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Technische Grundsatzdiskussionen Vor- und Nachteile technischer Konzepte

Thema: Frequenzweiche Auf Thema antworten
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24.10.2017 17:18
David
AW: Frequenzweiche

Pascal habe ich "per Telefon und HP" recht gut kennen gelernt, als ich noch Aktiv-LS für den Verkauf hergestellt habe. Gestört haben mich nur die hohen Leistungsdaten, die ich nie gebraucht hätte. Sehr schön war aber der kompakte Aufbau (ein Print, wo alles drauf ist, auch die komplette Spannungsversorgung) und die Vorbereitung für den DSP von Xilica, den ich ohnehin in Verwendung hatte. Die Preise von Pascal waren auch gut.

Ich bin aber dann bei Hypex geblieben, weil ich da besser zusammenstellen konnte was notwendig ist. Dafür gab's halt mehr Verkabelung.
24.10.2017 05:58
Matty
AW: Frequenzweiche

Zitat:
Zitat von David Beitrag anzeigen
Nordacoustics habe ich bislang nicht gekannt, die Geräte sehen super aus und die Preise scheinen auch in Ordnung zu gehen.

ich habe durch Zufall noch einen Alternativanbieter entdeckt, der ebenfalls NCore-, aber auch andere sehr hochwertige ClassD-Module als Fertiggeräte anbietet, u.A. PASCAL- und Anaview-Module:

https://www.rougeaudiodesign.com/

Grüße
Matthias
21.10.2017 08:36
David
AW: Frequenzweiche

Nordacoustics habe ich bislang nicht gekannt, die Geräte sehen super aus und die Preise scheinen auch in Ordnung zu gehen.
21.10.2017 08:33
David
AW: Frequenzweiche

Zitat:
Welche Hypex-Endstufen hast Du denn zur Zeit, David?
Im Bassbereich und im tiefen Mitteltonbereich die UCD700HG (da habe ich den Verstärkungsfaktor original belassen)
Im hohen Mitteltonbereich die UCD400HG und im Hochtonbereich die UCD180HG. Hier habe ich abgeschwächt.

Das Rauschen ist dadurch geringer geworden, am Hörplatz ist nichts mehr davon zu hören.
20.10.2017 23:50
Dezibel
AW: Frequenzweiche

Als alter Hypexianer kenne ich auch die Nord Produkte - ich dachte Du möchtest selber bauen ...

Echtes HighEnd zum absoluten Kampfpreis:
https://www.nordacoustics.co.uk/prod...-amp-in-silver
Da kommt zwar noch Mwst. und Transport dazu - trotzdem - besser geht's nicht ....

LG, dB
20.10.2017 23:17
Matty
AW: Frequenzweiche

Zitat:
Zitat von Dezibel Beitrag anzeigen
Als DIY/Privatkunde kriegst Du keine OEM/NC Produkte - nur die Module aus dem DIY-Shop
https://www.hypexshop.com/
Einzig den NC-400 gibt es für nicht Hersteller ....

LG, dB
Fertiggeräte gibt es z.B. hier: https://www.nordacoustics.co.uk/products
Und das gar nicht sooo viel teuerer als der NC400 + SMPS + Anbauteile, wenn man es als DIY kauft.
Billig sind DIY-NCore-Lösungen ja auch nicht

Grüße
Matthias
20.10.2017 23:00
Dezibel
AW: Frequenzweiche

Als DIY/Privatkunde kriegst Du keine OEM/NC Produkte - nur die Module aus dem DIY-Shop
https://www.hypexshop.com/
Einzig den NC-400 gibt es für nicht Hersteller ....

LG, dB
20.10.2017 22:18
Matty
AW: Frequenzweiche

Reduzieren des Verstärkungsfaktors scheint bei einigen Endstufen ein probates Mittel zu sein.
Wenn auch offensichtlich nicht immer trivial umsetzbar ;)

Der Wert für den 'idle noise' bzw. 'output noise' unterscheidet sich bei den unterschiedlichen Hypex Verstärkern recht deutlich.

Den besten Wert, soweit ich gesehen habe, haben die NC500 OEM.
Ob das eine absolute Aussagekraft hat, weiß ich allerdings nicht.

Vielleicht lohnt es sich ja dennoch, sie mal im Vergleich auszuprobieren.

Welche Hypex-Endstufen hast Du denn zur Zeit, David?

Grüße
Matthias
20.10.2017 12:24
David
AW: Frequenzweiche

Zitat:
Dafür entsteht durch den Wirkungsgrad aber ein ganz anderes Problem, welches viele Verstärker aus meiner Sicht disqualifiziert. Durch den Wirkungsgrad - im Falle meiner Horn-/TreiberKombination > 115 dB/W/m - wird bei vielen Verstärkern das Grundrauschen oder andere Störgeräusche plötzlich hörbar, wo an 'normalen' Lautsprechern noch Totenstille herrscht:
Wem sagst du das?

Damit habe ich seit jeher "gekämpft".
Bei den Schaltendstufen von Hypex habe ich deshalb den Verstärkungsfaktor so weit wie möglich reduziert, dazu habe ich "nur" einen SMD-Widerstand in der Gegenkopplung ändern müssen, was aber trotzdem eine schlimme Spielerei war (ohne Lupenleuchte fast nicht durchzuführen).
20.10.2017 10:47
Matty
AW: Frequenzweiche

Zitat:
Zitat von David Beitrag anzeigen
Ein ganz normaler, denn gerade ein Horn, das üblicher Weise sehr guten Wirkungsgrad hat, ist da nicht anspruchsvoll. Deshalb auch oft der Einsatz von schwachen Röhrenverstärkern. [...]
Hallo David,

was ist denn ein 'Normaler' Verstärker? ;-)

Meine Frage war auch eher theoretisch gemeint und zielt nicht auf Verstärkerklang o.ä. ab. (Damit hätte ich in diesem Forum wohl auch schlechte Karten ;-) )

Aber Oliver hat ja weiter oben die unterschiedlicher Verhaltensweisen von Strom- und Spannungssteuerung an einen Horn erläutert.
Außerdem schein ja auch der Dämpfungsfaktor eine gewisse Rolle zu spielen.

Deswegen würde mich interessieren, was zumindest in der Theorie die geeignetesten Eigenschaften eines Verstärkers für ein Horn mit einer komplexen Last sind.

Ein Horn mag aufgrund seiner üblichen Empfindlichkeit auch nicht anspruchsvoll bezüglich der Verstärkerleistung sein.
Dafür entsteht durch den Wirkungsgrad aber ein ganz anderes Problem, welches viele Verstärker aus meiner Sicht disqualifiziert. Durch den Wirkungsgrad - im Falle meiner Horn-/TreiberKombination > 115 dB/W/m - wird bei vielen Verstärkern das Grundrauschen oder andere Störgeräusche plötzlich hörbar, wo an 'normalen' Lautsprechern noch Totenstille herrscht:

- Die alte Hifiakademie-Endstufe war nicht zu ertragen,
- ein paar Tripath-Verstärker überschreiten ebenfalls meine Toleranzschwelle
- geauso mein Abacus (wobei dieser durch eine kleine Lötarbeit, die den Gain der Endstufe reduziert wohl 'tauglich' gemacht werden kann)
- und selbst bei meiner Rotel-Endstufe vernehme ich am Hörplatz noch ein leichtes Rauschen.

Diesbezüglich waren bei mir die Anaview-ClassD-Endstufen ganz weit vorne - hier muss ich schon mein Ohr direkt vor die Lautsprecher halten, um irgendwelche Geräusche zu hören.
Alles wohlgemerkt verifiziert ohne angeschlossene Signalquelle.

Seit dieser Erkenntnis suche ich bei Verstärkern immer nach Angaben zum 'idle noise'

Viele Grüße
Matthias
17.10.2017 14:07
dipol-audio
AW: Frequenzweiche

Zitat:
Zitat von Matty Beitrag anzeigen
...
Sehr interessant und signifikant dagegen sind die Unterschiede, wenn man, wie beschrieben, eine seriellen Widerstand verwendet. Hiermit wurde für mich dann auch die Messung in dem Dokument plausibel, wenn auch - im Falle meines Horns - das Ergebnis, wenn man nur den Frequenzgang betrachtet, nicht besser wird.
...

@Matty

Wenn Du so eine Messung mal an Deinem Horn gemacht hast, würde es mich auf jeden Fall interessieren. Auch ein Zerfallsspektrum ist diesbezüglich sicher interessant ...
17.10.2017 09:28
David
AW: Frequenzweiche

Zitat:
Was wäre denn nun ein ideales Verstärkerkonzept für ein solches (aktiv angesteuertes) Horn?
Ein ganz normaler, denn gerade ein Horn, das üblicher Weise sehr guten Wirkungsgrad hat, ist da nicht anspruchsvoll. Deshalb auch oft der Einsatz von schwachen Röhrenverstärkern.

Um eine Entzerrung kommt man sowieso nicht umhin, was mit DSP-aktiv kein Thema ist.
17.10.2017 00:27
dipol-audio
AW: Frequenzweiche

Zitat:
Zitat von Matty Beitrag anzeigen
...
Tatsächlich konnte ich später, als ich den Fehler korrigiert hatte, keine Unterschiede im F-Gang zwischen beiden Verstärkern mehr feststellen.
...

@Matty

Bei qualitativ vergleichbaren Verstärkern mit ebenso vergleichbaren (d.h. einigermaßen hohen) Dämpfungsfaktoren wäre das zumindest ein erwartbares Ergebnis.
16.10.2017 22:11
Matty
AW: Frequenzweiche

Hallo Oliver,

Du hast natürlich vollkommen recht.

Mein Gedankengang war auch nicht, dass der Abacus sich verhält wie bei einer Stromsteuerung.
Der Gedanke war vielmehr - wenn bestimmte Verstärkerprinzipien an einer komplexen Last wie in einem Horn sich derart unterschiedlich verhalten und daraus ein unterschiedlicher Frequenzgang wie in der Grafik gezeigt, resultiert - kann man dann ggf. von einem Verstärker mit 100% Gegenkopplung auch ein anderes Verhalten (und einen anderen Frequenzgang) als bei einem 'Standard' (z.B. ClassAB) Verstärker erwarten?
Die Messungen von Cay-Uwe zeigen ja auch, dass der Gedanke nicht völlig abwegig war.

Das 'Ergebnis' meiner Messung hat mich dann erst mal so überrascht, dass ich es nicht mehr hinterfragt habe. Böser Anfängerfehler, mindestens aber Flüchtigkeitsfehler
Ich habe beim Wechsel des Verstärkers diesen nicht sauber eingepegelt und dann das gemessene Signal übersteuert. Das Ergebnis hat man ja gesehen.

Tatsächlich konnte ich später, als ich den Fehler korrigiert hatte, keine Unterschiede im F-Gang zwischen beiden Verstärkern mehr feststellen.

Sehr interessant und signifikant dagegen sind die Unterschiede, wenn man, wie beschrieben, eine seriellen Widerstand verwendet. Hiermit wurde für mich dann auch die Messung in dem Dokument plausibel, wenn auch - im Falle meines Horns - das Ergebnis, wenn man nur den Frequenzgang betrachtet, nicht besser wird.



Für mich bleibt am Ende aber vor allem eine Frage unbeantwortet:

Was wäre denn nun ein ideales Verstärkerkonzept für ein solches (aktiv angesteuertes) Horn?

Viele Grüße
Matthias
15.10.2017 16:51
longueval
AW: Frequenzweiche

heißt natürlich pegelregelung, freudscher
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