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Alt 16.09.2018, 10:04   #1
David
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Standard Streitlust und Streitfrust im Internet

Mein Anlass für diesen Beitrag:
Ich habe vorhin gerade auf einer Internet-Seite wo es um die neuen Handys von Apple geht, ein bisschen gelesen und dazu dann die Kommentare von Endverbrauchern.

Dort spielen sich "Grabenkämpfe" zwischen iOS- und Android-Nutzern ab, dass es "eine wahre Freude" ist.
Grundsätzlich merkt man eine riesige Diskrepanz zwischen den Apple-Fans und denen die alles aus diesem Haus ablehnen, weil es ihrer Meinung nach viel zu teuer ist. Wobei sich die Frage aufdrängt, was Nicht Apple-Nutzer dort zu suchen haben.....

Dass es da nur so vor Rechtschreibfehler "wimmelt", das will ich nur nebenbei erwähnen.

Zwar vom Niveau her deutlich besser, aber im Grunde genommen ähnlich geht es im Porsche-Forum zu.
Alles was neu ist, wird grundsätzlich einmal abgelehnt.

Am schlimmsten spielt es sich auf bestimmten Tagesnachrichten-Seiten ab, da scheint es keinerlei Schranken mehr zu geben. Persönlicher Frust wird dort abgeladen, als gäbe es kein Morgen mehr. Alles ist nur noch sch....e und jeder Politiker ein A....

Allseits bekannte Personen aus allen Bereichen werden völlig respektlos niedergemacht und mit Bezeichnungen versehen, dass es fast schon peinlich ist. Alles wird kommentiert und kritisiert, auch wenn es noch so nebensächlich ist.

Über das Internet streiten, sich gegenseitig beflegeln, beschimpfen, beleidigen und alles niedermachen, das scheint immer mehr zum Standard zu werden. Opposition wohin man schaut.....

Und ja, die Anonymität tragt viel dazu bei, darüber haben wir hier schon diskutiert.

Ich finde diese Entwicklung fürchterlich und frage mich, wohin das noch führt.

Keinesfalls werde ich zulassen, dass so ein Stil hier in diesem Forum einreisst, denn ab und zu gibt es leichte Tendenzen dazu. Im Großen und Ganzen ist es aber OK.
__________________
Gruß
David


Einen „Audio-Laien“ erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich
Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst, wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten. Das gilt für das was ich selbst zu hören glaube ebenso.
Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
Ganz wichtig: immer beim Thema bleiben!
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Alt 16.09.2018, 10:14   #2
Blechgitarre
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Standard AW: Streitlust und Streitfrust im Internet

Das Internet zieht eben Streithansel und Selbstdarsteller magisch an


Im richtigen Leben findet man für abseitige Themen selten jemanden,der gerne zuhört.
Hier sind zumindest alle freiwillig da




Stellt Euch vor wir würden auf einer Party höfliche aber uninteressierte Mitmenschen mit unseren Themen vollschwallen
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Alt 16.09.2018, 10:30   #3
longueval
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Standard AW: Streitlust und Streitfrust im Internet

war früher auch so

wurde halt so dahergesagt in kleinem sozialen rahmen, beispiel wirtshausrunde, kaffeeklatsch usw.

dient der bestätigung des wir gefühls.

in zeiten des internets kann man halt den auswurf jeder trüben tasse nachlesen, der früher im bierdunst verweht wäre.

was teilweise so bös daherkommt ist, dass der schlichte sich aufgefordet fühlt, die verletzung des wirgefühls abzustrafen.

dass sich als folge der anonymität der sich unterdrückt fühlende auch traut seine bedeutungslosigkeit frustriert zu bedauern und abzureagieren, beobachtest du richtig. frustabbau, nicht ernstnehmen. gefährlich ist nur dieses neue wirgefühl der anhäufung der frustbolzen. die glauben nämlich da werde ihre mehrheit unterdrückt, wir sind das volk. die internationale der dumpfbacken.

man muss sich damit abfinden, dass unter 100 50% sind. schade ist nur, dass die halbwegs getrösteten selten lust haben dagegenzuhalten oder gezielt nachzufragen. dadurch fühlen sich die pflaumen bestätigt und schon haben wir die scheinbare meinungsmacht der suhlenden.

nocheinmal, da gehts nicht um fakten, sondern das wir gefühl. soziopsychologisch interessant und möglicher weise verhängnisvoll.

kommt halt daruf an, in welchen räumen des internets man sich aufhält. es gibt andere auch.

aus geschäftlichen gründen sehe ich mich manchmal zum jägerstammtisch gezwungen, außer 2 oder 3 der anwesenden regelmäßig eine ansammlung von cerebral sichtlich entleerten vollkoffern und waffentragenden alkoholikern. ich bin immer recht froh, wenn ich wieder heim kann. mit steigendem alkspiegel wird mir gegenüber auch immer deutlicher die triebfeder ihrer einlassungen .... neid, unter servilität mühsam versteckt.

ich sympathisiere ausdrücklich mit dem proletariat, was sich da aber selbst denunziert ist der plebejer in seiner verzweifelten suche nach bestätigung, dass das braune an seinem schuh keine scheiße ist im bildhaft übertragenen sinn.
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Alt 16.09.2018, 10:55   #4
debonoo
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Standard AW: Streitlust und Streitfrust im Internet

Zitat:
Zitat von longueval Beitrag anzeigen

war früher auch so

wurde halt so dahergesagt in kleinem sozialen rahmen, beispiel kaffeeklatsch usw.

dient der bestätigung des wir gefühls.
beonders bei den Frauen geht es darum...
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wer sich schlecht fühlt - hat zuwenig Energie...
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Alt 16.09.2018, 10:59   #5
ruedi01
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Standard AW: Streitlust und Streitfrust im Internet

...'das wird man doch noch sagen dürfen'...

Aber es gibt auch leider noch ein anderes Problem. Die 'Herrschenden', dazu zähle ich jetzt nicht nur Politiker, Wirtschaftsführer oder die Kirche(n), sondern auch z.B. die Leitmedien, kehren einige wichtige Dinge unter den Teppich. Dinge die im Argen liegen. Das fördert den Frust der 'einfachen' Menschen und der muss eben raus und äußert sich dann leider nicht selten recht drastisch und bisweilen unappetitlich.

Sehr deutlich wurde das als unser damaliger Innenminister sich verplappert hat, als er sagte, die Wahrheit würde die Bürger nur verunsichern...da hat man doch als Bürger (Untertan?) gleich ein richtig gutes Gefühl.

Gruß

RD
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Alt 16.09.2018, 11:13   #6
longueval
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Standard AW: Streitlust und Streitfrust im Internet

was kehren die medien unter den tisch konkret?
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Alt 16.09.2018, 11:36   #7
ruedi01
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Standard AW: Streitlust und Streitfrust im Internet

Es gibt halt Themen, mit denen beschäftigen sich die Medien besonders gerne, der Klimawandel ist so eines auch die böse Massentierhaltung und die Industrialisierung der Landwirtschaft, unzählige Ernährungsratschläge sind beliebt und das viele Plastik in den Weltmeeren ist ein heißes Eisen. Und dann gibt es Dinge, da wollen die oft nicht so richtig ran. Außer das Volk macht Rabatz. Viele Themen sind ja auch 'schwierig'. Da erfordert es eine Menge an Recherche. Z.B. was da im Finanzwesen so alles an Schweinereien abgeht.

Was mich aber am meisten ärgert ist, dass der eine vom anderen abschreibt. Und da werden dann auch Fehler kopiert. Da wird offenbar nichtmal geprüft ob das was man da abschreibt auch den Tatsachen entsprich. es wird einfach zu viel nachgeplappert. Und an fast allem ist irgendwie der Klimawandel schuld.

Letztens erst habe ich eine Doku über das Römerlager Carnuntum, ihr Ösis solltet wissen wo das lag, gesehen. Da wurde dann nur in einem Nebensatz erwähnt, so ganz beiläufig, dass es damals vor rund 2000 Jahren in der Gegend ca. zwei Grad im Mittel wärmer gewesen ist als heute...erstaunlich.

Gruß

RD
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Alt 16.09.2018, 11:36   #8
JoachimA
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Standard AW: Streitlust und Streitfrust im Internet

Zitat:
Zitat von David Beitrag anzeigen
Am schlimmsten spielt es sich auf bestimmten Tagesnachrichten-Seiten ab, da scheint es keinerlei Schranken mehr zu geben. Persönlicher Frust wird dort abgeladen, als gäbe es kein Morgen mehr. Alles ist nur noch sch....e und jeder Politiker ein A....

Allseits bekannte Personen aus allen Bereichen werden völlig respektlos niedergemacht und mit Bezeichnungen versehen, dass es fast schon peinlich ist. Alles wird kommentiert und kritisiert, auch wenn es noch so nebensächlich ist.

Über das Internet streiten, sich gegenseitig beflegeln, beschimpfen, beleidigen und alles niedermachen, das scheint immer mehr zum Standard zu werden. Opposition wohin man schaut.....
David, das ist aber wirklich nichts Neues, das gab es schon in den Anfängen des Netzes, wenn auch in abgemilderter Form. Die Leute lassen eben ihren ganzen unverdauten Frust ab, den sie am Arbeitsplatz oder sonstwo nicht loswerden können. Allgemein ist der Ton rauher geworden, die Lebensumstände sind es für die Meisten ja auch. Das sucht nach einem Ventil und da wird halt oft alles niedergemäht, was gerade greifbar ist oder sich anbietet, eine gewisse Art der Kompensation. Nun könnte man natürlich sagen, alles Dumpfbacken, aber so einfach ist das auch wieder nicht. Sicher gibts ein paar richtige Vollkoffer darunter, im richtigen Leben ja auch.

Da zeigt sich eben, das das Internet eben nicht, wie manche Propheten behaupten ein riesiger Wissenspeicher oder gar Kollektivintelligenz ist, es ist m. E. in erster Linie ein gigantischer Mülleimer mit allem möglichen Schrott angefüllt, teilweise zu einer riesen Verkaufsplattform degeneriert und ein Tummelplatz für alle möglichen menschlichen Abgründe und kriminellen Mechanismen. Sicher mag der eine oder andere auch nützliche Erkenntnisse aus dem Netz ziehen, oder bestimmte Dinge ganz praktisch finden, unter dem Strich ziehe ich für mich selbst eher eine negative Bilanz. Im Grunde ist das Netz relativ nutzlos, war es schon immer, oft purer Selbstzweck, wohlgemerkt nur meine ganz persönliche Meinung. Auch wenn "Mutti" meint, wenn jeder erst seinen schnellen Breitbandanschluss hat, würden sich alle Probleme in luft auflösen, sowas ähnliches hat sie ja mal geschwafelt und das (unsere) Daten der Rohstoff des 21. Jahrhunderts seien. Ja sind sie ja auch, aber nur für die Konzerne.

Gruß,
Joachim
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Geändert von JoachimA (16.09.2018 um 11:47 Uhr).
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Alt 16.09.2018, 12:08   #9
longueval
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Standard AW: Streitlust und Streitfrust im Internet

das mit dem klimaoptimum ist so eine sache

erstens ist das mit den gradbeträgen nicht sicher, wenn auch sicher ist, dass es wärmer war. wärmer ist aber nur günstig mit mehr niederschlag.

zweitens war das alpenvorland recht dünn besiedelt, es gab also genug platz mit der landwirtschaft dorthin auszuweichen, wo genug wasser war.

sicher ist allerdings, dass das ende des römischen reiches durch eine kälteperiode entstand, die erst wieder zur zeit karl des großen besser wurde.

sicher ist allerdings auch, dass sich rom in der wärmeperiode mit getreide ernährte, das aus künstlich bewässerten gegenden kam, zb ägypten und nord afrika. ich verweise auf die unruhen der cäsarischen zeiten wegen getreidemangels.

und jetzt kommt die hauptfrage, über die man nur spekulieren kann, wie schnell wurde es warm und konnte sich boden und natur und landwirtschaft anpassen, oder geht es so schnell, dass krisen entstehen.
weitere frage
haben wir nachricht, wie es war, dass der einfache bauer in lykien samt familie zu tausenden verhungerte? interessierte das die geschichtsschreibung unter marc aurel?

sicher ist allerdings, dass die donau weniger wasser führte im sommer, was zur folge hatte, dass furten entstanden, übrigens der grund carnuntum gerade dort anzulegen, oder das lager vindobona oder lauriacum, um in österreich zu bleiben, weil man überwachen wollte, wer über die donau kam.

zentralpannonien, also die ungarische puzta war damals steppe und landwirtschaftlich nicht nutzbar, später aber die kornkammer der kk monarchie.

es wird verlierer und gewinner geben, kanada wird landwirtschaftlich interessanter werden (verlängerung der vegetationsperiode), texas wüste.
werden teile der norddeutschen tiefebene wieder heide?

man wird sehen.
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Geändert von longueval (16.09.2018 um 12:19 Uhr).
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Alt 16.09.2018, 12:10   #10
debonoo
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Standard AW: Streitlust und Streitfrust im Internet

Zitat:
Zitat von longueval Beitrag anzeigen

was kehren die medien unter den tisch konkret?
die einen verschweigen dieses...

die anderen verschweigen jenes...


das - dürfte aber schon bekannt sein...

es stehen schließlich handefeste Interessen dahinter...

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Alt 16.09.2018, 12:13   #11
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Standard AW: Streitlust und Streitfrust im Internet

Fragen über Fragen und an (fast) allem ist heute der Klimawandel schuld.

Ob es das Insektensterben ist, ob es der diesjährige sehr heiße und trockene Sommer ist, ob es die Wirbelstüme sind oder ob es heftige Gewitter mit Starkregen sind. Für alles gibt es eine (die eine) sehr einfache Erklärung. Das ist für mich alles ein bisschen zu einfach.

Gruß

RD
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Alt 16.09.2018, 12:20   #12
longueval
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Standard AW: Streitlust und Streitfrust im Internet

am insektensterben sind die pestizide schuld, vom klimawandel hab ich diesbezüglich nix gehört.


aber eigentlich ist thema des drahts metakommunikation.
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Geändert von longueval (16.09.2018 um 12:30 Uhr).
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Alt 16.09.2018, 12:20   #13
JoachimA
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Zitat:
Zitat von debonoo Beitrag anzeigen
die einen verschweigen dieses...

die anderen verschweigen jenes...
Und dann muss man noch den Umstand bedenken, wenn eine Nachricht durch mehrere Hände geht, nicht selten kommt dann am Ende was völlig anderes dabei raus.

Gruß,
Joachim
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Alt 16.09.2018, 12:24   #14
ruedi01
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Zitat:
Zitat von longueval Beitrag anzeigen
am insektensterben sind die pestizide schuld, vom klimawandel hab ich diesbezüglich nix gehört.
Och, da habe ich schon auch was anderes gehört. Die intensive Landwirtschaft mit ihren Monokulturen und der exzesszive Einsatz von Chemikalien gefährden die Insektenpopulation. Das ist wohl richtig.

Gruß

RD
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Alt 16.09.2018, 12:27   #15
JoachimA
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Zitat:
Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen
Fragen über Fragen und an (fast) allem ist heute der Klimawandel schuld.

Ob es das Insektensterben ist, ob es der diesjährige sehr heiße und trockene Sommer ist, ob es die Wirbelstüme sind oder ob es heftige Gewitter mit Starkregen sind. Für alles gibt es eine (die eine) sehr einfache Erklärung. Das ist für mich alles ein bisschen zu einfach.
Ja das ist auch ein bißchen zu einfach gedacht, unstrittig hat unser Tun gewisse Auswirkungen auf das Klima, ist nur die Frage wie groß sind die tatsächlich, denn ziemlich heftige natürliche Klimaschwankungen hat es schon vor unserem Raubbau an der Natur und der Industrialisierung in der Erdgeschichte gegeben. Schon immer gab es einen oftmals sehr abrupten Wechsel von Warm- oder Kaltphasen. Das passierte mitunter innerhalb weniger Jahre. Das kann man anhand von arktischen Bohrkernen nachweisen. Das sich in den letzten 30 Jahren etwas an unserem Klima verändert hat bestreite ich nicht, das kann ja jeder selbst feststellen, ist nur die Frage, an der sich die Geister scheiden, wieviel Schuld wir tatsächlich daran haben. Sicher ist für mich nur, das die Folgen unseres gesamten Tuns noch auf die natürlichen Schwankungen oben drauf kommen.

Gruß,
joachim
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Geändert von JoachimA (16.09.2018 um 12:35 Uhr).
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