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Über HiFi (allgemein) Dies und das rund um HiFi

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Alt 07.11.2018, 03:43   #1
ruedi01
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Standard Die Schallplattenwiedergabe, was ist wirklich wichtig?

Hiermit möchte ich eine Diskussion eröffnen über die technischen Voraussetzungen zur Wiedergabe von Schallplatten. Welche Anforderungen müssen erfüllt sein, was soll/darf sowas kosten, welche Technologien sind/waren gut und wann wurde es erschwinglich sich einen guten Dreher zulegen zu können?

Ich habe dazu mittlerweile eine mehr als 45 Jahre lange eigene Erfahrung. Mein erster war der hier:
https://www.radiomuseum.org/r/telefu...108v108_2.html
Und heute habe ich den Technics SL-1210 M5G mit Ortofon MC Rondo red. Viel besser geht nicht.

Das kann ich sagen, da zwischen diesen beiden Modellen rund ein Dutzend anderer Dreher liegen, die ich entweder mal besessen habe oder noch besitze.

Was muss ein guter Plattenspieler also können?

Da wäre zunächst mal das Laufwerk. Das hat eigentlich nur die Aufgabe, die Platte mit der exakten Sollgeschwindigkeit zu drehen. Dabei sollen vor allem die kurzfristigen und variablen Abweichungen von der Solldrehzahl (Gleichlaufschwankungen) möglichst gering bleiben. Dann sollten möglichst wenige Störkomponenten vom Antrieb und Tellerlager auf den Teller und den Tonarm und damit die Abtastnadel übertragen werden, damit das sog. Rumpeln möglichst unterhalb der Hörschwelle des Signals (Ruhesignal) der Platte liegt. Weiter sollten möglichst geringe externe Einflüsse (Mikrofonie, Tritt-/Körperschall) auf die Wiedergabe einwirken können und wenn das alles noch möglichst lange gut funktioniert war's das eigentlich schon. Mehr ist da m.E. nicht. Eigentlich ganz einfache Forderungen, die aber nur mit einem gewissen Mindestaufwand an Konstruktion und Verarbeitungsqualität erfüllt werden können.

Dann wäre da der Tonarm, den man m.E. nur in Verbindung mit dem Tonabnehmer betrachten kann, denn diese beiden Komponenten bilden immer eine Einheit und die muss zusammenpassen. Da es sich um ein Masse Federsystem handelt müssen Tonarmmasse (Gewicht) und Nadelnachgiebigkeit des Tonabnehmers zusammenpassen, sonst kommt es unweigerlich zu tonalen Fehlern. Allerdings sind die Toleranzen hier recht großzügig bemessen.

Wo es schon eher zu Problemen kommen kann, ist die Sache mit der Abmessung und auch dem Gewicht der Tonabnehmer, leider ist in dieser Hinsicht nichts exakt genormt. Ist die TA Höhe zu groß oder zu klein kann die Nadel nicht richtig (senkrecht) in der Rille laufen. Abhilfe schaffen hier höhenverstellbare Tonarme. Ist der TA zu leicht oder zu schwer kann der Arm ihn ggf. nicht exakt ausbalancieren.

Was die klanglichen Qualitäten betrifft, da gibt es natürlich diverse Einflussfaktoren. Aber nach meiner Erfahrung ist nichts so entscheidend wie der Tonabnehmer (sieht man mal von der Platte selber ab!). Ich würde sagen deutlich über 50 Prozent, eher 70 Prozent der Klangqualität wird durch den TA bestimmt. Und hier macht vor allem der Nadelschliff die Sache gut oder eben auch nicht. Der Generator selber spielt eine untergeordnete Rolle. Nicht nur die Art des Nadelschliffs (rund, elliptisch, irgendwelche Sonderformen) auch die exakte Ausführung des Schliffs ist von entscheidender Bedeutung. Elliptische Nadeln sind idR. klar besser als runde. Aber eine mieserabel geschliffene elliptische Nadel macht keinen Stich gegen eine sehr gut geschliffene Rundnadel. Erstaunlicher Weise spielt auch die Fassung des Steins nach meiner Erfahrung eine Rolle. Ein massiver (nackter) Stein ist meist besser als ein gebondeter (gefasster Diamant). Leider aber auch deutlich teurer.

Was m.E. klanglich kaum oder gar keine Rolle spielt, betrachtet man die klanglichen Qualitäten der Plattenwiedergabe sind die Kabel (so lange sie technisch passen!). Erstaunlicher Weise macht auch der Phonovorverstärker wenig gut oder kaputt. Auch hier muss man natürlich voraussetzen, dass er technisch zum TA passen muss. Stichworte: Kapazität, Induktivität, Verstärkungsfaktor.

...das wären in etwa die persönlichen Beobachtungen und Erfahrungen, die ich zum Thema betragen kann. In verkürzter Ausführung und natürlich rein subjektiv.

Ich möchte hier zunächst einmal nichts schreiben über die Faktoren bei der Aufstellung des Plattenspielers, über die Sorgfalt bei der Justage von TA und Tonarm, über die Sorgfalt bei der Säuberung der Platten und dem allgemeinen Umgang mit ihnen.... Das kann sich im Laufe der Diskussion ja noch entwickeln. Auch möchte ich hier nicht diskutieren über die anderen Komponenten wie Verstärker, Lautsprecher und Raumakustik, das setzte ich mal als gegeben voraus und es ist auch eine andere Baustelle.

Hier soll auch nicht diskutiert oder gar ideologisch um die Frage gestritten werden was denn nun klanglich besser oder natürlicher sei, analog oder digital. Denn diese Frage ist für mich vollinhaltlich und absolut abschließend geklärt.

Was ich ganz bestimmt nicht möchte ist sinnloses Gelaber das mit dem Thema nichts zu tun hat wie z.B. ellenlange philosophische Betrachtungen. Ich mag auch keine indoktrinären Tatsachenbehauptungen, die nur dem einen Ziel dienen dem Anderen die Erfahrungskompetenz abzusprechen.

Sollten sich Diskussionteilnehmer nicht an diese Vorgaben halten, werde ich sie abmahnen und bei Wiederholung von diesem Gesprächsfaden ausschließen.

...in diesem Sinne. Dann schreibt mal was dazu. Natürlich nur wenn das Thema interessiert.

Gruß

RD

Geändert von ruedi01 (07.11.2018 um 03:48 Uhr).
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Alt 07.11.2018, 07:08   #2
debonoo
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Standard AW: Die Schallplattenwiedergabe, was ist wirklich wichtig?

Ich denke,

Alle technischen Voraussetzungen für die Schallplattenwiedergabe sind mittlerweile gelöst...

https://www.nw.de/lokal/kreis_gueter...-der-Welt.html

https://positive-feedback.com/Issue33/tx1000.htm

Und die Schallplatte als Medium ist technisch überholt...

Insofern, sind auch alle Begleit - Probleme gestorben...

Wenn man sich das - trotzdem - noch antun will, ist das Liebhaberei

und gewisse Umstände dieser speziellen Tonwiedergabe werden billigend in Kauf genommen...

d.h.

wenn die Umgebung perfekt ist..

liegen die Probleme bei der Schallplatte selbst...

a. der Aufnahme..

b. dem Medium...

a - kann bei jedem Medium ein Problem sein - es betrifft die Qualität...

b - die Schallplatte als Trägersystem wird ein technisches begrenztes Optimum haben - das nicht überschritten werden kann..

c - ist die Frage - die hier nicht gestellt ist - was ist überhaupt die technische Grenze bei der Musikaufnahme und beim Abspielen..

soviel grundsätzlich einmal...



auf die Fragen:

* Welche Anforderungen müssen erfüllt sein,

* was soll/darf sowas kosten,

* welche Technologien sind/waren gut

* wann wurden gute Dreher erschwinglich?

ist noch einzugehen...
__________________
Mit Zeit meinen wir in der Regel, das Zeitalter,

das Zeitalter, sind die Ereignisse, die wir als vorher oder nacher, bezogen auf andere Ereignisse sehen...

Ansonsten - ist die Zeit ein amorphes Etwas, das sich unserer Vorstellung entzieht...

Genauso - wie die Langeweile ein inhaltsloser, ereignisloser, seelischer Zustand ist...

Godot - ein sinnloses Drehen um sich selbst...

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Alt 07.11.2018, 07:10   #3
B. Albert
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Standard AW: Die Schallplattenwiedergabe, was ist wirklich wichtig?

Guten Morgen,

eine nicht ganz unwichtige Komponente dürfte auch der Entzerrer sein. Hier gibt es ja nicht unerhebliche Unterschiede, was den Aufbau und den Preis angeht.

Da ich seit Jahren mit einem Musical Fidelity und einem Eigengewächs von Transrotor höre und sonst nix kenne, kann ich dazu auch nichts beitragen.

Ansonsten hast du in deinem Eingangsposting ja schon alles Wesentliche zu dem Thema gesagt.

VG Bernd
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Alt 07.11.2018, 08:48   #4
David
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Standard AW: Die Schallplattenwiedergabe, was ist wirklich wichtig?

@Ruedi
Ja, passt alles auch aus meiner Sicht, "mehr" ist ein analoger Plattenspieler einfach nicht. Es ist also etwas Mechanisches, das am "Ende" einen elektrodynamischen Wandler verwendet. Dieser Wandler tastet die Schallplattenrille ab und gibt eine sehr kleine Audiospannung ab.

Das größte Problem sind immer die Nebengeräusche die dabei entstehen.

Die genormte Plattendrehzahl ist ein Kompromiss aus Spielzeit und Tonqualität. Zur Plattenmitte hin wird die Tonqualität (messbar) immer schlechter, weil die Umfangsgeschwindigkeit immer geringer wird.

Interessant ist, dass die analoge Schallplatte noch immer nicht "ausgestorben" ist und dass sie zur Zeit sogar (wieder, denn es gab schon mehrere) einen "Miniboom" erlebt.
__________________
Gruß
David


Einen „Audio-Laien“ erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich
Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst, wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten. Das gilt für das was ich selbst zu hören glaube ebenso.
Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
Ganz wichtig: immer beim Thema bleiben!
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Alt 07.11.2018, 09:56   #5
ruedi01
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Standard AW: Die Schallplattenwiedergabe, was ist wirklich wichtig?

Zitat:
Alle technischen Voraussetzungen für die Schallplattenwiedergabe sind mittlerweile gelöst...
Genau das sehe ich auch so. Wobei man das Wort 'mittlerweile' durch die Worte 'seit Jahrzehnten' ersetzen könnte. Die Spitze der technischen Entwicklung auf dem Gebiet wurde um 1980 erreicht, also kurz vor der Ablösung der Schallplatte durch die CD. Seit dem gibt es keine sinnvollen Weiterentwicklungen mehr.

Zitat:
eine nicht ganz unwichtige Komponente dürfte auch der Entzerrer sein. Hier gibt es ja nicht unerhebliche Unterschiede, was den Aufbau und den Preis angeht.
Grundsätzlich ist es wichtig, dass der Entzerrer Vorverstärker das tut was er soll. Den verbogenen Frequenzgang wieder geradebiegen (entzerren) und das schwache Signal soweit zu verstärken, dass der Leistungsverstärker es ordnungsgemäß verarbeiten kann.

Das ist aber alles kein technisches Hexenwerk, erst Recht heute nicht mehr, wo man das durch integrierte Schaltungen und OPs einfach, preiswert und nahezu perfekt hinbekommen kann. Das Problem liegt darin, dass die Ausgangssignale der Tonabnehmer sehr unterschiedlich sein können. Ein Entzerrervorverstärker, der sich da nicht einstellen und anpassen lässt hat ggf. Probleme mit dem ein oder anderen TA. Das ist mir schon das eine oder andere mal unter gekommen. Wenn es aber zusammen passt, dann kann auch ein vergleichsweise sehr preiswertes Gerät ein praktisch perfektes Ergebnis abliefern.

Bei MM-Systemen ist die Kapazität der entscheidende Wert, bei MC-Systemen ist es der Anschlusswiderstand der über das Wohl der naturgetreuen Klangwiedergabe entscheidet. Leider unterscheiden sich die einzelnen TA auch sehr stark mit ihren Ausgangsspannungen, was am Ende zu unterschiedlichen Pegeln führt. Entzerrer, bei denen man diese Werte einstellen und auf den jeweiligen TA anpassen kann sind deshalb zu bevorzugen, diese sind allerdings auch deutlich teurer.

Ansonsten ist da nicht viel, was über das klangliche Ergebnis bestimmt. Preise im vierstelligen Bereich für reine Entzerrervorverstärker halte ich für überteuert.

Zitat:
Da ich seit Jahren mit einem Musical Fidelity und einem Eigengewächs von Transrotor höre und sonst nix kenne, kann ich dazu auch nichts beitragen.
Gibt es da Typenbezeichnungen? Und welche(n) Tonabnehmer benutzt Du?

Zitat:
Die genormte Plattendrehzahl ist ein Kompromiss aus Spielzeit und Tonqualität. Zur Plattenmitte hin wird die Tonqualität (messbar) immer schlechter, weil die Umfangsgeschwindigkeit immer geringer wird.
Das kann ich so bestätigen und es ist eigentlich auch logisch einfach nachvollziehbar. Wobei das individuell sehr unterschiedlich ist. Bei einigen Platten fällt das besonders stark auf, bei den meisten eher moderat. Aus diesem Grund sind Maxi Singles die ich bevorzuge auch qualitativ in aller Regel besser.

Gruß

RD
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Alt 07.11.2018, 11:23   #6
Markus Berzborn
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Standard AW: Die Schallplattenwiedergabe, was ist wirklich wichtig?

Ich sehe das selbstverständlich völlig anders. Gerade weil es sich um einen mechanischen Vorgang im Mikrobereich handelt, wirken sehr viele Faktoren darauf ein.

Und wer letztes Wochenende nicht in Krefeld war, um sich die neuesten Entwicklungen in dem Sektor anzusehen, hat definitiv wieder etwas verpasst.

Hier halte ich meinen Vortrag, unterstützt von meinem Sohn.

https://www.bilder-hochladen.net/i/9dk9-6-0269.jpg

Die Resonanz darauf war ganz erstaunlich, hätte ich gar nicht gedacht.
Der Raum war voll, und ich wurde auch nach den Vorträgen viel angesprochen.


Gruß
Markus
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Geändert von Markus Berzborn (07.11.2018 um 11:44 Uhr).
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Alt 07.11.2018, 12:49   #7
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Standard AW: Die Schallplattenwiedergabe, was ist wirklich wichtig?

1970 war der Rabco SL 8 mit dem tangentialen Tonarm das Maß der Dinge.

http://www.hifimuseum.de/der-rabcosl...al-tonarm.html.

Heute gibt es einen Drehtonarm, der den TA winkelmäßig auf der Schneidkennlinie führt.

Aber leider ist und bleibt hinter modernen Tonformaten die Schallplatte meilenweit zurück.

Karajan hat Beethovens 1970er Sinfonien 8-kanalig aufzeichnen lassen, deren Qualität jetzt in einer gemasterten Version das Potenzial voll ausspielen kann.

Stereo ist und bleibt immer gestrig.
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Alt 07.11.2018, 12:50   #8
Tom
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Standard AW: Die Schallplattenwiedergabe, was ist wirklich wichtig?

Ich habe seit 1986 einen Thorens TD 320 Plattenspieler mit Tonabnehmer Denon DL-103. Gesamtpreis damals 1.000 DM. Lageröl und Antriebsriemen habe ich 2016 gewechselt.

Ich höre damit gerne Musik (und keine Nebengeräusche). Ich konnte auch nie feststellen, dass der Klang schlechter wird, je näher die Rille am Plattenzentrum abgetastet wird. David, wenn du schlechteren Klang messen kannst - Hut ab .

Ich persönlich finde, dass man mit Schallplatten und CDs in sehr guter Qualität Musik hören kann und bezweifle, dass jemand, der in einen dunklen Raum, in dem Musik läuft, hineingeht, sagen kann, ob sie von LP oder CD kommt. Vorausgesetzt, die LP knistert und knackst nicht. Nochmal: Ich persönlich finde.

RD, die technischen Voraussetzungen für einen guten Dreher hast du ja genannt. Es scheinen jedoch weltweit sehr viele Hersteller an einer Optimierung der relevanten Parameter zu basteln, es erscheinen in letzter Zeit viele Tests von hochpreisigen Geräten. Zitat: "Für 9.250 € ist der neue Thorens 907 ein Schnäppchen" - ohne Tonarm und System.
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Liebe Grüße, Tom
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Alt 07.11.2018, 12:59   #9
Babak
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Standard AW: Die Schallplattenwiedergabe, was ist wirklich wichtig?

Hallo

Ein paar Punkte, die mir noch in der Liste fehlen

Nadelschliff
in scharfer Schliff tastet sauberer ab. Eine Rundnadel führt zu Phasenverschiebungen zwischen den Kanälen und tastet weniger Details ab

Ausrichtung des Tonabnehmers
Der Azimuth wurde ja genannt nur wenn die Nadel von vorne gesehen senkrecht in der Rille steht, werden beide Flanken gleich gut abgetastet.
Wenn nicht wird ein Kanal lauter

Abtastwinkel
Tonabnehmer sind für einen bestimmten Winkel der Nadel in der Rille konzipiert (von der Seite gesehen)
Eine Änderung führt zu einer Veränderung der hohen bzw der tiefen Frequenzen
Die Nadel und der Nadelträger sind so montiert, dass der Winkel passt, wenn der Tonabnehmer waagerecht ist.

Somit sollte der Tonabnehmer so montiert werden, dass er immer eben ist, wenn er aufliegt (Azimuth und Abtastwinkel stimmen)

Die meisten Spieler haben einen radialen Tonarm.
Da die Nadel bei so einem Tonarm einen Kreisbogen durchläuft, der die beinahe kreisförmige Rille schneidet, ging es (von oben gesehen) zwei Punkte, an denen die Ausrichtung der Nadel genau quer zur Rille ist.
Überall anders ist die Nadel in der Rille verdreht (Spurfehlwinkel), mal mehr, mal weniger ,dort entstehen Verzerrungen.
Bei der Montage gilt es daher, den Tonabnehmer so zu montieren, dass diese beiden Punkte so auf der Platte verteilt sind, dass dieser Fehlwinkel für alle anderen Positionen möglichst gering ist.

Je länger der Tonarm, desto kleiner der Fehlwinkel. Drum nutzen manche einen Tonarm mit 12 Zoll Länge statt der weiter verbreiteten 9 Zoll.

Wenn man das Prinzip geometrisch weiter führt, kommt man zum Tangentialarm. Da steht die Nadel immer quer zur Rille.
Doch der ist komplexer.

Aufhängung der Nadel
Das beeinflusst, wie schnell sich die Nadel bewegen kann und wie stark die maximale Auslenkung sein kann, bevor die Nadel aus der Rille springt

Masse des Generators
Je nachdem, ob es sich im einen Moving Magnet, Moving Iron oder Moving Coil Tonabnehmer handelt, ist die bewegte Masse am anderen Ende der Nadel unterschiedlich groß
In der Regel ist die Masse das Magneten bei einem moving Magnet Tonabnehmer größer als die der Spulen bei einem Moving Coil Tonabnehmer.
Das kann sich bei der Auflösung bemerkbar machen.
Zusätzlich produziert ein MM teilweise verschobene Phasen.

Zusammenspiel Tonarm und Tonabnehmer
Die beiden bilden ein Masse-Feder-System. Dabei spielen die effektive Masse des Tonarms (bestimmt durch Masse, Masseverteilung und Länge), die Masse des Tonabnehmers und die Nachgiebigkeit der Nadel (also wie weich oder hart sie aufgehängt ist) eine Rolle.

Das beeinflusst wie sauber abgetastet werden kann, wenn die Platte nicht eben bzw die Rille nicht zentriert ist.

Ist die Platte verwellt (leider sind es manche), und der Tonarm bewegt sich zu schwer, dann ändert sich der Auflagedruck der Nadel mit der verwellten Oberfläche.
Der Klang ändert sich mit dem Druck, man hört das (manche nennen das "atmen")

Bei schlechten Abstimmungen schaukelt sich das auf (Resonanzen) und die Nadel springt aus der Rille

Da gibt es Lösungen mir schweren Armen und geringer Nachgiebigkeit der Nadel und andere mit leichten Armen mit hoher Nachgiebigkeit der Nadel.
Beide schwingen ähnlich

Ich bevorzuge leichte Arme mit weichen Systemen, da sie Änderungen aufgrund der Trägheit leichter folgen können

Lagerung das Tonarms
Der Tonarm soll sich mit möglichst wenig Widerstand bewegen lassen, in alle Richtungen.
Ziel ist, das die Nadel immer mit der gleichen Auflagekraft auf der Platte ist und der Rille mühelos folgen kann

Wenn der Widerstand groß ist, entsteht zB bei einer nicht ganz zentrischen Platte der Effekt, dass die Nadel an einer Flanke der Rille mit einem höheren Druck anliegt als auf der andern.
Das führt zu Ungleichheit der beiden Kanäle.

Oder die Nadel springt raus

Und es gibt Unterschiede zwischen statischen und dynamischen Armen, dabei geht es darum, wie die Auflagekraft der Nadel eingestellt wird

Bei statischen Armen wird das Gegengewicht so eingestellt, dass dke Nadel mit der gewünschten Kraft aufliegt.
Wie bei einer Wippe, bei der die eine Person mehr in die Mitte rutscht und die andere dadurch stärker nach unten gezogen wird

Bei dynamischen Armen wird der Arm mit dem. Gegengewicht erst in Waage eingestellt.
Die Auflagekraft wird dann mit einer Feder eingestellt.

Die je nach Position (weiter oben oder unten) variable Federkraft führt bei welligen Platten zu einer geringeren Veränderung der Auflagekraft (und somit des Klangs) als wenn wie beim statischen Arm nur die Gravitation unverändert wirkt und die Auflagekraft durch die Trägheit bei Anstieg der Welle ansteigt und bei Abstieg geringer wird.

Daher bevorzuge ich dynamische Arme.

Abe auch da gibt es unterschiedliche Vorlieben.
__________________
Grüße


Babak

------------------------------
"Alles was wir hören ist eine Meinung, nicht ein Faktum.

Alles was wir sehen ist eine Perspektive, nicht die Wahrheit!"


Marcus Aurelius
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Alt 07.11.2018, 13:42   #10
Babak
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Saubere Platten helfen auch sehr gut
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Marcus Aurelius
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Alt 07.11.2018, 13:53   #11
Markus Berzborn
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Sowieso.
Daher gab es in Krefeld auch wieder ein großes Sortiment an Waschmaschinen zu sehen.


Gruß
Markus
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Alt 07.11.2018, 15:06   #12
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Zitat:
Nadelschliff
in scharfer Schliff tastet sauberer ab. Eine Rundnadel führt zu Phasenverschiebungen zwischen den Kanälen und tastet weniger Details ab
Zustimmung. Und die Rundnadel hat eine unsauberere (verzertere) Hochtonwiedergabe. Ist aber robuster und kaschiert bei sehr verkratzen und verschlissenen Platten ein wenig die Störgeräusche.

Zitat:
Ausrichtung des Tonabnehmers
Der Azimuth wurde ja genannt nur wenn die Nadel von vorne gesehen senkrecht in der Rille steht, werden beide Flanken gleich gut abgetastet.
Wenn nicht wird ein Kanal lauter

Abtastwinkel
Tonabnehmer sind für einen bestimmten Winkel der Nadel in der Rille konzipiert (von der Seite gesehen)
Eine Änderung führt zu einer Veränderung der hohen bzw der tiefen Frequenzen
Die Nadel und der Nadelträger sind so montiert, dass der Winkel passt, wenn der Tonabnehmer waagerecht ist.
Ebenfalls volle Zustimmung.

Zitat:
Die meisten Spieler haben einen radialen Tonarm.
Da die Nadel bei so einem Tonarm einen Kreisbogen durchläuft, der die beinahe kreisförmige Rille schneidet, ging es (von oben gesehen) zwei Punkte, an denen die Ausrichtung der Nadel genau quer zur Rille ist.
Überall anders ist die Nadel in der Rille verdreht (Spurfehlwinkel), mal mehr, mal weniger ,dort entstehen Verzerrungen.
Auch das ist grundsätzlich richtig aber nach meiner Erfahrung weitgehend vernachlässigbar. Tangentialarme lösen ein Problem, schaffen dafür aber mehrere Neue. M.E kein guter Kompromiss.

Zitat:
Masse des Generators
Je nachdem, ob es sich im einen Moving Magnet, Moving Iron oder Moving Coil Tonabnehmer handelt, ist die bewegte Masse am anderen Ende der Nadel unterschiedlich groß In der Regel ist die Masse das Magneten bei einem moving Magnet Tonabnehmer größer als die der Spulen bei einem Moving Coil Tonabnehmer.
Das kann sich bei der Auflösung bemerkbar machen.
Auch das ist meine Erfahrung. Ich bevorzuge MC-Tonabnehmer. Jedenfalls sind meine beiden MC (low-output) die besten die ich habe. Die tasten absolut sauber ab. Bei sehr guten Platten ist die Verzerrungsarmut sehr gut. Die Hochtonwiedergabe könnte nicht besser sein. Das kommt aber nur bei wirklich guten Platten voll zum tragen.

Zitat:
Zusammenspiel Tonarm und Tonabnehmer
Die beiden bilden ein Masse-Feder-System. Dabei spielen die effektive Masse des Tonarms (bestimmt durch Masse, Masseverteilung und Länge), die Masse des Tonabnehmers und die Nachgiebigkeit der Nadel (also wie weich oder hart sie aufgehängt ist) eine Rolle.
Das habe ich in meinem Eröffnungsbeitrag ja bereits angedeutet. Ich bevorzuge mittelschwere Arme. Da ist es leichter passende Tonabnehmer zu bekommen, die Auswahl ist einfach größer. Bei sehr leichten Armen wird es recht schwierig.

Die Abtastsicherheit ist bei leichten Armen allerdings besser. Da müssen die Platten aber schon einen gehörigen Schlag haben bevor das zum Tragen kommt.

Zitat:
Lagerung das Tonarms
Der Tonarm soll sich mit möglichst wenig Widerstand bewegen lassen, in alle Richtungen.
Ziel ist, das die Nadel immer mit der gleichen Auflagekraft auf der Platte ist und der Rille mühelos folgen kann
Das ist vor allem eine Frage der Verarbeitungsqualität. Da habe ich bei meinem keinerlei Probleme. Grundsätzlich ist ein Arm mit dynamischer Auflagekraftregulierung die bessere Wahl. Wenn er dann noch leicht ist gibt es nichts besseres. Aber mit der statischen Auflagekraft meines Technics bin ich bisher auch noch nicht an Grenzen gestoßen. Jedenfalls ist er in dieser Hinsicht dem Arm meines Dual CS 714 Q (leicht und dyn. Auflagekraft) in der praktischen Anwendung nicht unterlegen.

Zitat:
Ich habe seit 1986 einen Thorens TD 320 Plattenspieler mit Tonabnehmer Denon DL-103. Gesamtpreis damals 1.000 DM. Lageröl und Antriebsriemen habe ich 2016 gewechselt.
Ich habe einen TD 160 (erste Generation) von ca. 1976 mit einem Denon DL 160 high-output MC. Wirklich kein schlechtes Ding! Aber an meinen Technics mit MC Rondo red kommt er dann doch nicht ganz ran, das hat aber vor allem praktische und keine klanglichen Gründe. Da kann ich mal schnell mein Shure M44-7 dranwerfen, der grobe Rillenkratzer für üble Flohmarktplatten. Deshalb ist der Thorens derzeit eingemottet. Denn leider habe ich derzeit keinen Platz für einen zweiten Dreher.

Zitat:
Ich persönlich finde, dass man mit Schallplatten und CDs in sehr guter Qualität Musik hören kann und bezweifle, dass jemand, der in einen dunklen Raum, in dem Musik läuft, hineingeht, sagen kann, ob sie von LP oder CD kommt. Vorausgesetzt, die LP knistert und knackst nicht.
Ja, so würde ich das auch betrachten. Das klappt aber leider nur bei sehr guten Platten.

Zitat:
Es scheinen jedoch weltweit sehr viele Hersteller an einer Optimierung der relevanten Parameter zu basteln, es erscheinen in letzter Zeit viele Tests von hochpreisigen Geräten. Zitat: "Für 9.250 € ist der neue Thorens 907 ein Schnäppchen" - ohne Tonarm und System.
Vergiss es, vergiss sog. Tests! Vor allem das Geschwurbel. Dein TD 320, sowie mein noch älterer TD 160 (mit einteiligem TP 16) machen nichts schlechter als jeder angeblich so tolle neue Dreher für den abenteuerlichen Preis eines nagelneuen Kleinwagens. Vorausgetzt die Geräte sind in technisch einwandfreiem Zustand.

Zitat:
Ich sehe das selbstverständlich völlig anders. Gerade weil es sich um einen mechanischen Vorgang im Mikrobereich handelt, wirken sehr viele Faktoren darauf ein.

Und wer letztes Wochenende nicht in Krefeld war, um sich die neuesten Entwicklungen in dem Sektor anzusehen, hat definitiv wieder etwas verpasst.
Es gibt ja in diesem Bereich seit mehr als 30 Jahren keine wirklich neuen und sinnvollen Entwicklungen mehr. Bei den Antrieben gibt es Riemen getrieben oder meinetwegen per Bindfaden (was für ein Unfug!) und dann die elektronisch direkt getriebenen. Das alles gab es 1980 auch schon.

Bei den Tonarmen gibt es auch nur den ganz alten Wein, teilweise in neuer Verpackung. Und wenn es mal irgendwelche abenteuerlichen Bastelneukonstruktionen gibt, dann sind die an Absurdität nicht mehr zu überbieten. Und bei den TAs gibt es MM und MC (low- und high-output). Moving Iron gibt es m.W. nicht mehr. Die Nadelschliffe haben sich seit Jahrzehnten auch nicht mehr geändert. Es werden zwar immer mal wieder neue Tonabnehmer vorgestellt, meist um die Preise zu erhöhen, bei näherem Hinsehen ist das aber alles nicht mehr als die Variation dessen was es schon seit zig Jahren unter einer anderen Produktbezeichnung gibt. Ein schönes Neues Gehäuse enthält den gleichen Kram, der schon vor mehr als 30 Jahren verkauft wurde.

Wer einen alten Klassiker sein Eigen nennen darf, der sich technisch keine Fehler leistet, kann getrost auf einen Neukauf verzichten. Davon habe ich drei Stück.

Meine Erfahrungen...

Gruß

RD

Geändert von ruedi01 (07.11.2018 um 15:18 Uhr).
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Alt 07.11.2018, 15:35   #13
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Zitat:
Zitat von Tom Beitrag anzeigen

Zitat: "Für 9.250 € ist der neue Thorens 907 ein Schnäppchen" - ohne Tonarm und System.
Ein Schnäppchen bezogen worauf..?

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das Zeitalter, sind die Ereignisse, die wir als vorher oder nacher, bezogen auf andere Ereignisse sehen...

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Alt 07.11.2018, 15:38   #14
Babak
Ich schau nur
 
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Babak ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard AW: Die Schallplattenwiedergabe, was ist wirklich wichtig?

Naja es gibt ja Tonabnehmer alleine um 10.000

Dazu so eine Bohrinsel aus Chrom um 80.000...
__________________
Grüße


Babak

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"Alles was wir hören ist eine Meinung, nicht ein Faktum.

Alles was wir sehen ist eine Perspektive, nicht die Wahrheit!"


Marcus Aurelius
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Alt 07.11.2018, 16:00   #15
Markus Berzborn
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Markus Berzborn ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard AW: Die Schallplattenwiedergabe, was ist wirklich wichtig?

Vor allen Dingen gilt bei Analogtechnik, dass jegliche Verallgemeinerungen falsch sind.

Radialarm besser als Tangentialarm = falsch
Tangentialarm besser als Radialarm = falsch
Direktantrieb besser als Riemenantrieb = falsch
Riemenantrieb besser als Direktantrieb = falsch
Rundnadel besser als elliptische = falsch
Elliptische Nadel besser als Rundnadel = falsch


Usw. usf.

Die Differenzen innerhalb jeder Produktgruppe sind so groß, dass sich alle Verallgemeinerungen von vornherein verbieten.

Dazu kommen noch jede Menge Wechselwirkungen. Daher kann man nur jeden konkreten Einzelfall ansehen und begutachten.

Gruß
Markus
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Engel sind neugierig - aber höflich. (Karlheinz Stockhausen)
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