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Probleme mit Geräten und Anlagen Wer kann helfen?

Thema: Bitte um Rat: Fehleranalyse alter NAD 3400 Vollverstärker Auf Thema antworten
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02.12.2017 16:37
David
AW: Bitte um Rat: Fehleranalyse alter NAD 3400 Vollverstärker

Jetzt gibt es nur noch zwei Möglichkeiten:

1.) Jemand privat finden, der so etwas reparieren kann und der das zu einem "Freundschaftspreis" macht.

2.) Entsorgen, weil eine offizielle Reparatur den Wert dieses Gerätes überschreitet.
02.12.2017 10:51
Musikhörer
AW: Bitte um Rat: Fehleranalyse alter NAD 3400 Vollverstärker

Hallo Kilovolt, danke für deine ausführliche Hilfe. Ein Oszilloskop habe ich nicht. Allerdings habe ich gestern den Verstärker nochmals eingeschaltet (keine Geräte oder Lautsprecher angeschlossen). Es hat sofort einen elektrischen Knall gegeben und seither geht der Verstärker gleich nach dem Einschalten in den Protect-Modus und ein Kühlkörper wird rasch warm. Nach diesem "Folgeschaden" werde ich es dabei belassen.

Danke trotzdem und schöne Grüße,
Chris
30.11.2017 17:43
David
AW: Bitte um Rat: Fehleranalyse alter NAD 3400 Vollverstärker

Zitat:
Der Knall beim Ausschalten kann mit dem Brummfehler zusammenhängen.
Das ist sogar recht wahrscheinlich, wenn der Fehler in der Spannungsversorgung liegt.
30.11.2017 17:11
kilovolt
AW: Bitte um Rat: Fehleranalyse alter NAD 3400 Vollverstärker

Hallo Musikhörer

Mit Oszilloskop und Multimeter kann man einen solchen Fehler durchaus finden, mit etwas Erfahrung auch ohne Schema. Ob sich der Zeitaufwand dafür lohnt, steht auf einem anderen Blatt.

Falls Du ein Scope und ein Multimeter zur Verfügung hast, könnten wir versuchen, das Problem einzugrenzen.

Das Brummen ist sicher einfacher zu finden als das Knackproblem, weil es immer auftritt. Mit dem Scope könnte man beispielsweise mal messen, wo der Brumm entsteht, ob in der Vorstufe oder in der Endstufe oder ob auf einer Speisung Brumm überlagert ist. Falls letzteres der Fall ist, könntest Du entweder die entsprechende Speisung rückverfolgen oder alle Elkos im Netzteil ersetzen. Vermutlich wäre dieses Problem damit erschlagen. Du könntest auch überprüfen, ob der Brumm bereits am Lautstärkepoti anliegt oder nicht. Falls ja, ist der Fehler in der Vorstufe oder deren Speisung zu suchen, falls nein, in der Endstufe oder der zugehörigen Speisung.

Der Knall beim Ausschalten kann mit dem Brummfehler zusammenhängen. Oftmals ist es bei der Endstufenspeisung so, dass eine positive und eine negative Spannung erzeugt wird, um die beiden Halbwellen verstärkern zu können. Dies macht man meist mit einem kapazitiven Teiler, also mit zwei grossen Elkos, die einerseits die Restwelligkeit des Brückengleichrichters glätten, andererseites aber auch einen Massemittelpunkt bilden. Nun kann es passieren, dass einer dieser beiden Elkos Kapazität verliert und sich dadurch der Mittelpunkt verschiebt in den positiven oder negativen Bereich. Dann stimmen die Arbeitspunkte der Endstufe nicht mehr und die Folge davon sind Gleichspannungsanteile an den Lautsprecherkelmmen. Dies merkt man unter Umständen erst beim Ausschalten, wenn die Gleichspannung schlagartig weg ist. Das wäre dann der Knall in Deinem Lautsprecher. Normalerweise schützt eine Schutzschaltung mit Relais die Lautsprecher vor dieser Situation, aber unter gewissen Bedingungen kann es dennoch vorkommen, dass diese Schutzschaltung nicht richtig anspricht oder das Relais zu früh abfällt beim Ausschalten.

Bevor Du diesen Verstärker wieder an irgendwelche Lautsprecher anschliesst, würde ich unbedingt überprüfen, ob am Ausgang keine DC-Anteile vorhanden sind. Das geht mit einem einfachen Multimeter im DCV-Bereich. Sollte dies tatsächlich der Fall sein, können die Lautsprecher ziemlich schnell sterben. Dann ist der Fehler typischerweise in der Endstufe oder der Endstufenspeisung zu suchen.

Beste Grüsse
kilovolt
30.11.2017 13:15
longueval
AW: Bitte um Rat: Fehleranalyse alter NAD 3400 Vollverstärker

ich schließ nix mehr analog an, außer die aktivboxen, aber ich versteh dich durchaus ...
30.11.2017 12:14
Musikhörer
AW: Bitte um Rat: Fehleranalyse alter NAD 3400 Vollverstärker

Danke für eure Rückmeldungen. Nachdem auch das Nachlöten einiger verfärbter Lötstellen nichts gebracht hat, habe ich den Verstärker durch einen anderen NAD (aus meinen Oldtimer-Park) ersetzt. Klingt gleich gut, aber ist halt nicht fernbedienbar.

Longueval, der C-388 ist nicht meins, nur noch 2 Line-Eingänge ist mir zuwenig.
26.11.2017 13:09
longueval
AW: Bitte um Rat: Fehleranalyse alter NAD 3400 Vollverstärker

http://www.nad.de/c-388.html

schöner verstärker mit erweiterungsmöglichkeit
25.11.2017 20:54
Mrwarpi o
AW: Bitte um Rat: Fehleranalyse alter NAD 3400 Vollverstärker

Das Ploppen kommt aus dem Verstärker wenn durch das abschalten die Betriebsspannungen zusammen brechen . Normalerweise fällt beim abschalten ein Relais ab und die Lautsprecher werdend vom Amp abgetrennt so das kein Ploppen hörbar ist.

Um den Fehler einzugrenzen bräuchte man das Schaltbild und diverse Messgeräte.

Ich würde an Deiner Stelle mal eine Fachwerkstatt fragen was die Reparatur kostet.

Wenn zu teuer dann was neues kaufen ....

PS : Die werden sich das wechseln aller Elkos vergolden lassen. Da bin ich mir sicher ....

Ein neuer Amp in dieser Leistungsklasse ist nicht so teuer. Die üblichen Verdächtigen sind Onkyo, Yamaha , Denon

/ Schleichwerbung aus /
25.11.2017 17:41
David
AW: Bitte um Rat: Fehleranalyse alter NAD 3400 Vollverstärker

Zitat:
Zitat von Musikhörer Beitrag anzeigen
David danke für dein Rückmeldung. Müsste das Brummen dann aber nicht auf beiden Kanälen auftreten? (Denn das Netzteil ist ja nicht symmetrisch aufgebaut)
Das stimmt. Verdächtig ist allerdings der laute Knacks beim Abschalten auf beiden Kanälen.

Was ganz eigenartig ist (fett durch mich):

Zitat:
- Der Verstärker hat auf der Rückseite Cinch-Bügel für die Auftrennung zwischen Vorstufe und Endstufe. Wenn diese Bügel entfernt werden: 1) Über Kopfhörer keine Änderung des Problems. 2) Über Lautsprecher tritt das Brummen nicht auf, aber der laute Knall beim Abschalten ertönt trotzdem.
Fast bei allen Verstärkern geht der KH-Ausgang mit Vorwiderständen von den LS-Ausgängen weg. Somit dürfte es da keinen Unterschied geben.

Ist jedenfalls ein interessanter Fehler, mit Auswirkungen die man erst verstehen kann, wenn man die Ursache kennt.
25.11.2017 14:18
longueval
AW: Bitte um Rat: Fehleranalyse alter NAD 3400 Vollverstärker

er ist halt am ende seiner reise angekommen, ließe sich sicher reparieren, mach dir deine lautsprecher damit nicht kaputt. ich tippe auf elko, mach ihn mal auf und schau, ob einer aufgebläht ist. (manchmal, nicht immer)
solltest du ihn reparieren lassen, lass gleich alle austauschen. lautstärke poti auch gleich gegen das blaue von alps tauschen
25.11.2017 13:43
Musikhörer
AW: Bitte um Rat: Fehleranalyse alter NAD 3400 Vollverstärker

David danke für dein Rückmeldung. Müsste das Brummen dann aber nicht auf beiden Kanälen auftreten? (Denn das Netzteil ist ja nicht symmetrisch aufgebaut)
25.11.2017 13:38
David
AW: Bitte um Rat: Fehleranalyse alter NAD 3400 Vollverstärker

Vermutlich ein Fehler im Netzteil. Deutet tatsächlich auf einen defekten Siebelko hin.
25.11.2017 11:59
Musikhörer
Bitte um Rat: Fehleranalyse alter NAD 3400 Vollverstärker

Mein geliebter Vollverstärker NAD 3400 (Baujahr 1989) hat leider den Geist aufgegeben. Während dem Betrieb (immer nur Zimmerlautstärke, Überlastung ausgeschlossen) begann im linken Kanal plötzlich ein lautes Brummen (geschätzte 100 Hz). Ich habe den Verstärker sofort abgeschaltet, was einen lauten Knall auf beiden Kanälen ergab. Jetzt folgende Situation:


- Kein Brandgeruch, keine optische Schäden erkennbar.

- Der Fehler ist reproduzierbar. Nach dem Einschalten (sobald das Relais freigeschaltet hat) ertönt ein lautes Brummen im linken Kanal. Beim Abschalten ertönt ein lauter Knall auf beiden Kanälen.

- Veränderung des Lautstärkereglers oder Betätigung der Mute-Taste haben keinen Einfluss auf die Lautstärke des Brummtons.

- Der Fehler tritt auch am Kopfhöreranschluss auf.

- Der Fehler tritt auch auf, wenn keine Geräte am Verstärker angeschlossen sind.

- Das Musiksignal wird nach wie vor auf beiden Kanälen verzerrungsfrei wiedergegeben.

- Der Verstärker hat auf der Rückseite Cinch-Bügel für die Auftrennung zwischen Vorstufe und Endstufe. Wenn diese Bügel entfernt werden: 1) Über Kopfhörer keine Änderung des Problems. 2) Über Lautsprecher tritt das Brummen nicht auf, aber der laute Knall beim Abschalten ertönt trotzdem.


Ich würde gerne die Elektroniker unter euch fragen: Erlaubt meine Fehlerbeschreibung eine genauere Einschätzung, was hier defekt sein könnte?

In Reparatur möchte ich das Gerät nicht mehr geben. Den Austausch einfacher Bauteile wie etwa eines Kondensators würde ich mir selber zutrauen, mehr aber nicht.

Vielen Dank für jegliche Tips!
Chris

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