HiFi Forum  

Zurück   HiFi Forum > SACHTHEMEN > Technische Grundsatzdiskussionen

Technische Grundsatzdiskussionen Vor- und Nachteile technischer Konzepte

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 30.01.2018, 18:49   #91
ruedi01
Abgefahrener Benutzer
 
Benutzerbild von ruedi01
 
Registriert seit: 16.02.2011
Ort: Oberhausen Rheinland
Beiträge: 13.469
ruedi01 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard AW: 32-Bit, 192 kHz Burr Brown D/A-Wandler

...vielen Dank dafür Peter.

Endlich mal was vernünftiges zum Thema. Neben den Frequenzgangbegrenzungen bei der Schallplatte kommen da noch weitere Unzulänglichkeiten hinzu. Eine miese Kanaltrennung von vielleicht 30 dB, ein enorm hoher Klirr im niedrigen einstelligen Prozentbereich (mindestens) stark abhängig von der Qualität der Platte, ein enormer Störpegel durch ständig vorhandene Nadelgeräusche und das ganze wird zum Ende der Rille immer schlimmer.

BTW, auch der analoge UKW-Rundfunk ist seit Urzeiten im Frequenzgang eingeschränkt, jenseits von 15 kHz geht da nix mehr.

Trotzdem hält sich das Gelaber von der überlegenen analogen Technik in einigen Köpfen immer noch hartnäckig. Die Fakten werden einfach ignoriert.

Gruß

RD
ruedi01 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.01.2018, 19:07   #92
Dezibel
Altgestein
 
Benutzerbild von Dezibel
 
Registriert seit: 02.06.2007
Beiträge: 13.749
Dezibel ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard AW: 32-Bit, 192 kHz Burr Brown D/A-Wandler

Du weißt aber schon was eine Kanaldifferenz von 30 dB bei Stereofonie bezüglich Richtungsortung macht ? Nicht dass ich ein Vinylfan wäre ....

LG, dB
__________________
Bad Sound kills good Music ….
Dezibel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.01.2018, 19:23   #93
ruedi01
Abgefahrener Benutzer
 
Benutzerbild von ruedi01
 
Registriert seit: 16.02.2011
Ort: Oberhausen Rheinland
Beiträge: 13.469
ruedi01 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard AW: 32-Bit, 192 kHz Burr Brown D/A-Wandler

Das ist ja das erstaunliche an der Sache, trotz dieser miesen Werte klingt die Platte gar nicht so schlecht...

Gruß

RD
ruedi01 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.01.2018, 19:50   #94
dipol-audio
Verfahrener Benutzer
 
Benutzerbild von dipol-audio
 
Registriert seit: 09.01.2014
Ort: Hessen, Deutschland
Beiträge: 4.529
dipol-audio befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard AW: 32-Bit, 192 kHz Burr Brown D/A-Wandler

Zitat:
Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen
Das ist ja das erstaunliche an der Sache, trotz dieser miesen Werte klingt die Platte gar nicht so schlecht...
...

Hier würde ich sogar wortwörtlich zustimmen:

Aber "wirklich gut" ist eben doch anders (als LP) ....


Auch hängt es m.E. sehr vom Genre oder dem jeweiligen Musikprogramm allgemein ab, wie deutlich die Defizite auffallen.
__________________
Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

Gewerblicher Teilnehmer

www.dipol-audio.de


Nihil sine causa




Geändert von dipol-audio (30.01.2018 um 19:57 Uhr).
dipol-audio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.01.2018, 19:55   #95
ruedi01
Abgefahrener Benutzer
 
Benutzerbild von ruedi01
 
Registriert seit: 16.02.2011
Ort: Oberhausen Rheinland
Beiträge: 13.469
ruedi01 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard AW: 32-Bit, 192 kHz Burr Brown D/A-Wandler

Die Ironie an der Sache ist ja, dass Alben auf der ollen Originalplatte besser klingen als viele digitale Neuauflagen. Das habe ich mehrfach erleben dürfen. Loudness-War und Brickwall-Sound lassen grüßen. Absurd aber Tatsache.

Gruß

RD
ruedi01 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.01.2018, 19:55   #96
Söckle
Erfahrener Benutzer
 
Benutzerbild von Söckle
 
Registriert seit: 22.09.2017
Ort: Friedrichshafen
Beiträge: 842
Söckle befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard AW: 32-Bit, 192 kHz Burr Brown D/A-Wandler

....wie muss ich mir den Zusammenhang mit dem Burr Brown D/A Wandler vorstellen?....



Nee, im Ernst.

Ich bin auch immer wieder aufs neue von den Socken, wie gut Vinyl fürs Ohr klingen kann. Mit guten Aufnahmen....

Und dass, obwohl man sich der technischen Schwächen absolut bewusst ist.....
__________________
Gruß
Söckle
Söckle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.01.2018, 21:09   #97
Mrwarpi o
Zappa - Fan seit 1976
 
Benutzerbild von Mrwarpi o
 
Registriert seit: 11.03.2016
Ort: Dortmund
Beiträge: 2.260
Mrwarpi o befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard AW: 32-Bit, 192 kHz Burr Brown D/A-Wandler

Zitat:
Zitat von dipol-audio Beitrag anzeigen

Auch hängt es m.E. sehr vom Genre oder dem jeweiligen Musikprogramm allgemein ab, wie deutlich die Defizite auffallen.

Genau so ist es. An leisen Stellen versagt Vinyl völlig. Störgeräusche werden hörbar.

Da hilft auch kein noch so teurer Plattenspieler ....
__________________
Katzen verfügen über ein ausgezeichnetes Gehör. Der Frequenzbereich geht hierbei bis etwa 65.000 Hz, was den des Menschen um mehr als das Dreifache übersteigt.

Das Ohr des Hundes ist hoch entwickelt. Es kann höhere Frequenzen wahrnehmen als das des Menschen.
Die beweglichen Ohrmuscheln des Hundes lassen ihn Geräuschquellen zudem besser dreidimensional orten, als ein es Mensch könnte.

Volldigitales, remasterndes Mahagoni-Holzohr !

Das Beste am Freitag : http://www.heute-show.de/zdf/
Mrwarpi o ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.01.2018, 21:19   #98
Mrwarpi o
Zappa - Fan seit 1976
 
Benutzerbild von Mrwarpi o
 
Registriert seit: 11.03.2016
Ort: Dortmund
Beiträge: 2.260
Mrwarpi o befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard AW: 32-Bit, 192 kHz Burr Brown D/A-Wandler

Zitat:
Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen
.

BTW, auch der analoge UKW-Rundfunk ist seit Urzeiten im Frequenzgang eingeschränkt, jenseits von 15 kHz geht da nix mehr.
Bei 19-kHz ist der der sogenannte Pilotton. Bis 15 Khz reicht für NF völlig ....

https://de.wikipedia.org/wiki/FM-Stereo
__________________
Katzen verfügen über ein ausgezeichnetes Gehör. Der Frequenzbereich geht hierbei bis etwa 65.000 Hz, was den des Menschen um mehr als das Dreifache übersteigt.

Das Ohr des Hundes ist hoch entwickelt. Es kann höhere Frequenzen wahrnehmen als das des Menschen.
Die beweglichen Ohrmuscheln des Hundes lassen ihn Geräuschquellen zudem besser dreidimensional orten, als ein es Mensch könnte.

Volldigitales, remasterndes Mahagoni-Holzohr !

Das Beste am Freitag : http://www.heute-show.de/zdf/
Mrwarpi o ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.01.2018, 21:51   #99
Syntaxie
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 02.10.2014
Ort: Norddeutschland
Beiträge: 26
Syntaxie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard AW: 32-Bit, 192 kHz Burr Brown D/A-Wandler

Die olle Schallplatte besteht eben nicht nur aus "schwarzen Löchern".
Der CD-Standard stellt doch nichts anderes dar als drop outs, die mit 44.100 Stützen pro Sekunde verbunden sind.

Und selbst die Rundfunkbegrenzung bei 15 Khz ist garnicht so schlimm, weil die Trägerfrequenz vergleichsweise extrem hoch ist.

Irgendwer hatte hier vor einigen Seiten schon das Stichwort Systemdynamik genannt ?

Wie soll es denn funktionieren wenn z.B für eine 4,4 Khz Welle grade 10 Abtastwerte zur Verfügung stehen, daß dazwischen noch -unregelmäßig verteilt- einige Ausreißer noch oben und unten passen, die in einem natürlichen Signalgemisch absolut vorkommen können ?

Um's kurz zu machen: das System kümmert sich um die Rekonstruktion von Trägerwellen bis maximal 20,05 Khz, die iherseits widerum moduliert werden. Dafür ist die Systemdynamik des CD-Standards zwingend nötig und schlußendlich ist die beworbene Dynamik der CD eigentlich nur ein oberflächlicher Werbespruch

PS:
Wer seine Studer A80 mit 'ner A800 vergleicht ist keinen weiteren Beitrag wert

Geändert von Syntaxie (30.01.2018 um 22:05 Uhr).
Syntaxie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.01.2018, 21:54   #100
longueval
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 01.03.2013
Beiträge: 9.507
longueval befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard AW: 32-Bit, 192 kHz Burr Brown D/A-Wandler

prust

du glaubst wirklich, dass das stufen sind, was kommt denn beim wandler raus? stufen?
__________________
ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)
longueval ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.01.2018, 22:04   #101
Mrwarpi o
Zappa - Fan seit 1976
 
Benutzerbild von Mrwarpi o
 
Registriert seit: 11.03.2016
Ort: Dortmund
Beiträge: 2.260
Mrwarpi o befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard AW: 32-Bit, 192 kHz Burr Brown D/A-Wandler

Nyquist-Shannon-Abtasttheorem ....

https://de.wikipedia.org/wiki/Nyquis...-Abtasttheorem
__________________
Katzen verfügen über ein ausgezeichnetes Gehör. Der Frequenzbereich geht hierbei bis etwa 65.000 Hz, was den des Menschen um mehr als das Dreifache übersteigt.

Das Ohr des Hundes ist hoch entwickelt. Es kann höhere Frequenzen wahrnehmen als das des Menschen.
Die beweglichen Ohrmuscheln des Hundes lassen ihn Geräuschquellen zudem besser dreidimensional orten, als ein es Mensch könnte.

Volldigitales, remasterndes Mahagoni-Holzohr !

Das Beste am Freitag : http://www.heute-show.de/zdf/
Mrwarpi o ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.01.2018, 22:10   #102
Syntaxie
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 02.10.2014
Ort: Norddeutschland
Beiträge: 26
Syntaxie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard AW: 32-Bit, 192 kHz Burr Brown D/A-Wandler

@ Mrwarpi o

Steht da in einer Bemerkung nicht etwas von "modulierte Sprache und Musik" ?
Syntaxie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.01.2018, 22:19   #103
Mrwarpi o
Zappa - Fan seit 1976
 
Benutzerbild von Mrwarpi o
 
Registriert seit: 11.03.2016
Ort: Dortmund
Beiträge: 2.260
Mrwarpi o befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard AW: 32-Bit, 192 kHz Burr Brown D/A-Wandler

Zitat:
Zitat von Syntaxie Beitrag anzeigen
@ Mrwarpi o

Steht da in einer Bemerkung nicht etwas von "modulierte Sprache und Musik" ?

Ich verstehe die Frage nicht ....

UKW Radio - Sender arbeiten in Europa grundsätzlich mit Frequenzmodulation.

Technisch gesehen macht erst mal keinen Unterschied zwischen Musik und Sprache ....

https://de.wikipedia.org/wiki/Frequenzmodulation
__________________
Katzen verfügen über ein ausgezeichnetes Gehör. Der Frequenzbereich geht hierbei bis etwa 65.000 Hz, was den des Menschen um mehr als das Dreifache übersteigt.

Das Ohr des Hundes ist hoch entwickelt. Es kann höhere Frequenzen wahrnehmen als das des Menschen.
Die beweglichen Ohrmuscheln des Hundes lassen ihn Geräuschquellen zudem besser dreidimensional orten, als ein es Mensch könnte.

Volldigitales, remasterndes Mahagoni-Holzohr !

Das Beste am Freitag : http://www.heute-show.de/zdf/
Mrwarpi o ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.01.2018, 22:37   #104
Syntaxie
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 02.10.2014
Ort: Norddeutschland
Beiträge: 26
Syntaxie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard AW: 32-Bit, 192 kHz Burr Brown D/A-Wandler

Ja, stimmt schon Modulationshub bei FM 75Khz

Aber FM war nicht gemeint von mir, sondern Amplitudenmodulation.
Und das Prinzip liegt eben vor im Zusammenhang mit angesprochener Systemdynamik
Syntaxie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.02.2018, 10:57   #105
Jakob
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 17.08.2010
Beiträge: 1.030
Jakob befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard AW: 32-Bit, 192 kHz Burr Brown D/A-Wandler

Zitat:
Zitat von David Beitrag anzeigen
Warum gehen bestimmte Leute immer davon aus, dass es für die Audioaufnahme- und Wiedergabe Extreme braucht? Was wird besser durch "verrücktes Hochtreiben" von Eckdaten, die ohnehin schon viel höher sind als notwendig? Wird das ganze Thema sonst "fad"?
ME wechselst du hier verblüffend schnell von "Schallplatte und LS können das gar nicht (man müsse nur logisch nachdenken" zu "ist gar nicht notwendig" ..... :)
Der Zwischenschritt "ups, ja stimmt, Schallplatte und LS können das ja doch" fehlte irgendwie.

Wir sind im Thread "Technische Grundsatzdiskussionen" und da scheint mir die Frage, ob man das überhaupt brauche, nicht grundsätzlich in jedem Moment dazuzugehören.

Wie gesagt, in den 1950igern fanden viele, ganz ähnlich wie du argumentierend, man brauche gar keine Spektralanteile oberhalb von 5 - 8kHz bei der Musikwiedergabe, ja die Hörer empfänden es gar als schlechter, wenn diese Spektralanteile vorhanden wären.
(In ähnlicher Form findet man dieses Argument auch bei "Monty" wieder, nur, bezogen auf die Ursachen, mit einer erstaunlichen Umwandlung.)

Harry F.Olson (mE bereits früher verlinkt) hat mit seinen berühmenten Hörexperimenten die Sache klären können.

Zitat:
Es gibt so viele Schwachstellen rundherum, die schwerst vernachlässigt werden! Dort macht es Sinn, anzusetzen, aber doch nicht irgendwo im "Fledermaus-Hörspektrum", nur weil (sorry!) irgend ein "Vollkoffer" behauptet, dass es Instrumente gibt, die dort noch etwas Relevantes erzeugen und dass der Mensch auch dort noch was hören kann. Und selbst wenn dem so wäre, so spielt da die gesamte Kette nicht mit.
Das spannende bei dieser Art von Musikwiedergabe ist die Einbeziehung des menschlichen Auswertungsapparates. Der Fehler, rein aus technischer Sicht etwas zu beurteilen und danach zu schlußfolgern, Mensch müsse das nun so oder so finden, liegt leider nahe, verhindert aber die zielführende Analyse.
__________________
Gewerblicher Teilnehmer. Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Audiotechnik. (u.a.)
Jakob ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 
Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.
Gehe zu



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 12:26 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.7.1 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2018, Jelsoft Enterprises Ltd.
Powered by vBCMS® 1.2.2 ©2002 - 2018 vbdesigns.de