktisch nicht mehr machbar), mit gleichen Änderungen am FG (=Amlitude + Phase).

FIR ist etwas das nahezu beliebige Eingriffe ermöglicht, dabei wir es aber möglich den A-FG und den P-FG getrennt von einander zu bearbeiten.
Das gibt einen weiteren Freiheitsgrad. D.h. es werden z.B. sehr steile Filter möglich, die ansich die Phase entsprechend starkt drehen (= Gruppenlaufzeitfehler), jedoch durch Phasenentzerrung wiederum diese "Fehler" wieder ausgleichen.
Jedoch gibt es hier eine Latenz die mindestens so groß ist, wie die längste Gruppenlaufzeit.



Für den TT (bis ~150Hz) bedeutet eine Entzerrung des A-FG immer auch eine Entzerrung des P-FG. Die grundsätzlichen Gruppenlaufzeitfehler (durch Weichen/Trennungen in dem Bereich) werden dadurch jedoch nicht ausgeglichen - wenn IIR Filter genutzt werden.
Hat man in dem Bereich Weichen/Trennungen, und will das auch verbessern -> braucht man FIR.



Somit gilt:
Jedes IIR System ist vom Prinzip her gleich. Ein parameterischer BP-EQ mit Güte 2, bei 100Hz und +3dB ist hart definiert. Es ist also egal ob dieser EQ in einem Antimode drin ist, in einem AVR, in der Box selbst oder auf einen Track angewandt wird. Er wird immer die selbe Änderung ergeben.

Das gilt auch für FIR - der selbe Filter = selbe Änderung.


Was sich unterscheidet ist die Ausführung, bzw. die "Intelligenz" der Automatiken.
Da gibts auch in AVRs von sehr gescheit bis Dumpfbacke - und entsprechend unterschiedlich sind die Ergebnisse.
Genauso bei externen Geräten wie Antimode, Audiovolver, Behringer DEQ, Tinnov,...


Zitat:
Zitat von longueval Beitrag anzeigen
stell deine installation so günstig auf, wie wohnraum geht, bedämpfe die grellsten reflexionen und für die moden antimode. und dann vergiss die scheiße. merke, man kanns auch übertreiben, besonders, wenn es wohnräume betrifft.

Geringster Aufwand für die größte Steigerung.
Und es Bedarf kaum einer näheren Beschäftigung damit.

mfg
10.08.2019 22:11
respice finem
AW: Hifi - was hat sich die letzten Jahre getan?

Zitat:
Zitat von Observer Beitrag anzeigen
Man muss nicht viel ausgeben, um guten Klang zu bekommen.

Das ist so - aber der Mensch "tickt" so, hat er den Guten, will er den Besseren. Wenn ich an mich denke, ich war mit meinem DT990 eigentlich zufrieden, bis ich "unvorsichtigerweise" den T1mk2 ausprobieren musste. Andererseits, würden wir anders "ticken", gäbe es auch keinen Fortschritt.
10.08.2019 21:21
Observer
AW: Hifi - was hat sich die letzten Jahre getan?

Ja, Rolf, da hat sich viel getan. Alle großen und viele kleine Hersteller wollen bei diesem Geschäft mitmischen. Bei einigen Managern leuchten die Dollarzeichen im Auge und dabei produzieren chinesische Auftragshersteller Millionen Hörer in allen Preislagen. Die DAC- und Kopfhörerverstärkerproduzenten in China sind mittlerweile an einem Niveau angelangt, dass den traditionelle Hersteller in den USA und Europa kaum noch Geschichten als Alleinstellungsmerkmal einfallen.

Ich hörte mir einige neuere und ältere Modelle die letzten Monate an und konnte für mich feststellen, dass ich mein altes Geraffel beruhigt weiter benutzen kann. Als Verstärker reicht ein Musical Fidelity V90 und als DAC einer von M-Audio. Aber im Grunde klingt schon mein alter S.M.S.L. hervorragend, wenn da nicht paar kleine Ärgernisse beim täglichen Bedienen wären.

Mit einem AKG 812, Grado SR-325 oder Sennheiser HD 800 hat man schon ein so hohes Niveau erreicht, dass die Luft weiter oben sehr dünn wird. Wer unbedingt einen Stax SR-009S oder Sennheiser HD 820 braucht, muss aber dafür nicht Haus und Hof verpfänden.

Erstaunt bin ich aber wirklich über die billigen Superlux und Teufels REAL Z (leider nicht mehr erhältlich). Man muss nicht viel ausgeben, um guten Klang zu bekommen.
10.08.2019 19:58
HearTheTruth
AW: Hifi - was hat sich die letzten Jahre getan?

Hallo

Was hier noch gar nicht angesprochen wurde ist
der Kopfhörermarkt. Der ist über die letzten Jahre mit neuen Techniken und Modellen in Millionenhöhe gestiegen. Er macht einen ähnlichen Wandel durch wie Plattenspieler nur in deutlich höherem Maße.
LG
Rolf
10.08.2019 19:00
Unregistriert
AW: Hifi - was hat sich die letzten Jahre getan?

Zitat:
Zitat von longueval Beitrag anzeigen
oder weil es sich eine taube nuss als auftraggeber oder wichtigtuer eingebildet hat... beispiel karajan.

.....
Hätte Karajan dazumal nicht 8 Spuren aufzeichnen lassen, hätte man Beethovens Symphonien nicht nach 3D-Audio transferieren können.

Und so manche taube Nuss wird jetzt aufstöhnen: Wer will sich so einen Blödsinn anhören!?
10.08.2019 13:46
respice finem
AW: Hifi - was hat sich die letzten Jahre getan?



und die damals in der Profitechnik üblichen CrO2- und Metallbänder waren noch viel teurer, dementsprechend verwendete man sie so lange, wie es eben ging. Heute haben die Hersteller sicherlich noch die fertigen "original masters" (obwohl nicht immer, da neuerdings ein großes Lagerhaus damit abgebrannt ist), aber kaum die "Mutterbänder" von den einzelnen Mikros. Digitalisieren kann ich nur, was analog auch vorliegt.
10.08.2019 13:32
longueval
AW: Hifi - was hat sich die letzten Jahre getan?

info

https://www.studerundrevox.de/schlagwort/tonband/
https://clir.wordpress.clir.org/wp-c...s/6/pub164.pdf

die digitalisierung der audio archive ist schon recht weit fortgeschritten.

bei mir zb, gibt es eigentlich nur mehr müll, der nicht inzwischen auch digital vorliegt. ich möchte nicht wissen, wie viele der teuren bänder, die für fanatiker verkauft werden, von digitalen archiven zurück analogisiert wurden. wie gesagt ich weiß es nicht, aber geile geschäftsidee in der nische.

downmixes wurden selten überspielt, weil geschnitten und geklebt. (daher archiv) spurenbänder schon. (zb meine halbinch maximal 8spur bänder von der studer a80 = aufnahme band)
10.08.2019 13:24
respice finem
AW: Hifi - was hat sich die letzten Jahre getan?

Die analogen Bänder hat man damals nach erfolgtem Mastering neu bespielt und das resultierende Mastertape ab zur Plattenfirma, anders kenne ich das nicht. Auch in dem unwahrscheinlichen Fall, daß die originalen Tapes (also die von den einzelnen Mikros) noch vorlägen, bezweifle ich, ob man da heute noch viel retten könnte. Da haben Magnetbänder halt ein paar häßliche Eigenschaften, die sie für Langzeit-Archivierung nicht prädestinieren...
10.08.2019 13:16
longueval
AW: Hifi - was hat sich die letzten Jahre getan?

na ja, wenn die analogen bänder noch in ordnung sind, kann man am downmix (einzelspuren zahlen sich meist ökonomisch nicht aus, außer man findest so einen weh wie mich) schon noch was nachbessern digital und neu mastern. kostet halt mannstunden und da liegt die flinte im korn, will man nicht zahlen.

oder wenn, dann muss man dem konsumenten einen produktvorteil aufs auge drücken, den er glaubt zu verstehen ... siehe hires, weil mehr ist ja mehr
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