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Klassik, klassische Meisterwerke Alles, was in diese Kategorie passt

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Alt 02.04.2010, 20:06   #1
zatopek
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Aus der fetten Chandos-Box.

Lydia Morkovitch kannte ich bisher noch nicht und ich habe wohl etwas verpasst ! Die Dame spielt hervorragend. An keiner Stelle der nun wirklich nicht einfachen Konzerte von Schostakovitch mekrt man auch nur die Spur einer Unsicherheit. Sie spielt mit geradezu unglaublichem Spielwitz und Virtuosität. Das macht richtig Spass und die ansonsten vielleicht etwas sperrigen Werke auch für unbefange Hörer leicht zugänglich.

Viele Grüße,

Bernd
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Alt 02.04.2010, 23:16   #2
Spalatro
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Ein bißchen Karfreitagsmusik:

1) Responsorien aus dem Officium Hebdomadae Sanctae (Liturgie der Karwoche) von Tomas Luis de Victoria.



Dies ist die Musik zu Tenebrae, einem katholischen Ritual in der Karfreitagsnacht, bei dem zum Gesang der Mönche nach und nach die Kerzen ausgelöscht und der Kirchenraum in Finsternis getaucht wird. Düster, erhaben und schön.

2) Das gleiche Thema komponiert von Carlo Gesualdo.



3) Und noch einmal von Orlando di Lasso.



Drei sehr schöne Beispiele für den mehrstimmigen a cappella-Stil der späten Renaissance. Sehr gute Interpretationen, die jeweilige Aufnahmequalität läßt nichts zu wünschen übrig.
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Alt 02.04.2010, 23:30   #3
zatopek
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Zitat:
Zitat von Spalatro Beitrag anzeigen
Ein bißchen Karfreitagsmusik:
....
2) Das gleiche Thema komponiert von Carlo Gesualdo.



Ein Klassiker ! Das Hilliard-Ensemble singt in Bestform. Unbedingter Kauftipp !

Viele Grüße,

Bernd
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Alt 03.04.2010, 00:02   #4
Babak
Ich schau nur
 
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Hallo

auch passend zum Feiertag:
Antonio Vivaldi: Stabat Mater/Nisi Dominus/Longe Mala
Europa Galante mit David Daniels (Countertenor) unter Fabio Biondi

LG

Babak
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Grüße


Babak

------------------------------
"Alles was wir hören ist eine Meinung, nicht ein Faktum.

Alles was wir sehen ist eine Perspektive, nicht die Wahrheit!"


Marcus Aurelius
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Alt 03.04.2010, 00:53   #5
Titian
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Ich bin gerade fertig mit der Partitur vom Feuervogel.
Absolut beeindruckend!
Ich habe die Gergiev-Interpretation genommen aber eigentlich spielte es keine grosse Rolle.

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Alt 03.04.2010, 10:17   #6
Dr. Holger Kaletha
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Toll, daß du so einen Meisterkurs mitmachst, Titian. Das Mitlesen der Partitur beim Hören von Musik erfordert schon einige Übung. Alle Achtung! Es ist nicht so wie beim Klavier, daß man immer weiß, wo die stimmführende Stimme ist. Sie wechselt eben von Instrument zu Instrument. Und bei Strawinsky ist der Orchesterapparat ganz beachtlich!

Dir und Deiner Familie schöne Ostern!

Beste Grüße
Holger
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Alt 03.04.2010, 23:11   #7
zatopek
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Standard Stravinsky

Ich habe den Meister selbst bemüht:

CD 01 aus der Box:



"Ballet Firebird", "Scherzo", "Scherzo fantastic" und "Fireworks".

Aber ohne Partitur (ich kann keine Noten lesen...)

Danke Titian, für die Anregung !

Viele Grüße,

Bernd
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Alt 04.04.2010, 19:47   #8
xuser
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Titian hat mich zum Meisterkurs-Schlusskonzert eingeladen, worauf ich mich sehr freue.

Besten Dank, Titian.

Gruss Beat
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Alt 04.04.2010, 20:13   #9
Titian
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Bitte.

Zum x-ten Mal das Wochenende:



(Erste Sinfonie von Schumann, die "Frühlingssinfonie")
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Alt 04.04.2010, 20:34   #10
xuser
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Hallo Titian

Auf Youtube habe ich keine Aufnahme mit Zinman als Dirigenten gefunden.

Von den angebotenen Versionen gefällt mir diese am besten, v.a. wegen ihrer herausragenden Spielfreude und Feinsinnigkeit sowie dem Verzicht auf vordergründige Effekte.

Ausser dem Upload-Usernamen weiss ich jedoch nichts darüber. Kennst Du evtl. das Orchester oder den Dirigenten?

Gruss Beat
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Geändert von xuser (04.04.2010 um 20:45 Uhr).
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Alt 05.04.2010, 10:54   #11
Dr. Holger Kaletha
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Zitat:
Zitat von zatopek Beitrag anzeigen
Ich habe den Meister selbst bemüht:

CD 01 aus der Box:


Hallo Bernd,

schön, daß Du diese Box hast! Die muß man nämlich haben! Phänomenal, wie Strawinsky das dirigiert und auch die Aufnahmetechnik ist vorzüglich! Von den Balletten gibt es immer zwei Versionen: Orginial und kürzere Orchestersuite. Beide sind natürlich in der Box enthalten. Tip: Höre mal "Pulcinella", wo Strawinsky sich mit Alter Musik auseinandersetzt. Das wird Dir bestimmt gut gefallen!

Beste Grüße
Holger
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Alt 10.04.2010, 10:57   #12
Titian
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Zitat:
Zitat von xuser Beitrag anzeigen
Hallo Titian

Auf Youtube habe ich keine Aufnahme mit Zinman als Dirigenten gefunden.

Von den angebotenen Versionen gefällt mir diese am besten, v.a. wegen ihrer herausragenden Spielfreude und Feinsinnigkeit sowie dem Verzicht auf vordergründige Effekte.

Ausser dem Upload-Usernamen weiss ich jedoch nichts darüber. Kennst Du evtl. das Orchester oder den Dirigenten?
Hallo Beat
ich weiss ehrlich nicht wer spielt. Es gibt im youtube nicht so viele Interpretationen.
Ich weiss auch nicht, wie du die Feinsinnigkeiten mit dieser Wiedergabequalität heraushörst. Zum Beispiel die Balance zwischen die Frequenzen ist so unterschiedlich, dass das Versuchen Feinheiten bei der Interpretationen herauszuhören ist für ein Konzertgänger wie ich ziemlich witzig.
Natürlich gewisse grobe Informationen hast du und daraus wollen viele schon Kritik ausüben nach dem Motto, das auch in diesem Forum geschrieben wurde: das wichtigste ist, die Noten zu hören.
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Alt 10.04.2010, 11:14   #13
Markus Berzborn
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Zitat:
Zitat von Dr. Holger Kaletha Beitrag anzeigen
schön, daß Du diese Box hast! Die muß man nämlich haben!
Ja, gab es auch schon vor vielen Jahren als LP-Box. Die deutsche Version hieß seinerzeit "Das klingende Vermächtnis". Ich bevorzuge aber (klanglich) die frühen amerikanischen Ausgaben auf Columbia.

Gruß,
Markus
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Engel sind neugierig - aber höflich. (Karlheinz Stockhausen)
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Alt 10.04.2010, 16:42   #14
xuser
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Hallo Titian

Die Tonqualität meiner favorisierten Version erfüllt zwar noch keine highendigen Ansprüche. ;)

Um die genannten Unterschiede z.B. zu der von P. Järvi dirigierten Version festzustellen, ist diese m.E. jedoch ausreichend.

Gruss Beat
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Alt 10.04.2010, 19:01   #15
Spalatro
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Zwei CDs aus der Zehner-Box mit sämtlichen Violinkonzerten von Giovanni Battista Viotti:



Viotti (1755-1824) war nach dem Erlöschen der barocken Tradition einer der letzten herausragenden Vertreter der Instrumentalmusik aus Italien, wo man sich nach dem Aufkommen der Wiener Klassik hauptsächlich für die Oper interessierte. Dementsprechend machte Viotti auch im Ausland Karriere, vor allem in Paris und London.

Seine 29 Violinkonzerte entstanden in der Zeit von 1782 bis 1808 und sind weitgehend dem Stil der Wiener Klassik vepflichtet, tragen z.T. aber auch schon romantische Züge. Es sind keine bloßen Virtuosenstücke, sondern groß ausgearbeitete Werke mit Spielzeiten bis zu ca. 30 Minuten. Dank Viottis melodischem Einfallsreichtum kann man mehrere der Konzerte hintereinander hören, ohne daß es langweilig wird. - So etwa könnte man sich das Ergebnis vorstellen, wenn Mozart (der zu einem der Konzerte einen nicht erhaltenen Alternativsatz geschrieben hat) sich nach seinem 21. Lebensjahr noch mit diesem Genre beschäftigt hätte.

Die Aufnahmen mit dem Geiger Franco Mezzena (dem an manchen Tagen ein paar Tropfen Nasivin nicht geschadet hätten) und verschiedenen Begleitorchestern stammen aus einem Zeitraum von 14 Jahren und können insgesamt ein recht hohes Niveau halten, was bei derartigen Gesamtaufnahmen ja nicht immer der Fall ist.
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