HiFi Forum  

Zurück   HiFi Forum > SACHTHEMEN > Technische Grundsatzdiskussionen > Flody Toole Vortrag

Technische Grundsatzdiskussionen Vor- und Nachteile technischer Konzepte

Thema: Flody Toole Vortrag Auf Thema antworten
Ihr Benutzername: Klicken Sie hier, um sich anzumelden
Zufällige Frage
Titel:
  
Nachricht:
Beitragssymbole
Sie können aus der folgenden Liste ein Symbol für Ihre Nachricht auswählen:
 

Zusätzliche Einstellungen
Verschiedene Einstellungen

Übersicht (Neuester Beitrag zuerst)
20.04.2018 11:41
longueval
AW: Flody Toole Vortrag

mal ein kleiner hinweis

mit 24/96/88 im studio zu arbeiten hat einige sehhhr wichtige vorteile.
vergiss es beim abhören zuhause, braucht keine sau. wenn man unterschiede hört. dann wurde verschieden gemastert und es liegt nicht am format.
versuch mal herauszubekommen, für welches format ursprünglich gemastert wurde, nur das zählt, das aufblasen ändert nix. da wird man von der industrie am nasenring durch den kakao gezogen.
20.04.2018 10:36
armin75
AW: Flody Toole Vortrag

Habe wenige 24/192 und viele 24/96 aber dreht sich schön langsam.

lG

Armin
20.04.2018 10:27
longueval
AW: Flody Toole Vortrag

die verarbeitung der daten im dac passt eh, es nimmt bloß die daten nur mit max 24/96 über toslink an. aber hast du daten mit 24/192? ich nicht.
studiostandard ist 24/96 oder 24/86 usw., und gemastert wird mit max 24/48 mach dir deswegen keinen kopf, das reicht alles easy.
das ist auch so ein zahlenwahn.

https://www.youtube.com/watch?v=Z5S_DI99wd8
20.04.2018 10:18
armin75
AW: Flody Toole Vortrag

Zitat:
Zitat von longueval Beitrag anzeigen
ohren würde ich durch hörhirn ersetzen, das erstaunliches vollbringt. sonst zustimmung.
das antimode ist sicher nicht das einzige gerät, das was kann. ich finde nur dass da preis / leistung in einem hervorragenden verhältnis steht, dass es enorm bedienerfreundlich ist (automatik, wenn man will). und es einigen zusatznutzen (dacpre) hat.
besser geht immer, wenn man es denn braucht.
negatives soll auch erwähnt werden. es hat nur 3 eingänge. usb, toslink, analog (line) und die fernbedienung ist so eine plastik scheckkarte.
Ja leider haben die bei Antimode einen X4 für 3890.- auf den Markt gebracht, statt einem 192kHz fähigem Antimode 2.0 MKII mit mehr Eingängen/dig Ausgängen :-( dafür hätte ich auch gerne um die 1000.- bis 1250.- gezahlt).

lG

Armin
20.04.2018 10:18
Atmos
AW: Floyd Toole Vortrag

Zitat:
Zitat von armin75 Beitrag anzeigen
......
Das Verstehen der Loop of Confusion finde ich auch sehr wichtig, die war mir bis jetzt in der Art nicht bewusst.

lG

Armin
http://seanolive.blogspot.de/2009/10...confusion.html
20.04.2018 10:17
Söckle
AW: Flody Toole Vortrag

...kann man nix dagegen sagen....

Für mich machen die kursierenden %- Angaben zum Klang eh wenig Sinn, nach dem Motto Raum 80%, Lautsprecher 20%. Die extremste Aussage dazu war mal im Nubert- Forum: 95% Raum, 5% Lautsprecher => dann also PC Brüllwürfel + gute Raumakustik ?!

Ich tu mir da schwer Klang in % auszudrücken. Für mich ist klar, gute Stereoanlagen sind ohne gute Raumakustik nicht in der Lage, ihr Potenzial auszuspielen. Umgekehrt macht aber kein Raum dieser Welt aus einem Küchenradio eine High End Stereoanlage...

Wer da jetzt unbedingt % angaben braucht, bitte.....
20.04.2018 10:05
longueval
AW: Flody Toole Vortrag

ohren würde ich durch hörhirn ersetzen, das erstaunliches vollbringt. sonst zustimmung.
das antimode ist sicher nicht das einzige gerät, das was kann. ich finde nur dass da preis / leistung in einem hervorragenden verhältnis steht, dass es enorm bedienerfreundlich ist (automatik, wenn man will). und es einigen zusatznutzen (dacpre) hat.
besser geht immer, wenn man es denn braucht.
negatives soll auch erwähnt werden. es hat nur 3 eingänge. usb, toslink, analog (line) und die fernbedienung ist so eine plastik scheckkarte.

http://www.dspeaker.com/

das ist übrigens die firma, die dahinter steckt.
20.04.2018 09:54
armin75
AW: Floyd Toole Vortrag

Auf was ich hinaus will ist einfach, dass es hier viele gibt, die nicht verstehen, dass nur Raum behandeln (EQs verwenden) auch nichts helfen wird, wenn der LS per se eine hohe Welligkeit hat und umgekehrt dass es DEN Raum nicht gibt, es oft schon sehr hilft gerade den Moden auf den Leib zu rücken und den 1. Reflexionen am Hörplatz sonst bringt der beste LS nix.

zu den LS:
Hier geht es um die angeführten +-3dB im Frequenzgang, ich war beim Eigenbau erst bei +-1,5 dB richtig glücklich und das zu erreichen geht wenn man Glück hat (ja das gehört auch dazu weil jeder Treiber sich schon anders misst) im Eigenbau, in Serie wird das viel schwieriger bis fast unmöglich so eine Konstanz zu erreichen außer man nimmt aktive LS.
Ich habe gerade an den Weichen viele Monate gearbeitet um dort hin zu kommen, wo ich hin wollte. Der als Bausatz gelieferte LS samt Weiche war schon gut, aber ich wollte die Resonanzen an zwei Orten in den Griff bekommen (ur mühsam).

Leider habe ich die LS verkauft, weil ich damals noch kein Antimode hatte und die LS im Bass viel zu sehr aufgedickt haben, was sicher am Raum lag, jetzt hab ich etwas "schlechtere" Dynaudios und mit Antimode und einigen kleinen Adaptionen im Raum klingen sie so, dass ich Musik genießen kann ohne mir andauern die Frage stellen zu müssen: Klingt das richtig?

Herr Toole erklärt die Zusammenhänge verständlich und geht auf das "Marketing" = die große HiFi Lüge nur ganz kurz ein und fokusiert sich auf das Wichtigste (für mich persönlich). Ich kaufe Elektronik/Kabel nur mehr nach Funktions/Anschluss Bedarf und zugegeben Aussehen, das ist mir wichtig :-), Klang???? wer's glaubt solls glauben.

Es ist schade dass es keine Standard für Messungen gibt, die dann über jeden Lautsprecher zumindest viel Aussagen würden, auf sein Verhalten im eigenen Raum natürlich nicht.

Ich habe mir jetzt auch Herrn Tooles Buch bestellt und einige White Papers angeschaut, Harman kann froh sein so jemanden in ihren Reihen zu haben. Das Dynaudio Team z.B. hat auch ein paar Wissende in ihren Reihen wobei dann manche schon wieder komische Tipps in Bezug auf LS Aufstellung im Raum haben ohne den Raum zu kennen (nur als Beispiel einiger Hersteller).

Hier wird auch klar wie wichtig die Wissenschaft und die Messtechnik ist und warum die Ohren als Messinstrument nur bedingt geeignet sind. Obwohl sie auch laut Toole einige erstaunliche Dinge vollbringen.

Das Verstehen der Loop of Confusion finde ich auch sehr wichtig, die war mir bis jetzt in der Art nicht bewusst.

lG

Armin
20.04.2018 09:47
longueval
AW: Flody Toole Vortrag

das antimode braucht keinen pc, ist ein ganz selbstständiges gerät, hat ein kleines eigenes display zur anzeige der messung. man kann die daten aber auch in ein programm exportieren, wenn man will.
der restec mdac hat zwei möglichkeiten digital was, ähnlich einer tape schleife, einzuschleifen, was er auch neu taktet (split modus).
da geh ich digital aus dem dac raus, digital (toslink) in das antimode hinein und wieder digital aus dem antimode raus mit den verstellten daten und wieder in den dac rein.
das ist aber ein spezialfall, vorher hatte ich es als dacpre analog an den lautsprechern hängen (xlr oder cinch), ging auch sehr gut, (eingang usb oder toslink).
20.04.2018 09:41
schauki
AW: Flody Toole Vortrag

Zitat:
Zitat von David Beitrag anzeigen
...- nicht, denn da geht es nur noch darum, suggestiv beeinflussende Faktoren (Markennamen, Preis, Optik.....) auszuschließen.
Die Sache ist dass es extrem viele beeinflussende Faktoren gibt.
Die alle abzuschalten ist extrem aufwändig.

Zitat:
Zitat von Söckle Beitrag anzeigen
...der Witz an Doppelblind ist ja, das Einflussnahmen seitens des "Vorführers" ausgeschlossen sind......
Wobei ich bei einem Test dabei war der schon doppel-blind war - bei David im Geschäft "damals". Denn die Leute die wussten was gerade spielt, waren nicht in direktem Kontakt mit dem jew. Hörer.

Zitat:
Zitat von longueval Beitrag anzeigen
.... dann hab ich mich in der scene herumgehört, was andere so haben und hab mir eine grenze gesetzt in größe und preis. ...
Ich gehe immer zuerst auf die Suche nach den passenden akustischen Eigenschaften, Kompromisse muss man dann eh noch genug eingehen.

Zitat:
das antimode hab ich bestellt und ausprobiert (14tage rückgaberecht) automatisch machen lassen und zwischen eingemessenem und bypass herumgeschaltet, mit dem ergebnis, geb ich nicht mehr her.
Nutzt du das eigentlich immer in Studio/PC-Umgebung?
Ich frage deshalb, weil es im Endeffekt nichts anderes ist als ein EQ. Und den könnte man auch einfach per Software einschleifen - würde sich so zusätzliche Hardware sparen.

mfg
20.04.2018 08:54
longueval
AW: Flody Toole Vortrag

das letzte mal, als ich mir was gekauft habe (lautsprecher) war ich angepisst, weil vorher fehlkauf (focal twinbe), bei denen sich erst nach mehrmonatigem gebrauch herausgestellt hat, dass mich was nervt. dann hab ich mich in der scene herumgehört, was andere so haben und hab mir eine grenze gesetzt in größe und preis. dann hab ich mir bei einem bekannten, der auch hauptsächlich klassik bearbeitet, seine neumann o 300 angehört und war angetan. dann hab ich in meinem raum die o300 gegen die event opal gegengehört (nix verblindet, ich gebs zu)
das hab ich so gemacht, dass ich spuren immer wieder leicht verstellt habe, und gehört, welche genauer übersetzt. (die opal ist übrigens ein guter lautsprecher)
funfact
ich hab dann das nachfolgemodell kh 310 von neumann "blind" bestellt, es war noch nicht auf dem markt
auch den restek mdac+ hab ich "blind" bestellt, ohne ihn vorher gehört zu haben, nur, weil das antimode für meine zwecke zu wenig anschlussfreudig war. (das hängt jetzt in der prozessorschleife des mdacs)

also nicht das gelbe vom ei dieser vorgang, hat mich aber auch zum ziel geführt.
auch irgendwie "blind"
ich bin aber, ich gebs zu, diesbezüglich recht illusionslos.
das antimode hab ich bestellt und ausprobiert (14tage rückgaberecht) automatisch machen lassen und zwischen eingemessenem und bypass herumgeschaltet, mit dem ergebnis, geb ich nicht mehr her.
20.04.2018 08:15
Söckle
AW: Flody Toole Vortrag

...der Witz an Doppelblind ist ja, das Einflussnahmen seitens des "Vorführers" ausgeschlossen sind....

Hast Du einen Blind- und einem Doppelblindtest vergleichend durchgeführt?
Oder ist das einfach eine Annahme, dass da das selbe Ergebnis rauskommt?...
20.04.2018 07:44
David
AW: Flody Toole Vortrag

Zitat:
Warum sind doppelt blinde Tests so wichtig? und warum scheuen sich Goldohren davor :-)?
Doppelte Verblindung mag bei Pharmaprodukten Sinn machen, wenn es aber um einen etwaigen Klangunterschied geht - oder überhaupt um die Frage, ob es zwischen A und B (fast egal worum es geht) einen Unterschied gibt - nicht, denn da geht es nur noch darum, suggestiv beeinflussende Faktoren (Markennamen, Preis, Optik.....) auszuschließen.

Ein direkter und verblindeter Vergleich reicht da völlig (gleicher Pegel ist absolut wichtig!).
Sehr hilfreich für den jeweiligen Probanden (ist bei sonstigen Vergleichen nich so!) ist eine direkte Umschaltmöglichkeit. Ohne ist die Chance etwas zu erkennen mit jeder Sekunde die dazwischen vergeht, herabgesetzt.

Warum die "Goldohren" so etwas ablehnen? Weil sie wie bockige kleine Kinder reagieren, denen man ihr Spielzeug weggenommen hat.

Wieder mal: mir geht es nur um die Selbstbelügung. Will man ein Gerät kaufen das einen sonst wie begeistert, Null Problem, würde ich auch so machen.
20.04.2018 06:40
Söckle
AW: Flody Toole Vortrag

Zitat:
Zitat von armin75 Beitrag anzeigen
Das wird im Video gut erklärt, warum. Nochmal: es lohnt sich wirklich sich das in Ruhe! Mal anzuschauen!
Du bist hier im HIFI Forum AT - es gibt vermutlich keinen User, der Mr. Toole und dieses Video nicht kennt!!

Auf welchen Aspekt, der da angesprochen wird, willst Du hinaus?
20.04.2018 06:13
Söckle
AW: Flody Toole Vortrag

Zitat:
Zitat von longueval Beitrag anzeigen
diffusoren dämpfen nicht, sondern brechen hoffentlich den beam in verschiedene richtungen, was unter umständen den weg verlängert, bzw einzelne frequenzen nicht all zu sehr bevorzugt.
Ja, das Ziel war Flatterechos weg zu bekommen welche zuvor relativ stark ausgeprägt waren. Was auch gelungen ist. Absorbieren will ich eigentlich "nur" in den Erstreflexionspunkten. Teppich liegt auch und Polstermöbel gibt es auch. Ein Akustikbild noch dazu an anderer Stelle. Für mein Gehör und meinen Geschmack genug Absorption.
Ich hab schon in reflexionsarmen Räumen gearbeitet, nicht Musik gehört, aber u.A. gesprochen. Ist nicht unbedingt meine Zielvorstellungen für angenehmes, entspannenes Musikhören. Abgesehen davon, dass das in Wohnräumen einfach nicht darstellbar ist.....


P.S.: Hätte ich statt 9 Diffusoren 9 (weitere) Absorber genommen, dann hätte ich jetzt eine total "asymmetrische", zu den Höhen hin gedämpfte Akustik. Obenrum wäre alles weggedämpft mit einem Übergang ab den Mitten abwärts zu normalen Nachhallzeiten. Dass das dann eine gute, ausgewogene und angenehme Akustik wäre, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Widerspricht auch den meisten mir bekannten Quellen.

Ich hatte da eher so etwas vor:

Dieses Thema enthält mehr als 15 Antworten. Klicken Sie hier, um das ganze Thema zu lesen.

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 06:34 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.7.1 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2018, Jelsoft Enterprises Ltd.
Powered by vBCMS® 1.2.2 ©2002 - 2018 vbdesigns.de