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Allgemeines zur Musikwiedergabe Alles das wo anders nicht passt

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Alt 28.11.2017, 19:29   #1
B. Albert
...
 
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B. Albert befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Spotify vs. Tidal

Tach,

ich höre ja schon seit eingen Jahren mit Spotify und habe nun einen Probeaccount bei Tidal. Tidal bietet ja für 19,99 EUR/mtl Alben in unkomprimierter Form (flac) an.

Hat schon mal jemand die Angebote verglichen ? Ich konnte bisher keine wesentlichen Unterschiede feststellen. Bis auf eine Aufnahme (Petrit Cekus Aufnahme der Cellosuiten für Bach auf der Gitarre) habe ich alle Aufnahmen, die ich bisher bei Spotify gespeichert habe, auch bei Tidal gefunden.

Nun muss ich noch herausbekommen, ob ich tatsächlich erhebliche klangliche Unterschiede zwischen den Angeboten bei Spotify (320 kbps) und Tidal hören kann. Nach meinem allerersten Eindruck (1. Satz von Mahlers 7.Symphonie mit Leonard Bernstein) meine ich: ja. Kann aber auch Einbildung sein, der Vergleich war unverblindet.

Nervig: die App für Mac scheint nicht vernünftig zu funktionieren. Es dauer ewig und drei Tage bis sie startet, keine Ahnung, woran das liegt. Wenn sie sich mal dazu überreden ließ, zu starten, dann ist alles gut. Auf dem IPad funktioniert sie anscheinend tadellos. Auch das streaming via Airplay klappt. Morgen teste ich die App mobil auf meinem Android Handy.

VG Bernd
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Alt 28.11.2017, 19:53   #2
Mrwarpi o
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Standard AW: Spotify vs. Tidal

Ich behaupte frech das niemand in der Lage ist den Unterschied zwischen 320 Kilobit Vorbis und Flacaudio zu hören. Vielleicht wurde für Tidal anders gemastert .... :
__________________
Katzen verfügen über ein ausgezeichnetes Gehör. Der Frequenzbereich geht hierbei bis etwa 65.000 Hz, was den des Menschen um mehr als das Dreifache übersteigt.

Das Ohr des Hundes ist hoch entwickelt. Es kann höhere Frequenzen wahrnehmen als das des Menschen.
Die beweglichen Ohrmuscheln des Hundes lassen ihn Geräuschquellen zudem besser dreidimensional orten, als ein es Mensch könnte.

Volldigitales, remasterndes Mahagoni-Holzohr !

Das Beste am Freitag : http://www.heute-show.de/zdf/
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Alt 28.11.2017, 22:04   #3
Dezibel
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Dezibel ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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Passt gerade schön dazu:
http://orf.at/stories/2410154/2410155/

LG, dB
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Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden.
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Alt 28.11.2017, 22:12   #4
B. Albert
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Zitat:
Zitat von Mrwarpi o Beitrag anzeigen
Ich behaupte frech das niemand in der Lage ist den Unterschied zwischen 320 Kilobit Vorbis und Flacaudio zu hören.
Das habe ich bisher auch geglaubt. Aber der direkte Vergleich ließ mich zweifeln. Hast du schon mal zwei Versionen - 320 kbps und flac - direkt verglichen ?

Zitat:
Zitat von Mrwarpi o Beitrag anzeigen
Vielleicht wurde für Tidal anders gemastert .... :
Das kann ich mir nicht vorstellen.

VG Bernd
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Alt 29.11.2017, 08:44   #5
ruedi01
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Zitat:
Hast du schon mal zwei Versionen - 320 kbps und flac - direkt verglichen ?
Wenn ich mich da einmischen darf, ich habe Vergleiche gemacht (lang und breit mit verschiedensten Musikbeispielen) zwischen MP3 (Lame alt-preset-extrem vbr 220 bis 260 mBit/sec und unkomprimiertem WAVE). Ich konnte nie klangliche Unterschiede hören.

Gruß

RD

Geändert von ruedi01 (29.11.2017 um 09:42 Uhr).
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Alt 29.11.2017, 19:43   #6
Mrwarpi o
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Zitat:
Zitat von B. Albert Beitrag anzeigen
Das habe ich bisher auch geglaubt. Aber der direkte Vergleich ließ mich zweifeln. Hast du schon mal zwei Versionen - 320 kbps und flac - direkt verglichen ?
Jup, Supertramp School als 24 Bit / 96 Khz gegen Vorbis 320 Kilobit / 44100 Hz. Selbst erzeugt.

Kein Unterschied zu hören .... :

PS : Das zeigt in welcher hohen Liga der Ogg Vorbis Encoder spielt ....
__________________
Katzen verfügen über ein ausgezeichnetes Gehör. Der Frequenzbereich geht hierbei bis etwa 65.000 Hz, was den des Menschen um mehr als das Dreifache übersteigt.

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Alt 30.11.2017, 12:19   #7
ruedi01
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Zitat:
...Selbst erzeugt.
Das ist der entscheidende Punkt. Man muss das Material selber encodieren, nur dann weiß man dass nichts manipuliert worden ist. Selbst von der sog. Normalisierung ist abzuraten, da sie das Ausgangsmaterial verändert. Alles was man irgendwoher aus dritter Hand bekommt ist mit Vorsicht zu genießen.

Gruß

RD
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Alt 30.11.2017, 12:43   #8
Blindniete
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Daumen hoch AW: Spotify vs. Tidal

Jetzt, wo es wieder kalt wird, setze ich mich in den Wintergarten vor den Kamin
und genieße via Amazon mit MP3 256 kbps und mit großer Mono-Box meine Musik.
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Alt 30.11.2017, 15:50   #9
B. Albert
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Zitat:
Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen
...Alles was man irgendwoher aus dritter Hand bekommt ist mit Vorsicht zu genießen.
Wenn ich den Eindruck habe - und momentan ist das so - als ob die Aufnahmen bei Tidal in flac besser klingen als bei Spotify in 320kbps mp3 , dann ist es mir völlig schnurz, woran das letztendlich liegt. Ich kann mir allerdings auch nicht vorstellen, dass sich Tidal etwa die Mühe macht, jede Aufnahme vor der Veröffentlichung einem Remastering - oder wie das heißt - zu unterziehen.

Heute habe ich zuerst zwei Vivaldi Violinkonzerte mit Giuliani Carmignola als Solisten gehört und anschließend Kammermusik von Mieczyslaw Weinberg mit Gidon Kremer und der Kremerata Baltica. Meiner Meinung nach war der Unterschied zwischen den mp3 und flac bzw Spotify und Tidal schon heftig. Die Aufnahme bei Spotify klang eher flach, die Instrumente waren nicht im Raum verteilt, sondern eher in einem Bereich konzentriert und die Orchester standen mittig zwischen den LS. Bei Tidal waren deutlich mehr Details zu hören und die Orchster rückten hinter die LS mit viel Raum drumherum. Die Aufnahme bei Spotify scheint mir auch lauter zu sein. Alles mein ganz subjektiver Eindruck und nicht zu verallgemeinern.

Kann es sein, dass solche Unterschiede bei populärer Musik aufgrund unterschieldicher Aufnahmetechniken eher in den Hintergrund treten ?

Ich werde das weiter beobachten und wenn ich mal wieder einen Klassikabend veranstalte, meine Freunde zu einem verblindeten Test einladen.

Egal wie es letztlich ausgeht: selbst wenn sich Unterschiede herausbilden sollten, stellt sich immer noch die Frage, ist es mir der Aufpreis Wert ? Letztlich höre ich gestreamte Dateien eh nur mobil, aus Bequemlichkeit, wenn Besuch da ist oder wenn ich bei neuen Sachen entscheiden will, ob es sich lohnt, die Aufnahme als CD oder Vinyl zu kaufen. Dafür reicht eigentlich auch Spotify mit mp3.

VG bernd
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Alt 30.11.2017, 16:24   #10
hubert381
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Standard AW: Spotify vs. Tidal

Da ich auch derzeit Spotify und Tidal parallel habe ... - kannst Du mir den Link zu dem Musikstück posten?

Habe derzeit Zuwachs: Stax T1 + L700
Vielleicht merke ich da etwas, bisher konnte ich bei meinen Liedern zwischen Spotify und Tidal keinen Unterschied erkennen, außer der Lautstärke
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Alt 30.11.2017, 17:50   #11
B. Albert
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Zitat:
Zitat von hubert381 Beitrag anzeigen
Da ich auch derzeit Spotify und Tidal parallel habe ... - kannst Du mir den Link zu dem Musikstück posten?
Tidal:
https://tidal.com/album/68988845


Spotify:
https://open.spotify.com/album/0qKRfqSovlMhsMOvItLPtR

Wie gesagt habe ich bei Tidal derzeit testweise das "Hi Fi" - Abo, bei Spotify "Premium". Wenn ich richtig informiert bin, werden die flac-Dateien bei Tidal nur über den Chrome-Browser abgespielt-

Anspieltipp Track 8, 1.Satz der 1. Kammersymphonie; aber eigentlich sind alle Stücke gut.

Zitat:
Zitat von hubert381 Beitrag anzeigen
Habe derzeit Zuwachs: Stax T1 + L700
Viel Spass damit !

VG Bernd
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Alt 30.11.2017, 17:54   #12
ruedi01
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Zitat:
Ich kann mir allerdings auch nicht vorstellen, dass sich Tidal etwa die Mühe macht, jede Aufnahme vor der Veröffentlichung einem Remastering - oder wie das heißt - zu unterziehen.
Wenn FLAC teurer ist als verlustbehaftet datenreduziertes Material, dann könnte ich mir da durchaus ein Motiv vorstellen.

Zitat:
Kann es sein, dass solche Unterschiede bei populärer Musik aufgrund unterschieldicher Aufnahmetechniken eher in den Hintergrund treten ?
Pauschal ist diese Vermutung vollkommen falsch. Es gibt Material das für eine verlustbehaftete Datenreduktion kritischer ist als anderes, das musikalische Genre spielt dabei so gut wie keine Rolle. Grundsätzlich haben alle Encoder, egal ob MP3, Ogg Vorbis oder AAC Probleme mit hart percussivem Material mehr Probleme als mit vergleichsweise 'weichem' Sound.

Mrwarpi hat den Titel School von Supertramp als Testfile verwendet. Eine sehr gute Wahl. Dieser Titel beinhaltet eigentlich alles was bei der Encodierung kritisch werden könnte. Ein sauberer Hochtonbereich, harte Schläge, tiefer Bass und hohe Komplexität, z.B. die knackigen Klavierakkorde. Wenn es dabei keine Probleme gibt, dann bei anderem Material auch nicht.

Gruß

RD

Geändert von ruedi01 (30.11.2017 um 18:07 Uhr).
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Alt 30.11.2017, 18:55   #13
mad
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https://www.heise.de/newsticker/meld...d-3888126.html

tja...


lg

mad
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Alt 30.11.2017, 18:57   #14
hubert381
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Bern, sind das nicht 2 versch. Aufnahmen?

Dachte es ist dieselbe Aufnahme, mal mp3 mal flac
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Alt 30.11.2017, 19:45   #15
B. Albert
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Zitat:
Zitat von hubert381 Beitrag anzeigen
Bernd, sind das nicht 2 versch. Aufnahmen?
Dachte es ist dieselbe Aufnahme, mal mp3 mal flac
Es ist dasselbe Album. In welcher Qualität sie abgespielt werden können, hängt natürlich von deinem Abo ab und deinen Einstellungen. Ich habe bei Tidal ein Probeabo "HiFi" und höre sie die entsprechende Einstellung als flac. Bei Spotify habe ich ein Premium Abo und höre dort mit der Einstellung "extrem", d.h. 320 kbps.

VG Bernd
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