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Technische Grundsatzdiskussionen Vor- und Nachteile technischer Konzepte

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Alt 02.04.2017, 12:18   #1
David
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Standard Klangunterschiede bei E-Geräten

Da ich kein nachtragender Mensch bin, stelle ich das hier von Ex-HiFi-Kenner ein:

Völlig falsch ist es zu behaupten, daß die Hörschwelle beim Menschen so niedrig sei, daß die E-Geräte (Verstärker, CD-Player etc.) keine Unterschiede hören bzw. mehr wahrnehmen lassen.

Meinem Stax-Set 4040 II einen guten CD-Player vorgesetzt (Quad CD-66) und einen externen Wandler (Musical Fidelity V90 DAC) digital angeschlossen. Gleiche Verkabelung (RG214) gewählt und los geht der Hörtest - Eingang 1 ist der CD-Player direkt - Eingang 2 läuft über besagen DAC.

Jeder meiner Besucher hat bisher den sich herauskristallisierenden Unterschied sofort hören können. Beides klingt sehr gut, bei guten Aufnahmen umso besser, daß der Musical Fidelity "mehr Leben und Klangfarben" ich würde sagen "Musikalität" ins Spiel bringt.

Auch im Blindtest hat sich dies bestätigt, ist somit evident.

Viele Grüße vom Hifi-Kenner
__________________
Gruß
David


Erst wenn man begriffen hat, dass Raumakustik, Lautsprecheraufstellung und Hörplatzwahl wichtiger sind als die Anlage selbst, hat man die Audiowiedergabe verstanden.
Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich
Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst, wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten. Das gilt für das was ich selbst zu hören glaube ebenso.
Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
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Alt 02.04.2017, 13:15   #2
Martin1
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Martin1 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard AW: Klangunterschiede bei E-Geräten

In der Medizin spricht man von "Placebo". Gut, hilft auch (manchmal)
-----------------------------------------------------------

In den 80igern waren als Informationsquelle praktisch nur Zeitschriften verfügbar. Ich hab deshalb Knackes&Brüller BM6 erworben. ( lach ) Erst danach auch a bissi "Elektronik" gelernt.
Wie geht das? Einen massegehemmten Treiber gegenkoppeln?
Placebo? Ja.
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Dabei ist die Umsetzung: elektrisch --> mechanisch noch relativ tricky
Elektrisch auf elektrisch ist easy. Jedes vernünftig konstruiertes Gerät kann das.
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Alt 02.04.2017, 13:17   #3
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Daumen hoch AW: Klangunterschiede bei E-Geräten

@David

Das Du kein nachtragender Mensch bist, zu sein scheinst, meinen Respekt!
Jetzt solltest Du nur noch auf den richtigen Weg finden, es gibt nämlich sehr wohl eklatante Unterschiede bei E-Geräten, gerade bei CD-Playern und deren eingebauten DAC's bzw. separate DAC's (und ich habe viel davon) deutlich über eine unbestechliche Abhöre wie einen Stax zu hören. Wer nur mittelmäßige Geräte oder einen völlig ungeeigneten Hörraum sein eigen nennt, kann das natürlich nicht vernehmen und nachvollziehen. Da ist die menschliche Hörschwelle gewiss niedriger. Es gibt aber Leute die haben dieses Hindernis nicht und sind daher viele viele Schritte weiter, da, wo viele anscheinend wenn sie sich nicht selbst etwas vormachen/vorlügen niemals hinkommen. Eigentlich schade. Das so etwas nicht jeder hat, haben kann, ist klar.

Wünsche noch einen schönen Sonntag.
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Alt 02.04.2017, 13:31   #4
longueval
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Standard AW: Klangunterschiede bei E-Geräten

ersterer alter tda wandler 2.0V ausgangsspannung

2. vermutlich wolfson wandler (nicht sicher)

und jetzt kommts
2.2 V ausgangsspannung

zweiterer ist minimal lauter (mehr leben mehr klangfarben)
noch fragen?

ich muss zugeben, ich hab sowas auch erwartet und siehe da, es hat sich bestätigt.
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Geändert von longueval (02.04.2017 um 13:50 Uhr).
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Alt 02.04.2017, 13:54   #5
Martin1
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Standard AW: Klangunterschiede bei E-Geräten

Zitat:
Zitat von longueval Beitrag anzeigen
........noch fragen?
Ja. Viele.....
Glaubst wirklich dass die Ausgangsspannung einen Unterschied bewirkt?
Ich eigentlich nicht. Aber ich bin ja nicht upToDate.....
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Alt 02.04.2017, 13:59   #6
longueval
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Standard AW: Klangunterschiede bei E-Geräten

ja, wenn was lauter ist, wird es bevorzugt ... beliebter trick bei verkäufern, wenn sie dir was aufs auge drücken wollen, was mehr spanne bringt.
vor jahren, als ich noch zu händlern mitging mit leuten, die meinen rat suchten, hatte ich immer cd mit rauschen und pegelmesser mit. wurde von den händlern nicht gern gesehen.

selbst minimale pegelunterschiede machen da das kraut fett, größere unterschiede bei holzohren ...
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Alt 02.04.2017, 14:03   #7
Martin1
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Standard AW: Klangunterschiede bei E-Geräten

OK. Lauter vorgeführt klingt manchmal besser.......

Warum eigentlich? Placebo??
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Alt 02.04.2017, 14:13   #8
longueval
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Standard AW: Klangunterschiede bei E-Geräten

wenn wer deutlicher und lauter spricht, versteht man ihn besser

in dem fall ist das nicht placebo, sondern physik

das funktioniert bis zu einer gewissen schwelle, die individuell leicht verschieden ist,wo sich das gehör sozusagen zum selbstschutz "vorspannt" und die unterschiede kleiner werden. kann man auch beobachten, wenn man länger hört, wie das gehör stumpfer wird.

http://www.deutschlandfunk.de/medizi...icle_id=273319
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Geändert von longueval (02.04.2017 um 14:18 Uhr).
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Alt 02.04.2017, 14:18   #9
Martin1
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Standard AW: Klangunterschiede bei E-Geräten

Ok.
Aber ein kleiner Dreh am Vorverstärker könnte es ausgleichen?
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Alt 02.04.2017, 14:20   #10
longueval
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ja, absolut ist es egal, beim vergleich ,relativ, spielt es eine große rolle.
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Alt 02.04.2017, 14:25   #11
Martin1
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Eben!
Aber warum verstehen das "HighEnder" nicht?
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Alt 02.04.2017, 14:30   #12
longueval
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Standard AW: Klangunterschiede bei E-Geräten

weil sie es nicht ausprobieren

wenn du zb verstärker auf gleiche werte einpegelst, gibts ohnehin kein statistisch signifikantes erkennen blind. nur verstärker, die sounden, also vom ideal abweichen, werden erkennbar.
erst an belastungsgrenzen tauchen unterschiede auf, aber wer hört schon so laut. (und welche lautsprecher werden da nicht selbst unangenehm)

quellgeräte und dacs im konsumerbereich sind in der ausgangsspannung nicht genormt, da findest alles von 0,77V bis 2,5V.
ich trau mich wetten, dass manche "besonders" gut klingende geräte einfach ein wenig lauter sind, wenn man genau schaut.

im pro bereich sind die meisten geräte auf 1,5V (ballanced).
es gibt aber keine norm. in europa wird meist 0dbu auf 0,775V eingestellt.
in den usa auf 1,2V/0dbu.
0dbu ist beim mischpult dort, wo der grüne bereich in den gelben übergeht (analog)
das hat aber weniger technische gründe, sondern historische im workflow der studios.
es gibt auch die theorie, dass es am schlechteren stromnetz in den usa liegt, das mehr dreck erzeugt und so die pegel kräftiger sein müssen um einstreuungen aus dem netz zu überdecken. aber das steht auf wackeligen beinen.
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Geändert von longueval (02.04.2017 um 14:47 Uhr).
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Alt 02.04.2017, 14:53   #13
Martin1
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Standard AW: Klangunterschiede bei E-Geräten

Bei mir triffst damit auf offene Ohren.

Ich mag Musik...... mein Sohn ist Pianist (leider verdient er mit seiner Kunst sehr wenig)
https://soundcloud.com/valentinzopp

Manch einer verdient mit Musik nur wenig Geld
Tricksen geht einfacher. Ist nur sehr leicht zu durchschauen.
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Alt 02.04.2017, 15:07   #14
longueval
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ich wollt ja ursprünglich auch musiker werden (geige) ........
als ich merkte, dass es nur zur 2.oder 3.garnitur reicht, hab ichs ins private verschoben. musik ist ein hartes geschäft ...
wer allerdings mit dem herzen da drinnen hängt, für den ist es ein geschenk, da ist dann geld zwar eine wichtige aber doch nebensache. was wäre das leben ohne musik ....
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Alt 02.04.2017, 15:12   #15
Atmos
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Zitat:
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Ja. Viele.....
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Ich eigentlich nicht. Aber ich bin ja nicht upToDate.....
.. sobald 2 Geräte einen Pegelunterschied > 0,1 dB haben, springt das lautere Gerät vernehmlich positiver ins Ohr und wird als das Bessere wahr genommen.

Wer als keinen Pegelmesser in die Hand nimmt und die Lautstärke nicht kalibriert - mittels Test-CD/Test-Ton, wird nie und nimmer einen objektiven Vergleich durchführen können.

Mein "schlimmster" Vergleich in dieser Beziehung war mein super Highend-DAC mit CD-T gegen den FiiO-Taishan D03K am alten Panasonic CD-Player.
Und einen Stax-Elektrostaten habe ich auch.
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