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Alt 22.12.2012, 10:47   #1
MusikistTrumpf
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Standard Spiegelreflexkamera - welche nehmen?

Hallo in die Runde,

nein ich suche kein Weihnachtsgeschenk auf den letzten Drücker ...

Meiner Frau reicht ihre Canon Powershot G11 nicht mehr aus. Sie möchte auf eine Spiegelreflexkamera umstellen.

Ich habe von diesem Thema keinerlei Ahnung, die Preise bewegen sich so grob zwischen 600€ und 6.000€ und man muss wohl allerhand beachten.

Hat jemand eine Art Fragekatalog, den ich abarbeiten könnte, um zu einem passenden Modell zu kommen. Ich will weder einfach so ein günstiges Einstiegsmodell nehmen und später evtl merken, dass etwas fehlt, noch will ich irgendein teures Teil nehmen, dessen Potential dann nicht genutzt wird.

Gibt es bevorzugte Marken?

LG
Thomas
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Alt 22.12.2012, 11:05   #2
Babak
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Hallo


die Frage ist, warum eine Spiegelreflex?

Geht es darum, bessere Objektive zu haben und Wechselobjektive verwenden zu können?

Dann würde ich eher zu den Systemkameras greifen:

Olympus
OM-D
PEN E-P3
PEN E-PL5

Nikon
1 V2

Canon
EOS M

Sony
Die NEX-Reihe

Sehr gute Tests gibt es hier;
www.dpreview.com.


Meines erachtens ist Spiegelreflex ein Anachronismus aus der Zeit der analogen Photographie.

Anfangs gab es bei Kleinbild nur die Sucherkameras, wie sie die Leica M begründete.
Die ersten Kameras von Canon und Nikon waren auch solche.
Schwachpunkt war der Parallaxenfehler zwischen oprischem Sucher und dem Objektiv: Man sah nciht genau das, was man fotografierte, vor allem bei nahen Motiven war der Fehler größer.

So wurde SLR erfunden, um das zu sehen, was das Objektiv sieht.

Bei Digitalkameras ist ein Spiegel nicht notwendig.
Man kann das Bild des Sensors in den Sucher einspielen und sieht genau das, was auf den Sensor kommt.
So passiert es eben bei den Systemkameras.

Vorteile gegenüber SLR:
  • kleiner (passen leichter in die Tasche)
  • leichter
  • keine bweglichen Spiegel (erschütterungen bei der Auslösung, v.a. bei Langueitbelichtungen)
  • weniger Fehleranfällig, da weniger bewegliche Teile
  • gleiche Sensoren wie bei der SLR, also gleiche Bildqualität

Eine Spiegelreflex schleppt man deutich seltener herum als eine kleine Systemkamera, die weniger Platz braucht und sich nicht so anhängt - und das bei gleicher Bildqualität.

Wichtig:
Lass Deine Frau die Kameras in die Hand nehmen.
Die Haptik ist wichtig.
Liegen ihr die Knöpfe, fühlt es sich richtig an, sind die Bedienelemente an der richtigen Stelle, ist das Menü für sie übersichtlich?

Das ist in meinen Augen bei der Fotografie am wichtigsten.
Wenn man seine Kamera intuitiv bedienen kann, weden die Bilder besser, weil man das Motiv und das Geschehen im Fokus hat und nicht die umständliche Bedienung der Kamera.

Qualitätsmäßig sind all diese Kameras sehr gut und unterscheiden sich wenig.
Sie reichen für unsereinen normalsterblichen aus.
Profis mit Spezialanforderungen greifen zu anderem.

Ich persönich habe seit 2,5 Jahren eine Olympus PEN E-P2 und habe sie u.a. quer durch Kalifornien genommen.
Die Bilder lassen keine Wünsche offen, und ich war froh, keine SLR-Ausrüstung schleppen zu müssen.
Beispiele kann ich gerne schicken.


LG
Babak
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“The problem with today’s world is that everyone believes they have the right to express their opinion AND have others listen to it.

The correct statement of individual rights is that everyone has the right to an opinion, but crucially, that opinion can be roundly ignored and even made fun of, particularly if it is demonstrably nonsense!”


— Brian Cox, musician, physicist, and freethinker

Geändert von Babak (22.12.2012 um 11:12 Uhr).
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Alt 22.12.2012, 11:07   #3
lia ne
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Hallo Trumpf,

das schwächste Glied versteckt sich immer hinter dem Sucher.
Frage: Was reicht deiner Frau G 11 mäßig nicht (mehr)?
Frage: Glaubt sie, dass "Spiegelreflex" die Fotos profesioneller macht ?

Oh, ich sehe schon, du hast Babak rausgeklingelt.
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Alt 22.12.2012, 11:13   #4
Babak
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Zitat:
Zitat von lia ne Beitrag anzeigen
Oh, ich sehe schon, du hast Babak rausgeklingelt.
Für sinnvolle Themen zieh ich gerne den Morgenmantel an und komm raus ...

Noch ein Zusatz:
Die Frage ist: Will sie einen optischen Sucher dazu (wie bei ihrer PowerShot G11), einen elektronischen Sucher oder reicht ihr das Display hinten an der Kamera?

Darin unterscheiden sich die genannten Kameras auch.
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Alt 22.12.2012, 11:28   #5
carlinhos
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Zitat:
Zitat von MusikistTrumpf Beitrag anzeigen
Hallo in die Runde,

nein ich suche kein Weihnachtsgeschenk auf den letzten Drücker ...

Meiner Frau reicht ihre Canon Powershot G11 nicht mehr aus. Sie möchte auf eine Spiegelreflexkamera umstellen.

Ich habe von diesem Thema keinerlei Ahnung, die Preise bewegen sich so grob zwischen 600€ und 6.000€ und man muss wohl allerhand beachten.

Hat jemand eine Art Fragekatalog, den ich abarbeiten könnte, um zu einem passenden Modell zu kommen. Ich will weder einfach so ein günstiges Einstiegsmodell nehmen und später evtl merken, dass etwas fehlt, noch will ich irgendein teures Teil nehmen, dessen Potential dann nicht genutzt wird.

Gibt es bevorzugte Marken?

LG
Thomas


Hallo Thomas,

dazu wäre es interessant, zu wissen, was deine Frau damit am liebsten fotografiert und wieviel die Kamera (ev. auch mit Objektiven, Blitzgerät, Stativ usw.) etwa kosten darf.
Will sie auch filmen damit? Spielt Größe und Gewicht eine wichtige Rolle (zarte Damenhände). Gibt es ev. schon Objektive und anderes Zubehör für eine bestimmte Marke, das du bereits besitzt?

Ich persönlich bevorzuge Canon, weil die im Bereich Video ein paar Vorteile gegenüber Nikon haben. Auch die Wiedergabe von Hauttönen finde ich bei Canon besser. Nikon ist aber sonst sicher genauso gut. Angeblich hat Nikon den besseren Autofocus und ein etwas besseres Rauschverhalten.

Sony ist sicher auch gut, aber irgendwie schon ein Exot im Vergleich zu den Platzhirschen Canon und Minolta. Olympus mag ich persönlich auch sehr gerne, ich habe auch zwei Modelle vor meiner Canon gehabt. Der Grund für meinen Umstieg war, dass Olympus keine Videofunktion anbieten konnte. Die Optiken von Olympus gehören zu den besten überhaupt. Ein Vorteil von Olympus (für zarte Damenhände) ist, dass sie sehr kompakt gebaut sind. Aufgrund des kleineren Sensors (Four Thirds) hat Olympus das schlechteste Rauschverhalten unter den DSLRs, was aber nur ein Problem darstellt, wenn man häufig ISO-Zahlen über 800 verwenden will. Da Olympus Pleite ist, besteht aber die Gefahr, auf ein auslaufendes System zu setzen (mit dem Vorteil, vielleicht günstige gebrauchte Spitzenobjektive zu bekommen).

Bei Canon, Nikon und Sony hast du prinzipiell die Wahl zwischen dem APS-C-Format (18x24 mm Sensor) und Vollformat (24x36 mm Sensor, also wie bei Kleinbild). Vollformat-DSLRs kosten ca. ab 2000€. Für Fotografie ist Vollformat sicher ein Vorteil (weniger Rauschen, bessere Bildqualität, größerer Sucher, ...), bei Video ist es allerdings ein zweischneidiges Schwert. Da man beim Filmen die Schärfe manuell einstellen muss (und auch soll), kann es beim Vollformat mit seiner geringeren Schärfentiefe schon mal problematisch werden, wenn man kein ausgebildeter Kameramann ist. Bei wenig Licht (= offene Blende) und leichtem Tele kommst du dann schnell auf Schärfentiefen von wenigen cm, die dann für den Amateur kaum mehr zu kontrollieren sind, vor allem wenn man bedenkt, dass DSLR-Objektive nicht für komfortables manuelles Schärfen ausgelegt sind. Aus diesem Grund habe ich mich vor drei Jahren auch für die Canon EOS 7D (APS-C) um € 1300,- entschieden und nicht für die 5D (Vollformat). APS-C entspricht auch genau dem 35mm-Kinoformat, man hat also bei gleicher Blende die gleiche Schärfentiefe wie vom Kino gewohnt. Mit der 7D bin ich sehr zufrieden, die ist unglaublich solide verarbeitet, hat ein spritzwassergeschütztes Gehäuse, gute Ergonomie, ist sehr schnell, ... aber auch ziemlich schwer. Mit einem guten Objektiv drauf, schleppt man damit schon einen ziemlichen "Ziegel" mit sich herum.

Die neue Canon EOS 6D klingt für mich auch sehr interessant.
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Alt 22.12.2012, 11:35   #6
lia ne
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"Wir" sollten Thomas nicht mit "Wissen" erschlagen, sondern durch Fragen das Bedarfsprofil seiner Frau ergründen.
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Alt 22.12.2012, 11:46   #7
lia ne
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http://www.youtube.com/watch?v=sLptVEiG-NY

... soweit soll es bei Beratung nicht kommen.
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Alt 22.12.2012, 11:49   #8
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Hallo

Lia trifft des Nagel auf den Kopf.
  • Was fotografiert sie?
  • In welchen Situationen nimmt sie die Kamera mit?
  • Was geht ihr im Moment ab?
  • Wie viel will sie sich mit Technik beschäftigen?

LG
Babak
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Alt 22.12.2012, 11:57   #9
lia ne
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Aber Vorsicht zuviele Fragen bringen den Antworter meist aus der Spur ....

http://www.youtube.com/watch?feature...&v=xzz_AykzB5g


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Alt 22.12.2012, 11:58   #10
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Hallo


Sind 4 Fragen zu viel?
In einem Wiener Radiosender haben sie mal verucht, an einem Würstelstand so präzise zu bestellen, dass der verkäufer keine Nachfragen mehr hat (An Senf dazu? An schoafen oda an siassn? A Semmerl oder a Brot? A Bier dazu? An Peparnoni?)
Ohne Erfolg


Zum Ansehen und Einlesen:

Olympus:
PEN
http://www.olympus.de/site/de/c/came...ras/index.html

OM-D
http://www.olympus.de/site/de/c/came...eras_home.html

Nikon
1 V1
http://www.nikon.de/de_DE/product/di...n-1/nikon-1-v1

1 V2
http://www.nikon.de/de_DE/product/di...n-1/nikon-1-v2

Canon EOS M
http://www.canon.de/For%5FHome/Produ...5FSLR/EOS%5FM/

Sony NEX
http://www.sony.de/hub/nex-kompakte-systemkamera

Tests:
http://www.dpreview.com/


Am besten wirklich:
Sie Beschenkte soll die Dinger in die Hand nehmen und paar Testfotos machen, die Bedienung und das Menü durchgehen.

All diese Kameras sind für 99,9% der Fotos, die unsereiner schießt, besser als notwendig.


LG
Babak
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Geändert von Babak (22.12.2012 um 12:05 Uhr).
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Alt 22.12.2012, 12:38   #11
carlinhos
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@Thomas

Ich bin bei meiner Beantwortung von deiner Zielvorgabe DSLR ausgegangen. Babak hat die EVIL-Kameras als Alternative in die Diskussion gebracht, und ich finde zu Recht. Die sind mittlerweile so gut, dass man sie durchaus als Alternative zu einer DSLR in Erwägung ziehen kann. Ich selber könnte mir auch gut vorstellen, dass meine nächste Kamera ein solches Modell wird.

Meines Erachtens überwiegen für die meisten Einsatzgebiete die Vorteile (Handlichkeit, Flexibilität, leises Auslösegeräusch und Erschütterungsfreiheit) die Nachteile (kein optischer Sucher, bei manchen Features noch etwas schwächer als gleich teure DSLRs).

Das wichtigste beim Fotografieren (außer Studio-, Produktfotografie u. ä.) ist der flexible, schnelle, spontane Einsatz, auch aus ungewöhnlichen Perspektiven, womöglich mit einer Hand oder auch "blind" (deswegen ist ein ausklappbarer und schwenkbarer Monitor sehr wichtig). Kleine, leichte Kameras ermöglichen einfach Fotos, die mit schweren DSLRs nur schwer oder gar nicht möglich sind. Aber es hängt natürlich alles vom Einsatzgebiet ab.
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Alt 22.12.2012, 12:40   #12
MusikistTrumpf
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Hallo,

huch, das ging ja schnell. Vielen Dank. Von den Fragen und dem Wissen fühle ich mich nicht erschlagen, danach hatte ich ja gefragt. Nur muss ich jetzt die Übersetzung Mann - Frau noch machen, bevor ich meiner Holden damit komme.

Vermutlich hat meine Frau Spiegelreflexkamera gesagt, weil sie den Anachronismus im Kopf hatte. Sie möchte mit unterschiedlichen Objektiven hantieren können und im Nachgang Bildbearbeitung machen. Zumindest mit Photoshop hat sie früher schon viel gearbeitet, das ist aber auch schon einige Zeit her und sie will wieder in das Thema einsteigen. Sie möchte schon mit Weitwinkel, Tele, etc. arbeiten. Motive werden wohl zumeist Landschaften / Natur / Gebäude und Personen sein, Tier- oder Nahfeldfotografie eher nicht.


@lia ne: klar das größte Problem ist immer mit der Hand am Auslöser, nur kommt das als Argument nicht so gut an und reduziert den Kamerawunsch auch nicht.


@Babak: danke für die Sabbaticalpause

So wie Du die Systeme beschreibst wird es wohl in Richtung "viel ausprobieren" gehen, allerdings werde ich da meine Frau auf jeden Fall vorher in den Laden schleppen und die Teile heben und tragen lassen. Die vier Fragen sind alle völlig richtig. Ich glaube im Kern geht es meiner Frau um Wechselobjekte und Bildqualität. Ich selbst bin da "Banause", mir reicht meine Kompakte, schon sechs Jahre alte Canon völlig aus. Die Bilder kommen in iPhoto und werden dort zurechtgeschnitten wenn es nicht passt.


@Karl: wir haben schon zwei Canonmodelle im Haus, mit denen wir gut klar kommen. Daher habe ich eine Tendenz zu dieser Marke, aber ohne Sachargument. Filmen tut meine Frau nicht, unsere kleine Digicam nutze zu 95% nur ich. Daher ist vermutlich Vollformat besser, aber wenn ich es richtig verstanden habe nur bei den größeren und damit teureren Modellen vorhanden? 2.000€ (vermutlich ohne Objektive) ist natürlich ein Wort, ich hätte mir vorab keine Gedanken über ein Budget gemacht, aber das wäre schon die obere Grenze meine ich. Heisst APS-C, dass auch die Fotos im Kinoformat sind?


Nochmal @Babak: danke für die Links, die werde ich mir im Laufe des Tages ansehen.

LG
Thomas

EDIT:

Karl, habe Deinen letzten Beitrag erst nach dem Speichern gelesen. Ja ihr habt mich da überzeugt, die Argumente überwiegen für mich auf jeden Fall. Jetzt muss ich das alles noch der Staatskanzlei verständlich erklären ...
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Alt 22.12.2012, 13:38   #13
Babak
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Hallo Thomas

Zitat:
Zitat von MusikistTrumpf Beitrag anzeigen
Zumindest mit Photoshop hat sie früher schon viel gearbeitet, das ist aber auch schon einige Zeit her und sie will wieder in das Thema einsteigen. Sie möchte schon mit Weitwinkel, Tele, etc. arbeiten. Motive werden wohl zumeist Landschaften / Natur / Gebäude und Personen sein, Tier- oder Nahfeldfotografie eher nicht.
Da reichen die EVIL's (Electronic Viewfinder, interchangeable lens = Systemkaneras) vollkommen aus.

Es gibt eben auch welche mit eingebautem Sucher (z.B. Olympus OM-D, Nikon 1 V2) und welche ohne (also nur das Display am Rücken).



Zitat:
Zitat von MusikistTrumpf Beitrag anzeigen
Ich selbst bin da "Banause", mir reicht meine Kompakte, schon sechs Jahre alte Canon völlig aus. Die Bilder kommen in iPhoto und werden dort zurechtgeschnitten wenn es nicht passt.
Kann ich nachvollziehen.

Ich fotografiere seit ich 14 war.
Photoshop habe ich eine zeit lang sehr intensiv betrieben, ein paar Jahre auch beruflich.

Mittlerweile importiere ich auch hauptsächlich in iPhoto, um z.B. Photobücher zu gestalten.
Beschnitten wird nichts.
Ich habe für mich selber den Anspruch, dass das Photo gleich passen muss. Wenn ich könnte, würde ich wie bei Analog old-school den Rand der Negative mit belichten lassen.
Effekte mag ich auch nicht.
Maximal passe ich wie im digitalen Labor die Belichtung an, belichte nach, wedle ab (meist ist das nicht nötig).

Das mache ich in Lightroom.
Einzige Manipulation: Konvertierung in Schwarz-Weiss mit Silver Effects Pro.

Sonst investiere ich kaum Zeit in Nachbearbeitung.
Auf neudeutsch im Internet: SOOC (straight out of camera).


Zitat:
Zitat von MusikistTrumpf Beitrag anzeigen
Daher ist vermutlich Vollformat besser, aber wenn ich es richtig verstanden habe nur bei den größeren und damit teureren Modellen vorhanden? 2.000€ (vermutlich ohne Objektive) ist natürlich ein Wort, ich hätte mir vorab keine Gedanken über ein Budget gemacht, aber das wäre schon die obere Grenze meine ich. Heisst APS-C, dass auch die Fotos im Kinoformat sind?
Hier eine Übersicht zu den Sensorformaten (Vollformat = Kleinbild)

http://de.wikipedia.org/wiki/Formatfaktor

APS-C (z.B. Sony) ist etwas breiter als Kleinbild, Four-Thirds (gleich groß für Micro-Four Thirds, z.B. Olympus) etwas schmäler.
Ich mag FT lieber, das ist für mich besser für Quer- und Hochformat. Aber man kan das Format in der Kamera umstellen.

(Manchmal stelle ich Mittelformat (=quadratisch) Schwarzweiss mit Farbfilter ein, ganz alte Schule ).

Vorteile von Vollformat:
  • etwas geringeres Rauschen (obwohl mittlerweile nimmer sehr viel Unterschied)
  • besser für Schärfentiefe (neudeutsch: Bokeh)
  • Höhere Auflösung

Nachteile:
Ja, teurer.

Da stellt sich die Frage, wie viel Deine Frau aus der Hand bei neumond schießen will, und somit einen Sensor braucht, der bei ISO 12.800 auch nicht rauscht.

Und wie groß soll ausgearbeitet werden, dass man 24 MPixel braucht?
Bis 70x100 cm reichen APS-C und Four Thirds allemal.


Ich persönlich mache aus der Not eine Tugend:
ISO rauf, Schwazweiß-Modus. Und schon hat man wie in alten Tagen ein körniges Bild, was photographisch seinen Charme hat und nciht so steril rüberkommt.

Viel Spaß bei den Verhandlungen.
Hauptargument: Eine Top-Kamera passt in die Handtasche ...



LG
Babak
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Alt 22.12.2012, 16:10   #14
carlinhos
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@Thomas

Zu deinen Fragen:
APS-C macht Fotos im Seitenverhältnis 2:3. Für Videos im Seitenverhältnis 16:9 wird oben und unten beschnitten. Pixel sind ja - auch für Full-HD - genügend vorhanden. Cinemascope ist noch breiter, was aber beim 35mm-Film durch anamorphotische Verzerrung erreicht wird.

Es gibt imho nur eine einzige EVIL-Kamera im Vollformat (Sony), die aber so schwer wie eine DSLR ist und 2800 € kostet. APS-C sollte aber reichen.
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Alt 22.12.2012, 16:25   #15
carlinhos
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Sorry, aber ich habe weiter oben das APS-C-Format fälschlicherweise mit 18x24 mm angegeben. Es sind natürlich nur ca. 15x22,5 mm, wie auch aus Babaks Tabelle ersichtlich ist.

Die Weihnachtsfeiern fordern eben ihren Tribut ;-)
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