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22.09.2018 09:00
David
AW: Audiophile Evolutionen - Erfahrungen und "Meilensteine"

Ich sollte auch wieder mal mein HiFi-Zeugs in Betrieb nehmen, das immer mehr in den Hintergrund tritt wegen meiner Band, die im selben Raum probt.

Um Platz für Sängerin und Sänger zu schaffen, habe ich das Rack mit PC und Vorverstärker zur Seite geschoben. Dort dient es wieder der Band und ist an der PA angeschlossen, damit wir uns Lieder (MP3) anhören können.

Es ist also alles der Band untergeordnet. Meine Anlage in Betrieb zu nehmen heisst immer "kleiner Umbau" und das verleidet mir die Sache etwas.

Das wäre ein weiterer Grund für eine kleine und hochwertige Anlage wie mein angedachter Rocking-Chair. Der könnte sogar stehen bleiben.

Winterarbeit???
21.09.2018 09:56
Atmos
AW: Audiophile Evolutionen - Erfahrungen und "Meilensteine"

.... Wow, ca. 10 Stunden im Jahr intensiv Musik hören und dann auch noch darin schwelgen, alle Achtung, so viel Zeit hätte ich nicht
20.09.2018 22:54
debonoo
AW: Audiophile Evolutionen - Erfahrungen und "Meilensteine"

https://www.youtube.com/watch?v=bw2Nf9d21Xc&t=1s

https://www.google.com/search?client....0.OUqAubPuLbI

hab da schöne Chormusik...
20.09.2018 22:38
SilverSurfer
AW: Audiophile Evolutionen - Erfahrungen und "Meilensteine"

Salut an die noch immer aktiven HIFI-Foristen!

Ursprünglich ging es bei diesem Beitragsverlauf darum, die Beschreibung der eigenen Veränderungen und Entwicklungen, die sich im Laufe einer «HIFI-Karriere» so ereigneten und in Zusammenhang mit dem Hören und Erleben von Klang und Musik gebracht werden konnten, dem geneigten Leser nahezubringen.

Nun ist es auch schon wieder ein kleines Weilchen her, dass ich hier etwas über meine persönlichen Erfahrungen, die eine Veränderung meines «HIFI-Gebarens» nach sich zogen, zum Besten gab. Der langen Schreibe kurzer Sinn, der ist, dass es sehr schwer zu sein scheint, sich seiner Ratio vernunftbegabt zu bedienen und sich ihrer, natürlich individuell unterschiedlich ausfallend, zu verschreiben.

Schon als ich diesen Beitragsverlauf vor mehr als vier Jahren ins Leben rief, da war ich mir im Klaren darüber, dass meine hauptsächliche Motivation, Musik zu hören, darin lag, Emotionen erwachen zu lassen, sodass ich Musik nicht nur hörte, sondern auch fühlte, erlebte und darin schwelgte. Diese Grundmotivation hat sich auch bis zum heutigen Tage nicht verändert. Was sich sehr wohl in den letzten Jahren veränderte, das war die Intensität an Pegel, die ich bei der Musikwiedergabe vorwiegend wählte, um in meine Musik einzutauchen und darin, mitunter, auch abzutauchen.

Obwohl ich dieses Jahr mehr Zeit gehabt hätte, bei mir zu Hause an der «Hauptanlage» Musik zu hören, hatte ich meinen langjährigen Durchschnitt, der bei ca. 10 Stunden pro Jahr liegt, eher unter- als überboten und die gehörten Lautstärken bewegten sich dabei im subjektiv moderaten Bereich, den ich bei nicht mehr als 70 dB am Hörplatz einordnen würde, da ich den Stapediusreflex noch nicht wahrnahm.

Den weitaus überwiegenden Teil an Musik hörte ich bis vor geraumer Zeit während dem Arbeiten vor dem Computer, einerseits um Umgebungsgeräusche auszublenden, um meine Konzentration zu steigern und andererseits, um einen adaptierungsresistenten Koffeinersatz zu gebrauchen, um die Schaffenskraft mit Leben zu versehen.

Doch, hach! Ich habe für mich die Erfahrung erfahren dürfen, dass auch die grösste Wonne an der Musikstücken Sonne sich verflüchtigt, in einer Kastration verklungen und ward verweht von einer sich einstellenden Banalität, welche der berüchtigt´ Adaptation entsprungen. Diesem Schurken wurden jedoch gehörig die Leviten gelesen, fürwahr, dem Belzebub wurde mit Ohropax Soft zu Leibe, ähh, zu Pelze gerückt :)

Im Moment labe ich mich an meiner YouTubeBestenliste (per Kopfhörer), die für mich, als bekennender Bestenlistenhörer- und Seher, viele Kleinode beinhaltet, welche ich im Besonderen, aber nicht ausschliesslich, aus dem Jazzdiskussionsverlauf extrahierte und bei Firefox implementierte :) Schon alleine wegen der grossartigen Zurverfügungstellung an ausgewählten Musikstücken diverser Genres, die sich ansonsten meiner Kenntnis entzogen hätten, diese Schlingel aber auch, stellt für mich dieses Forum einen ausserordentlichen Gewinn und eine Bereicherung meines Lebens dar.

Nichtsdestotrotz habe ich, wie schon zuvor erwähnt der Vernunft zum Rotz :), so manches an Gerät erworben und für kurze Zeit an den optischen und haptischen Gegebenheiten Gefallen gefunden. Denn, wie der geneigte Leser sicherlich weiss, konnte ich noch keinen Unterschied zwischen CD-Playern diverser Hersteller (wenn man die unterschiedliche Lautstärke dabei berücksichtigt) heraushören. Auch nicht zwischen Transistorverstärkern, jedoch sehr wohl zwischen Röhrenverstärkern, wobei hier meine Erfahrung nicht sehr ausgeprägt ist.

Den für mich bedeutendsten Einfluss auf mein Musikhören zu Hause an der Anlage stellt der Raum selbst dar, bzw. die Interaktion von Lautsprecher mit dem Raum. Besonders erwähnenswert wären hierbei sehr störende Erstreflektionen, die Obstruenten sehr harsch und barsch erklingen lassen und ein Dröhnen im Bassbereich, das durch den modalen Einfluss in meinem Hörraum entsteht.

Ersteres wurde durch Absorption, zweiteres durch passive (VariBass) und aktive (Antimode) Massnahmen zufriedenstellend, aber auch nicht sehr gut, da die Ausgangsposition einfach nicht mehr zulässt, gelöst. Es dröhnt nichts mehr, es zischt nichts mehr, Stimmen werden, für mich jedenfalls, natürlich und gefällig in den Raum gestellt. Auch das ist nun schon wieder mehrere Jahre her und der Wunsch war nur noch, etwas mehr an güldenem Schimmer zu haben. Der geneigte Leser weiss sicherlich, um welche Marke es sich hier handelt.

Aber Obacht! Meine Erfahrung besagt, dass ich keinen Unterschied zwischen einem Accuphase DP 700 und einem fast 20 Jahre alten Denon-CDP erhören kann. Und doch: „Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles“ schrieb schon Der-du-weisst-schon :) Ein DP720er oder auch eine 800/900-Kombination könnte ich mir doch vorstellen, da ein DP430er (auch hier konnte ich keinen Unterschied zwischen diesem und einem Oppo 105D feststellen), obwohl ein betörendes Antlitz ihm eigen ist, diesem doch etwas fehlt :)

Kurz zusammengefasst: Irgendwie hat sich alles verändert, sich entwickelt seit ich 2000 mit dieser Freizeitbeschäftigung begonnen habe, jedoch der Reiz, der den Zauber der Musik gebiert, der ist geblieben, dem bin ich unterlegen.

Es verabschiedet sich

wer

wenn nicht euer

SilwaSörfer
17.09.2014 08:26
David
Zitat:
Schade wenn man lesen muss was aus dem Erfinder (Franz Petrik) der Winzigboxen Acron 100 geworden ist :-(
Verklagt von Braun wo er vorher gearbeitet hat, dann samt seinem Traum untergegangen und heute im Altersheim (verwirrt und nicht mehr ansprechbar).
Habe ich nicht gewusst, ist aber kein seltenes "Ende".

Jedenfalls habe ich gegoogelt und hier sieht man auch Fotos von dieser kleinen Box:

http://www.braun-hifi-forum.de/viewt...ighlight=acron
16.09.2014 22:32
armin75
Zitat:
Zitat von Hifiaktiv Beitrag anzeigen
....

Ebenso volle Aufmerksamkeit gab es für die erste Vollaluminium "Winzigbox" mit dem Namen Acron. Zwei Liter Inhalt hatten die und sie waren edel gefertigt. Keiner der sie hörte, konnte glauben dass sie alleine spielen (das Paar natürlich), alle haben nach einem Subwoofer gesucht.
Wir stellten sie boshafter Weise immer wieder auf Großboxen und ließen die Leute glauben, dass die großen spielen. Dann wurde das "Geheimnis" gelüftet und es gab rundherum die berühmte Kinnladensperre (damals schon! ;)).
......
Schade wenn man lesen muss was aus dem Erfinder (Franz Petrik) der Winzigboxen Acron 100 geworden ist :-(
Verklagt von Braun wo er vorher gearbeitet hat, dann samt seinem Traum untergegangen und heute im Altersheim (verwirrt und nicht mehr ansprechbar).
16.09.2014 18:21
ra es gab doch auch kleinere apogees, so ca. 1,5 meter, die richtig druck und bass machen konnten - hab ich halt noch so in erinnerung.
keine ahnung, wie die das machten - das schwächeln untenrum war ja ansonsten meist gegeben und konstruktionsbedingt - deswegen ja auch so oft die zusätzlichen basschassis'.
ich hoff, meine erinnerung ist durch den lauf der zeit nicht zu verzerrt.
gruß reinhard
15.09.2014 23:42
David
Zitat:
high david - hab noch nie jemanden getroffen, der die styropor-dinger kannte.
Ist vielleicht eine Generationsfrage.;)

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass das sogar "der Messehit" war. Diese Styrophor-Dinger gab es in allen möglichen Größen und Formen. Geklungen haben die genau genommen schauderhaft, aber es war halt etwas das irgendwie faszinierte.

Ebenso ein Fall war (Zeit wird ähnlich sein) die Ohm F. Diese senkrechten Vollbereichs-Rundum-Trichterstrahler hatten einen erbärmlichen Wirkungsgrad und waren deshalb dauernd kaputt (Verstärkerleistung wurde hineingepumpt, die die Schwingspulen nicht ausgehalten haben). Ich habe sogar eine Zeit lang das Service dafür gemacht.

Ebenso volle Aufmerksamkeit gab es für die erste Vollaluminium "Winzigbox" mit dem Namen Acron. Zwei Liter Inhalt hatten die und sie waren edel gefertigt. Keiner der sie hörte, konnte glauben dass sie alleine spielen (das Paar natürlich), alle haben nach einem Subwoofer gesucht.
Wir stellten sie boshafter Weise immer wieder auf Großboxen und ließen die Leute glauben, dass die großen spielen. Dann wurde das "Geheimnis" gelüftet und es gab rundherum die berühmte Kinnladensperre (damals schon! ;)).

Etwas später gab es dann etwas Geniales, das sich aber leider nicht durchsetzen konnte. Die "Einboxen-Stereobox" aus der Schweiz mit dem Namen Stereolith. Die hat wirklich funktioniert - und wie! Hätte man sogar dreikanalig machen können, so weit kam es aber nicht.

Dann noch die riesigen Apogee Magnetostaten! Einfach super wie damit die Post abging.

Das war noch eine wirklich innovative Zeit. Heute ist davon nichts mehr zu bemerken, jetzt einmal abgesehen vom digitalen Zeugs. Lautsprecherseitig ist mehr oder weniger tote Hose.
15.09.2014 21:13
ra sicher OT - aber find ich spannend.
gerade im deutschen diy- forum gepostet.

http://www.stereophile.com/content/carver-challenge

zwar anscheinend uralt - für mich wars neu.

gruß reinhard

wenn gewünscht, mach ich einen neuen freddy auf, wenn ich mehr zeit hab.
15.09.2014 19:55
ra ich bau nur mehr selbst - wie anfangs erwähnt: was ich noch will, ist sonst nicht leistbar - und auch nicht wirklich notwendig.
außerdem - holzqualität, design, lackierung, bemalung und was auch immer - alles ist möglich und kann ich nach meinen wünschen und vorstellungen realisieren.
die elektronik kann ich abhaken - hab noch zwei excellente gschichten da - vor- und endstufe, symmetrisch, im pinzip zwei ordentliche monoblöcke (in einem gehäuse) mit riesen ringkerntrafo etc. - und ich spiel zufrieden mit meinem AR 07.
sub ist selbstbau nach meister GÜ.
gruß reinhard
15.09.2014 18:21
SilverSurfer Servus Reinhard!

Kaufe immer wieder gerne etwas bei meinem Händler des Vertrauens in der Steiermark.

Aufgrund des Alters meines Subwoofers, könnte dieses die nächste Investition dortn werden.

Beste Grüße

Erik

P.S.: Auch Optik und Haptik haben ihren Preis.
15.09.2014 17:36
ra jetzt hör ma auf - sonst wirds geschäftsschädigend.
gruß reinhard
15.09.2014 12:25
SilverSurfer Salut Jörg!

Zitat:
Zitat von joerg67 Beitrag anzeigen
...Was ich ganz besonders genieße, ist die innere Ruhe, die eingekehrt ist seit ich diesen Gerätewahn abgelegt habe. ...
Yeah, Amen bro!

Beste Grüße

Erik

P.S.: Höre gerade über 20 Franken Kopfhörer Stan Ridgways' Camouflage via Internetradio => Emotionen wie zu Hause über Equipment preislich jenseits von Gut und Böse ;)
15.09.2014 12:20
SilverSurfer Ad @ra

Zitat:
Zitat von ra Beitrag anzeigen
... dass das hören mit denen auch einfach spaß macht ...
und mehr darf, sollte und kann man nicht verlangen.

Zitat:
Zitat von ra Beitrag anzeigen
... ich fahr beinahe mit jedem auto gern - aber wenn ich in einem X5 drin sitze....
Ich fahr generell gern mit dem Auto, aber als ich in einem SL65AMG drinnen saß ... ;)

Beste Grüße

Erik
15.09.2014 12:16
SilverSurfer Servus Mike!

Zitat:
Zitat von Mike Beitrag anzeigen
... Vielleicht ist es wie mit dem Geld: Wenn man ausreichend davon hat, konzentriert sich das Denken nicht auf das Geld, sondern auf das, was man damit anstellen (kaufen) kann. ...
Da bin ich in der Nähe von dir. Bezüglich der Finanzen denke ich neuerdings, wie ich mir Freiheit erkaufen kann. Und diese Art von Freiheit kann man sich auch durch Verzicht erkaufen ;) Also quasi günstig ;)


Zitat:
Zitat von Mike Beitrag anzeigen
... Ich denke auch über Musik, die ich gerne hören möchte, nach und nicht, wie ich meine Anlage optimieren könnten. Ja, mir fällt sogar der Gedanken lästig, dass ich nach der Halloween-Party die Lautsprecher neu ausrichten und einmessen muss. ...
Meiner Meinung nach ist man mit dieser Einstellung am audiophilen Zenit angelangt, der das Wesentliche in den Vordergrund stellt.

Zitat:
Zitat von Mike Beitrag anzeigen
... Und etwas ist paradox: Ich halte mich zunehmend - derzeit kaum noch - im Sweetspot auf. Ich liege zumeist auf dem Fußboden und höre Musik. Beim Musikhören rückt das "Wie" immer weiter in den Hintergrund, während das "Was" in den Vordergrund tritt. ...
In meinen Augen nicht paradox, vielmehr evolutionär konsequent, da am Zenit ... .

Zitat:
Zitat von Mike Beitrag anzeigen
... Es ist schon merkwürdig: Da habe ich doch eine recht hohe Summe für mein Equipment ausgegeben und reize das akustische Maximum gar nicht mehr aus. So verschieben sich die Prioritäten...
Diese Erkenntnis könnte man auch über audiophile Komponenten hin ausdehnen ... .

Beste Grüße

Erik
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